Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Personalwirtschaft / Personalwesen Arbeitsorganisation

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Titel Gruppenarbeit und Fertigungsinseln
Untertitel Auswirkung auf die Stellung des Mitarbeiters und die Rolle des Personalbereichs
AutorIn Cornelia Wies
Seiten 49 Seiten
Hochschule Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
Art der Arbeit Seminararbeit
Abgabe 1996
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001731
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Gruppenorientierte Arbeitsformen wurden bereits Ende der 80er Jahre in vielen Unternehmen der Automobilbranche eingeführt. Am 11. Juli diesen Jahres einigten sich auch der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die IG Chemie-Papier-Keramik über Grundsätze zur Gruppenarbeit in der Chemie-Industrie. Beide Seiten waren sich darüber einig, daß Gruppenarbeit sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. So wurde erklärt, daß "durch Gruppenarbeit die Produktivität, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden" kann und sich für den Mitarbeitern eine Chance zur "Mitgestaltung und Humanisierung der Arbeitsumwelt" bietet. Voraussetzung ist jedoch ein radikales Umdenken seitens des Managements und auch der Mitarbeiter. Was den Erfolg von Gruppenarbeit in deutschen Unternehmen noch beeinträchtigt, ist vor allem die Mentalität deutscher Arbeitnehmer. Ihnen fehlt die lebenslange Erziehung zum Gruppendenken wie die Japaner sie in ihrer Kultur erfahren. Dies führt dazu, daß man versucht auch in der Gruppe Individualist zu bleiben, wodurch die Effektivität des Teamkonzepts beeinträchtigt wird. Zweite Schwachstelle einer erfolgreichen Einführung von Gruppenarbeit in deutschen Unternehmen ist die Haltung des Managements. Viele Führungskräfte müssen erst noch lernen, alte Machtpositionen aufzugeben und Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu entwickeln. Erst dann ist die Basis für eine erfolgreiche Gruppenarbeit gelegt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
1. EINLEITUNG 1
1.1 Die Entwicklung von der tayloristischen Arbeitsgestaltung zu gruppenorientierten Arbeitsformen 1
1.2 Allgemeine Vor- und Nachteile gruppenorientierter Arbeitsformen 6
1.2.1 Vorteile 6
1.2.1.1 Produktivitätssteigerung 6
1.2.1.2 Qualitätsteigerung 7
1.2.1.3 Flexibilitätssteigerung 8
1.2.2 Nachteile 8
1.2.2.1 Motivationsverluste durch Personalabbau 8
1.2.2.2 Kosten der Umorganisation 9
2. FORMEN GRUPPENORIENTIERTER ARBEITSGESTALTUNG 11
2.1 Qualitätszirkel 11
2.2 Vorschlagsgruppen 11
2.3 Projektgruppen 12
2.4 Teilautonome Arbeitsgruppen 12
2.5 Fertigungsinseln 12
3. AUSWIRKUNGEN GRUPPENORIENTIERTER ARBEITSFORMEN AUF DEN PERSONALBEREICH UND DEN MITARBEITER 13
3.1 Organisation von Gruppen 13
3.1.1 Die interne Organisationsstruktur von Gruppen (Micro-Level) 13
3.1.2 Die Einordnung von Gruppen in die Gesamtorganisation (Macro-Level) 15
3.2 Personalbeschaffung 16
3.2.1 Anforderungsprofile für Gruppenmitglieder 16
3.2.2 Auswahlverfahren 18
3.2.3 Gruppenrekrutierung als Alternative zur Einzelrekrutierung 19
3.3 Personalentwicklung 20
3.3.1 Qualifizierung der Gruppenmitglieder 20
3.3.2 Karriereplanung in Gruppen 23
3.4 Personalführung 24
3.4.1 Führung von Gruppen 24
3.5 Personalbeurteilung 26
3.5.1 Beurteilungssysteme für Arbeitsleistung in Gruppen 26
3.5.1.1 Individuelle Leistungsbeurteilung 27
3.5.1.2 Beurteilung der Gruppenleistung 28
3.5.1.3 Kopplung von Individual- und Gruppenbeurteilung 29
3.6 Personalentlohnung 30
3.6.1 Anforderungen eines gruppenorientierten Entlohnungssystems 30
3.6.2 Entlohnungssysteme für Gruppen 30
4. RÉSUMÉ 34
Literaturverzeichnis 36

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