Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Marketing / Absatzwirtschaft Marketing / Absatzwirtschaft allgemein

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Titel Emotionen in der Werbung
Untertitel Review empirischer kulturvergleichender Studien
AutorIn Denis Zeh
Seiten 48 Seiten
Hochschule Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Abgabe 2009
Note 1,7
Preis 28,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90014568
Sprache Deutsch
Medien
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Informationsüberlastung in der Gesellschaft und Wirtschaft stellt ein zentrales Phänomen dar. In gesättigten Märkten sind die Produkte der Anbieter ausgereift und unterscheiden sich kaum voneinander. Die Produkte werden somit austauschbar. Nun bietet sich die Chance Konsumenten durch emotionale Kommunikation anzusprechen und ein 'unique selling feeling' (USF) zu vermitteln, um eine 'unique selling proposition' (USP) zu schaffen.

'No advertising researcher, be it a practitioner or an academic, doubts that emotions are an important factor in the advertising process'.

Die Forschung bezüglich Emotionen im Marketing erhielt in den 80er Jahren einen erheblichen Aufschwung und wichtige Erkenntnisse über die Wirkung von Emotionen in der Werbung konnten gemacht werden. Doch trotz Globalisierung befasst sich die Forschung kaum mit der Rolle von Emotionen bei Konsumentscheidungen in globalen Märkten.

Diese Arbeit widmet sich Emotionen in der Werbung und stellt ein Review empirischer kulturvergleichender Studien zu diesem Thema zusammen. Die Studien werden strukturiert, kritisch hinterfragt und ihre Ergebnisse vorgestellt. Da Werbung als Form der sozialen Kommunikation betrachtet werden kann und somit ein Spiegelbild der Kultur ist, wird folgender Frage nachgegangen.

Inwieweit unterscheiden sich Emotionen in der Werbung verschiedener Nationen oder Kulturen.

Da unterschiedliche Präferenzen und unterschiedliches Verhalten von Konsumenten im Zuge der Standardisierung des internationalen Marketing wenig untersucht werden, sind Erkenntnisse auf diesem Gebiet von hoher Relevanz.

Zu Beginn der Arbeit werden theoretische Grundlagen zu Emotionen dargelegt, indem der Emotionsbegriff abgegrenzt wird und verschiedene Emotionstheorien und -modelle vorgestellt werden. Im Anschluss erfolgt die Auseinandersetzung mit emotionaler und transformationaler Werbung, um danach auf diverse emotionale Reize einzugehen, die in der Werbung verwendet werden. Daraufhin werden emotionale Reaktionen der Konsumenten auf die Werbung diskutiert.

Im nächsten Schritt werden theoretischen Grundlagen zu Kultur aufgezeigt. Hierfür wird Kultur definiert, um anschließend auf die Möglichkeiten der Operationalisierung von Kultur einzugehen. Im Folgenden werden die Themen Emotionen und Kultur zusammengeführt und ein Review empirischer kulturvergleichender Studien präsentiert. Auf die in den Studien untersuchten Aspekte wird eingegangen und die von den Studien verwendete Methodik kritisch diskutiert. Im Anschluss werden die Ergebnisse der in das Review aufgenommenen Studien dargelegt und in Bezug auf die Standardisierung der internationalen Werbung besprochen.

Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die Forschung und dem Eingehen auf Limitationen, wie der folgenden Abbildung entnommen werden kann.

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