Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Materialwirtschaft / Beschaffung Materialwirtschaft / Beschaffung allgemein

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Titel Aktuelle Entwicklungen in der Theorie des Beschaffungsmarketings
Untertitel
AutorIn Margit Huber
Seiten 174 Seiten
Hochschule Hochschule Anhalt (FH), Standort Bernburg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000219
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Im Zusammenhang mit einer marktorientierten, auch aktive und strategische Elemente beinhaltenden Beschaffungspolitik taucht seit nunmehr über 20 Jahren der Begriff des "Beschaffungsmarketing" auf. Im Zeitverlauf ist jedoch eindeutig ein Verständniswandel festzustellen. Aus Tätigkeiten mit vorwiegend kurz- bis mittelfristigem beschaffungsspezifischem Charakter und Konsequenzen sind zunehmend strategische Entscheidungen mit unternehmensweitem Charakter und Konsequenzen geworden.

Ausschlaggebend und kennzeichnend für heutige Entwicklungen im Beschaffungsmarketing sind dabei in erster Linie die in vielen Unternehmen partiell oder umfas-send verfolgten, ganzheitlich konzipierten Unternehmensansätze nach japanischem Vorbild.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit soll es sein, dem Leser wichtige Grundlagen der Beschaffung und des Beschaffungsmarketings näher zu bringen und durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten Entwicklungen v. a. der 90er Jahre im Beschaffungsmarketing, Verände-rungen gegenüber traditionellen Vorgehensweisen und mit den Neuerungen zusammenhängende spezifische Fragestellungen aufzuzeigen.

Dazu wird nach einer Erörterung wesentlicher Grundlagen der Beschaffung (Abschnitt II) im dritten Kapitel auf Grundlagen des Beschaffungsmarketings ein-gegangen. Im Rahmen der Abhandlung der beschaffungspolitischen Instrumente als Teil des Beschaffungs-marketing-Instrumentariums werden dabei auch Ansätze zur Bewertung und Auswahl von Lieferanten vorgestellt.

