Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Ingenieurs- und Technische Wissenschaften Materialflusstechnik / Logistik

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Titel Qualitätsanalytische Untersuchung und Konzeptionierung zur Verbesserung eines Kaltwalzprozesses im CIM-Umfeld
Untertitel
AutorIn Alexander Vaas
Seiten 129 Seiten
Hochschule Hochschule Niederrhein, Abt. Mönchengladbach Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1994
Note 2
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 30000221
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Durch die derzeitige Rezession und die Strukturkrise in der Stahlindustrie besteht besonders für die Unternehmen in dieser Branche der Zwang zum strategischen Handeln. Insbesondere ist auch ein massiver Verdrängungswettbewerb durch eine zunehmende Internationalisierung der Warenmärkte zu erwarten.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird durch verschiedene Faktoren bestimmt: Produkt und Produktpreis, Effizienz der Organisation, Innovationsfreude sowie Markt- und Kundenorientierung. Die Produktqualität, mehr noch das unternehmensübergreifende Qualitätssicherungssystem nimmt in diesem Zusammenspiel der Kräfte immer mehr an Bedeutung zu.

Die Forderung nach Regelkreisen auf verschiedenen Unternehmensebenen bringt den Wandel des Verständnisses von Qualitätssicherung (QS) gemäß "Fehlervermeidung anstelle von Fehlerentdeckung" zum Ausdruck. Die traditionelle Aufgabenteilung, bei der die Fertigung die Produkte herstellt und die Qualitätskontrolle einer sortierenden Prüfung unterzieht, wird zunehmend ersetzt durch die Strategie der Fehlervermeidung. Neben Maßnahmen im Vorfeld (QS in der Planungsphase) ist die Rückkopplung der Information im Prozeß im Sinne der "ständigen Verbesserung" der wichtigste Schritt dieser Strategie. Das Sammeln von Informationen ist jedoch wertlos, wenn nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Hieraus resultiert die Notwendigkeit von Qualitätsprüfungen und ihrer Auswertung: Ohne Informationen über das Produkt sind korrigierende Maßnahmen am Prozeß nicht möglich. Dazu werden insbesondere von der Automobilindustrie die Methoden der statistischen Prozeßregelung (SPC) propagiert.

Die Verbreitung der CA-Techniken, wie z.B. CAQ (Computer Aided Quality Assurance), was soviel bedeutet wie computerunterstützte Qualitätssicherung zur Qualitätskontrolle und -verbesserung sowie zur Kostensenkung, ist einer der Gründe warum die statistische Qualitätssicherung immer häufiger in der betrieblichen Praxis angewandt wird.

Durch den Einsatz von Maschinen- und Betriebsdatenerfassung wird das Arbeiten mit Statistical Process Control (SPC) stark vereinfacht und kommt daher vermehrt zum Einsatz. Der Unterschied der heutigen Anwendung dieser Methoden, im Gegensatz zu ihrem Gebrauch in der Vergangenheit ist, daß diese Verfahren zum Gegenstand der definierten Unternehmensstrategien werden und unternehmensweit einsetzbar sind. Die statistische Versuchsmethodik kommt damit aus dem Labor heraus und wird im Rahmen des Quality Engineering in allen sachbearbeitenden Ingenieurabteilungen integrativ angewandt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 8
1. Einleitung 9
2. Das Unternehmen 11
3. Aufgabenstellung 12
4. Qualitätssicherung in der Produktion durch Qualitätsregelkreise 16
4.1 Strukturierung von Qualitätsregelkreisen 16
4.1.1 Maschineninterner Regelkreis 2Q
4.1.2 Maschinennaher Regelkreis 20
4.1.3 Ebeneninterne und übergreifende Regelkreise 21
4.2 Prozeßregelung 22
4.2.1 Prozeßregelung als System 22
4.2.2 Voraussetzungen 24
4.2.3 Statistische Prozeßregelung (SPC) 25
4.2.3.1 Definition von SPC 25
4.2.3.2 Allgemeines SPC-Modell 26
4.2.3.3 Prozeßfähigkeit 27
4.2.3.4 Optimierung durch SPC 28
4.2.4 Kontinuierliche Prozeßregelung 29
5. Herstellung von Kaltband 30
5.1 Produkt 30
5.1.1 Material 30
5.1.2 Qualitätsmerkmale 32
5.2 Herstellungsverfahren 33
5.2.1 Chemisches Entzundern 34
5.2.2 Vorwalzen 34
5.2.3 Glühen 34
5.2.4 Fertigwalzen 35
6. Fertigungsprozeß 36
6.1 Anlagenelemente 36
6.1.1 Walzgerüste 38
6.1.2 Walzapparate 39
6.1.3 Ab- und Aufhaspeleinrichtungen 40
6.1.4 Richtrotlensätze 41
6.1.5 Kühlung 41
6.1.6 Bandzugmeßvorrichtung 42
6.2 ATR-Visualisierungssystem 43
6.3 Meßsystem 44
6.3.1 Meßmittelfähigkeit 45
6.3.2 Meßabweichungen 45
6.3.3 Prüfung der Meßgenauigkeit 46
6.3.4 Thermische Einflüsse 46
6.4 Dicken-/ Breitenregelung 47
6.5 Einflußgrößen 51
6.6 Schwachstellen 52
7. Datenaufnahme 53
7.1 Ablaufplan 53
7.2 Datenerfassung 54
7.3 Protokollierung 55
7.4 Einbeziehung des Mitarbeiters 57
7.5 Übernahme der Wertedateien 58
8. Statistische Datenanalyse 59
8.1 Streuung 59
8.1.1 Zufällige Streuung 60
8.1.2 Systematische Streuung 61
8.2 Statistische Kennwerte 61
8.3 Qualitätsregel karten 63
8.3.1 Grenzen 64
8.3.2 Interpretation 65
8.4 Beherrschter Prozeß 65
8.5 Statistiksoftware qs-STAT 66
8.5.1 Dateistruktur 67
8.5.2 Numerische Ergebnisse 67
8.5.3 Verteilungsmodell 68
8.5.4 Testverfahren 68
8.5.5 Graphische Darstellung 69
9. Prozeßstudien 70
9.1 Verlauf der Prozeßwerte 71
9.2 Spezielle Prozeßsituationen 73
9.2.1 Werteverlauf am Bandanfang und -ende 73
9.2.2 Prozeßunterbrechungen und Störungen 73
9.2.3 Schlußfolgerungen 75
9.3 Untersuchung der Vierrollen-Walzapparate 76
9.4 Untersuchung der Vormaterialeinflüsse . 78
9.5 Regelung 81
9.5.1 Reglerparameter 82
9.5.2 Regelverhalten 83
9.5.3 Optimierung der Reglereinstellung 88
9.6 Berechnung der Fähigkeitsindizes 89
10. Basiskonzept zur computergestützten, ebenenübergreifenden Qualitätsregelung 91
10.1 Aufbau von Qualitätsregelkreisen 92
10.2 Qualitätsdatenbasis 93
10.3 Integrierte CAQ-Funktionen 95
10.3.1 CAQ-Funktionen in der Fertigung 96
10.3.2 CAQ-Funktionen der Qualitätssicherung 98
10.4 Lieferantenbewertung 99
10.5 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 101
11. Zusammenfassung 103
Literaturverzeichnis 106
Anhang 110
Eidesstattliche Versicherung 125

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