Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Medien / Neue Medien Internet

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Titel Chattende Spieler, surfende Infosucher und shoppende Profis
Untertitel Entwicklung einer Nutzertypologie für deutschsprachige Internetnutzer
AutorIn Uwe Scheid
Seiten 116 Seiten
Hochschule Hochschule für Musik und Theater Hannover Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1999
Note 1
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91001573
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Das Internet bietet, im Gegensatz zu den anderen Medien, eine Vielzahl von Nutzungs- und Interaktionsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist es von seinen Nutzungsmöglichkeiten her viel offener, wobei aber nicht einzelne dieser Nutzungsmöglichkeiten als ursächlich für die Internetnutzung angesehen werden können. Die Internetnutzer werden daher mit vielfältigen und unterschiedlichen Nutzungserwartungen und -präferenzen an das Medium herangehen.

Produzenten von Webauftritten, die hohe Reichweiten erzielen sollen, müssen die Offenheit des Mediums berücksichtigen. WWW-Präsenzen sollten so gestaltet werden, daß sich möglichst viele Nutzer von ihnen angesprochen fühlen, diese sich möglichst lange auf den Webseiten aufhalten und auch oft wiederkommen. Die Inhalte sollten also möglichst gut auf die Nutzungsmuster der Besucher der Seiten abgestimmt sein. Trotz der Bedeutung solcher Informationen liegen zur Zeit noch kaum empirisch gesicherte Erkenntnisse zu diesem Themenbereich vor.

Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung einer Nutzertypologie für Internet-Nutzer. Diese kann entscheidende Anhaltspunkte für die Konzeption der Inhalte von WWW-Auftritten geben. Dabei ging es um folgende Fragen:

1. Welche thematischen Interessen bestimmen die Internet-Nutzung? Lassen sich diese Interessen bündeln?

2. Lassen sich Nutzertypen im Internet beschreiben? Wenn ja, welche Charakteristika zeichnet sie aus?

Informationen über diese Gruppen erlauben es, Internet-Präsenzen inhaltlich gezielter auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer abzustimmen, bzw. spezielle Angebotskombinationen für bestimmte Nutzergruppen zu erstellen.

Als Methode wurde im Rahmen dieser Studie die WWW-Befragung eingesetzt. Zur Bildung der Nutzertypologie wurden Nutzer der Suchmaschine Fireball zu ihrer Internetnutzung, ihren Nutzungsinteressen und ihrer individuellen Internet-Erfahrung befragt. Fireball als deutschsprachige Suchmaschine und die Sprache des Fragebogens bewirkten eine Beschränkung der Stichprobe auf die deutschsprachigen Internet-User. Die gewählte Methode bewirkte eine Selbstselektion der Untersuchungsteilnehmer. Als dritte Fragestellung interessierte daher:

3. Welche Verzerrungen der Ergebnisse resultierten aus der Selbstselektion der Untersuchungsteilnehmer?

Im Hinblick auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im Internet wurde ein besonderer Augenmerk auf die Entwicklung möglichst vielfältiger Items im Bereich der Nutzungsmöglichkeiten gelegt. Es wurde nicht nur zwischen Nutzung und Nicht-Nutzung unterschieden. Der Befragte hatte zusätzlich die Möglichkeit anzugeben, ob er sich für eine von ihm (noch) nicht wahrgenommene Nutzungsmöglichkeit interessierte. So konnten Zukunftspotentiale bei der Internet-Nutzung erkannt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 3
1.1. Quo Vadis, Internet? 3
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 7
2. DAS INTERNET -ZAHLEN UND FAKTEN 8
2.1. Internetnutzung international 8
2.2. Internetnutzung in Deutschland II
2.3. Suchhilfen im Internet 17
2.4. Die dritte Befragungswelle des GfK-Online-Monitors 21
3. TYPOLOGIEN IN DER MARKT- UND MEDIENFORSCHUNG 22
3.1. Definition und Einsatzgebiet 22
3.2. Online-Typologien 24
3.3. Konkretisierung der Fragestellung 28
4. METHODE 30
4.1. Probleme der aktuellen Forschung 30
4.2. Beurteilung anderer Online-Erhebungsmethoden 33
4.3. Stichprobenziehung und Repräsentativität der Studie 35
4.4. Fragebogen und Datenerhebung 39
4.5. Datenauswertung 44
5. ERGEBNISSE 45
5.1. Struktur und Repräsentativität der Stichprobe 45
5.2. Schwerpunkte der Internet-Nutzung 50
5.3. Entwicklung der Nutzertypen 58
5.3.1. Die Internet-Profis 59
5.3.2. Die Newbies 61
5.3.3. Die Alltagsnutzer 63
5.3.4. Die qualifizierten Infosucher 66
5.3.5. Die kommunikativen Spieler 69
6. INTERPRETATION DER ERGEBNISSE UND WEITERFÜHRENDE ÜBERLEGUNGEN 72
7. LITERATURVERZEICHNIS 78
8. ANHANG 82
8.1. Fragebogen 82
8.2. Tabellen zu den Clustem 90
8.3. Detailergebnisse der statistischen Analysen 98
9. GLOSSAR 100
10. ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS 107
10.1 Abbildungen 107
10.2 Tabellen 107

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