In Teil IV, dem eigentlichen Hauptteil der Arbeit, soll es dann um die innovativen Versorgungsansätze Global Sourcing, Just-in-Time-Beschaffung, Qualitätsmanagement bei Zulieferungen (im Sinne eines Total Quality Management) und Modular- und System Sourcing gehen, die verstärkt seit 1990 in Beschaffungsüberlegungen integriert sind bzw. seitdem verstärkt in die Praxis umgesetzt werden. Soweit Zahlenmaterial hinsichtlich der Verbreitung vorliegt, wird darauf zurückgegriffen. Die Auseinandersetzung soll in der Form erfolgen, daß zunächst geklärt wird, was unter den Ansätzen zu verstehen ist. Sofern verschiedene Konzeptausprägungen existieren, werden des weiteren deren wesentliche Gesichtspunkte herausgearbeitet. Abgegrenzt bzw. im Rahmen der Abhandlung anderer Aspekte aufgezeigt werden sollen weiterhin die mit der jeweiligen Einführung verbundenen Vorteile, auch als Beweggründe bzw. zu erwartende Rationalisierungspotentiale charakterisiert. Gegenstand der Untersuchung sind darüber hinaus die aus der Sicht des Verfassers wesentlichen vom Beschaffungsmarketing wahrzunehmenden Aufgaben, ins Kalkül zu ziehende Aspekte bzw. Voraussetzungen einer erfolgreichen Umsetzung sowie u. U. auftretende Probleme und Risiken. Ausgehend von den nach und nach erlangten Er-kenntnissen hinsichtlich Konzeptkombinationsmöglichkeiten soll abschließend der Versuch unternommen werden, diese bzw. grundsätzliche Ver-hältnisse der Konzepte untereinander zusammenfassend darzustellen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
I. Einleitung 1
II. Grundlagen der Beschaffung 5
1. Begriffsbestimmungen 5
1.1 Beschaffung 5
1.2 Materialwirtschaft 6
1.3 Logistik 7
1.4 Einkauf 7
2. Ziele der Beschaffung 8
3. Bedeutung der Beschaffung 9
4. Auswirkungen der wachsenden Bedeutung der Beschaffung 12
III. Grundlagen des Beschaffungsmarketings 13
1. Vom Absatz- zum Beschaffungsmarketing 13
2. Abgrenzung des Begriffs Beschaffungsmarketing 15
3. Die Instrumente des Beschaffungsmarketings 17
3.1 Die Beschaffungsmarktforschung als Instrument der Marktvorberei-tung 20
3.1.1 Begriff und Aufgaben der Beschaffungsmarktforschung 20
3.1.2 Die Notwendigkeit der Beschaffungsmarktforschung 20
3.1.3 Kriterien für die Auswahl beschaffungsmarkt-forschungsrelevanter Objekte 21
3.1.4 Inhalt der Beschaffungsmarktforschung 25
3.1.4.1 Informationsobjekt Lieferant 26
3.1.4.2 Informationsobjekt Produkt 30
3.1.4.3 Informationsobjekt Beschaffungsmarkt 31
3.2 Die Instrumente der Marktgestaltung/-beeinflussung - Das beschaffungspolitische Instrumentarium 34
3.2.1 Beschaffungsprogrammpolitik 35
3.2.2 Beschaffungsmethodenpolitik 36
3.2.3 Beschaffungskontrahierungspolitik 40
3.2.4 Beschaffungskommunikationspolitik 41
4. Die Portfolio-Analyse als Methode zur Ableitung grundsätzlicher Handlungsempfehlungen im Beschaffungsmarketing 44
IV. Ausgewählte Entwicklungen im Beschaffungsmarketing 49
1. Global Sourcing 50
1.1 Beweggründe für Global Sourcing 52
1.2 Probleme und Risiken des Global Sourcing 55
1.3 Formen ausländischer Beschaffungsaktivitäten 61
1.3.1 Quasinationale Beschaffung 61
1.3.2 Indirekter Import 62
1.3.3 Direkte Auslandsbeschaffungs- (Import-) Möglichkeiten 63
1.4 Eignung von Beschaffungsobjekten für das Global Sourcing 67
1.5 Länderspezifische Beschaffungsmarktforschung 68
1.6 Abschließende Bemerkungen 71
2. Just-in-Time-Beschaffung 72
2.1 Begriffsklärung - Funktions- und Wirkungsweise von Just-in-Time und der Just-in-Time-Beschaffung 73
2.2 Ausprägungen der Just-in-Time-Beschaffung 74
2.3 Voraussetzungen 77
2.3.1 Die Bestimmung von Just-in-Time-Lieferanten - Wichtige Charakteristika geeigneter Lieferanten 77
2.3.2 Just-in-Time-adäquate Gestaltung des Informations- und Materi-alflusses 80
2.4 Grenzen und Probleme der Just-in-Time-Beschaffung 82
2.5 Wesentliche Änderungen im Abnehmer-Zulieferer-Verhältnis und Vorteile der Just-in-Time-Beschaffung 86
2.6 Abschließende Bemerkungen 88
3. Qualitätsmanagement bei Zulieferungen 91
3.1 Total Quality Management und die Bedeutung der Qualität als Wettbewerbsfaktor 91
3.2 Der Faktor Qualität in der Beschaffung 92
3.3 Qualitätssicherung durch das Beschaffungsmarketing 94
3.3.1 Ermittlung der Qualitätsfähigkeit eines Lieferanten 94
3.3.2 Einstufung der Zulieferer 97
3.3.3 Qualitätsförderung als Marketingaufgabe 97
3.3.4 Abschluß von Qualitätssicherungsvereinbarungen 99
3.4 Abschließende Bemerkungen 100
4. Modular Sourcing und System Sourcing 102
4.1 Ursachen für die Entstehung von Modular- und System Sourcing 102
4.2 Die Konzepte Modular- und System Sourcing 104
4.2.1 Grundsätzliches zur Funktions- und Wirkungsweise 104
4.2.2 Auswirkungen auf die Lieferantenbeziehungen 106
4.2.3 Exkurs: System Sourcing bzw. die Einbeziehung von Lieferanten in die Produktentwicklung und "Advanced Purchasing" 107
4.3 Rationalisierungspotentiale beim Abnehmer 110
4.4 Negative Aspekte - Risiken des Modular- und System Sourcing 112
4.5 Voraussetzungen einer erfolgreichen Implementierung 113
4.5.1 Die Wahl des Modul- bzw. Systemlieferanten 113
4.5.2 Zwischenbetriebliche Abstimmung und Vertragsgestaltung 118
4.6 Abschließende Bemerkungen 120
5. Das Verhältnis der Konzepte untereinander - Konzept-Kombinationen 122
V. Schlußbetrachtung 124
Literaturverzeichnis 128
Anlagenverzeichnis 139
Anlagen 140
Selbständigkeitserklärung 163

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