Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Produktion

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Titel Phasen und Instrumente des Kaizen-Prozesses
Untertitel
AutorIn Jörg Conrad
Seiten 86 Seiten
Hochschule Universität Passau Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1996
Note 2,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000268
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Kaizen ist das japanische Wort für kontinuierliche Verbesserung aller Bereiche des menschlichen Lebens.

Am besten läßt sich der Begriff Kaizen durch die folgenden vier Charakteristiken umschreiben:

- Kaizen kombiniert Verbesserungen mit Maßnahmen zu deren Aufrechterhaltung.

- Kaizen bezieht alle Mitarbeiter ein.

- Kaizen vollzieht sich in kleinen Schritten.

- Kaizen ist ein kundenorientierter Prozeß zur Verbesserung der Produktqualität.

Voraussetzung für die Durchführung einer Produktverbesserung ist das Erkennen eines Qualitätsproblems und die anschließende Ausarbeitung einer geeigneten Lösung. Nach der Lösung dieses Problems wird die erreichte Verbesserung standardisiert und dient als Ausgangspunkt für weitere Verbesserungen. Der Kaizen-Prozeß kann daher auch als Problemlösungsprozeß bezeichnet werden.

Durch wiederholte Anwendung des Kaizen-Prozesses können mögliche Probleme bereits im Vorfeld erkannt und abgestellt werden. Dadurch ist ein Übergang von der Bewältigung bestehender Probleme zur Vorbeugung möglich. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung eines der Hauptziele von Kaizen, der Verbesserung der Produktqualität.

Bevor man sich jedoch der Verbesserung von Produkten zuwendet, sollte man zunächst den Qualitätsbegriff, seine zunehmende Bedeutung als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb sowie die daraus resultierende Notwendigkeit der ständigen Qualitätsverbesserung erörtern.

In der Literatur werden meist folgende Qualitätsdefinitionen diskutiert:

Crosby definiert Qualität als "Übereinstimmung mit Anforderungen". Juran hingegen setzt Qualität mit der "Eignung für den Gebrauch" gleich ("fitness for use") und versteht darunter die Fehlerfreiheit der Produkte sowie das Vorhandensein von Produkteigenschaften, welche die Befriedigung von Kundenbedürfnissen ermöglichen. Für Feigenbaum ist Qualität die beste Umsetzung bestimmter Kundenerwartungen.

Qualität ist aber auch die Verhaltensweise des "Kaizen" und bedeutet "Continuous Never-Ending Improvement".

Aus obigen Definitionen wird der dynamische Charakter des Qualitätsbegriffs deutlich, da sich die Bedürfnisse der Kunden ständig ändern. Diese Dynamik, aber auch der Übergang von Verkäufer- zu Käufermärkten mit dem dort vorherrschenden Verdrängungswettbewerb zwingt die Unternehmen, ihre Qualitätspolitik am Markt auszurichten und die Käuferschaft stets mit besseren Produkten und zu günstigeren Preisen als die Konkurrenz zu bedienen. Qualität ist somit zu einem bedeutenden strategischen Erfolgsfaktor geworden. Dies läßt sich am besten am Beispiel der Deming-Kettenreaktion verdeutlichen, welche die positive Auswirkung einer Qualitätsverbesserung auf den Return on Investment zum Ausdruck bringt.

Kontinuierliche Qualitätsverbesserungen müssen daher durch das ständige Durchlaufen eines Kreisprozesses, des sogenannten Kaizen-Prozesses, zum Ziel allen Handelns werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis iii
1. Problemstellung 1
2. Kaizen als ständiger Verbesserungsprozeß 3
2.1 Theoretische Fundierung des Kaizen-Prozesses 3
2.1.1 Der PDCA-Zyklus 3
2.1.2 Die Juran-Trilogie 4
2.2 Elemente der Kaizen-Bewegung 6
3. Praktische Anwendung der Kaizen-Elemente im theoretischen Rahmen PDCA 9
3.1 Die Planphase 9
3.1.1 Die sieben statistischen Werkzeuge 10
3.1.2 Die sieben neuen Werkzeuge 13
3.2 Die Umsetzungsphase 17
3.2.1 Das Pflichtenheft 18
3.2.2 Simultaneous Engineering 20
3.2.3 Quality Function Deployment 22
3.2.4 Taguchi Quality Engineering 24
3.2.5 Design of Experiments 26
3.2.6 Der Shainin-Ansatz 27
3.2.7 Design-Review 29
3.2.8 Qualitätsoptimierung in der Produktion 32
3.2.8.1 Die Prozeßfähigkeitsanalyse 32
3.2.8.2 Die statistische Prozeßkontrolle 32
3.2.8.3 Das Just-in-Time-Prinzip 33
3.2.8.4 Das Prinzip der Autonomation 34
3.2.8.5 Das Prinzip der Total Productive Maintenance (TPM) 35
3.3 Die Check-Phase 35
3.3.1 Das Produktaudit 35
3.3.2 Das Frühwarnsystem 36
3.4 Die Action-Phase 37
3.4.1 Der SDCA-Zyklus 37
3.4.2 Das Qualitätssicherungshandbuch 38
4. Zusammenfassung 39
Literaturverzeichnis I-IV

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