Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Finanzen Bankwirtschaft / Kreditwirtschaft

BESTELLEN

Titel Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung von neueren Ansätzen des Dienstleistungsmarketing auf Bankleistungen
Untertitel
AutorIn Carsten Mittermüller
Seiten 76 Seiten
Hochschule Ruhr-Universität Bochum Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1995
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91000272
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Wie es dem Marketing zu eigen ist, versteht es sich nicht allein als Lehre von der Absatzfunktion, sondern strebt nach Aussagen über eine marktorientierte Unternehmensführung. Doch selbst die Gleichsetzung von Dienstleistungsmarketing und -rnanagement ist nicht ausreichend, um den Forschungsdrang des Dienstleistungsmarketing zu umfassen. Vielmehr hat sich das Dienstleistungsmarketing selbst zum Sammelbegriffjeglicher betriebswirtschaftlicher Betrachtung der Dienstleistung erhoben; und es wäre töricht, dies für die Zwecke dieser Arbeit zu ignorieren. Andernfalls würden wesentliche Teile der neueren Diskussion der Begriffspräzision geopfert werden müssen.

Gang der Untersuchung:

Im zweiten Gliederungspunkt dieser Arbeit wird die Notwendigkeit obigen Hinweises deutlich werden. Weit abseits der anwendungsorientierten Niederungen des traditionellen Marketing sei der status quo des Bemühens um einen konsensfähigen Dienstleistungsbegriff dargestellt. Ausgehend von der historischen Entwicklung wird die gegenwärtig interessanteste Begriffstypologie, die Leistungstheorie, vorgestellt. Inwiefern dieser Ansatz seinem Anspruch gerecht wird, soll im dritten Abschnitt der Versuch zeigen, einige ausgewählte Bankleistungen in der Leistungstypologie von ENGELHARDT / KLEINALTENKAMP / RECKENFELDERBAUNER zu positionieren.

Der vierte Abschnitt wird sich mit zwei Aspekten der Bankleistungserstellung befassen, die hier vor allem im Licht des Phänomens "prosumer" betrachtet werden sollen. Zum einen sind dies die Grenzen und Möglichkeiten des Qualitätsmanagements für Bankleistungen, wie sie durch den prosumer über das bereits bekannte Maß hinaus erweitert oder verengt werden. Zum anderen wird die generelle Möglichkeit der Standardisierung von Dienstleistungen dargestellt. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus Abschnitt Zwei und Drei, sowie der Ausführungen zum prosumer in der ersten Hälfte von Abschnitt Vier können anschließend die Instrumente, sowie die Vor- und Nachteile aus Anbieter- und Nachfragersicht der Standardisierung bei Bankleistungen thematisiert werden.

Aus den Ausführungen dieser Arbeit wird abschließend Fazit gezogen und versucht, auf weitere erforschenswerte Lücken in der Beschäftigung mit Dienstleistungen falls man diesen Begriff am Ende dieser Arbeit noch benutzen möchte - und den Absatzobjekten der Kreditinstitute hinzuweisen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Vorgehensweise 1
2. Der Dienstleistungsbegriff. Evolution und Untergang 3
2.1 Historischer Abriß des Bemühens um einen konsensfähigen Dienstleistungsbegriff 3
2.2 Immaterialität und Integrativität als Ergebnisse eines Selektionsprozesses 4
2.3 Aufgabe der Dichotomie von Sach- und Dienstleistungen als Ausgangspunkt einer Leistungstheorie 6
2.4 Dimensionen des Leistungsbegriffs: Potential - Prozeß - Ergebnis 8
2.5 Ergänzung der Leistungstheorie durch eine alternative Darstellung transaktionsspezifischer Unsicherheit: das informationsökonomische Dreieck 10
3. Alternative Sichtweisen der Bankleistung 12
3.1 Bankleistungen als Erkenntnisobjekt der Bankbetriebslehre 12
3.1.1 Zur Bedeutung und Klassifikation des Terminus "Bankleistung" 12
3.1.2 Marketingrelevante Besonderheiten der Bankleistung 13
3.2 Bankleistungen als Erkenntnisobjekt der Leistungstheorie 15
3.2.1 Einordnung der Charakteristika von Bankleistungen in die Nomenklatur der Leistungstheorie 15
3.2.2 Mehrdimensionale Positionierung in Sinne der Leistungstheorie 16
3.2.2.1 Exemplarische Bankleistungen als Untersuchungsobjekte 16
3.2.2.2 Positionierung in der Potentialdimension 17
3.2.2.3 Positionierung in der Prozeßdimension 18
3.2.2.4 Das Ausmaß an Immaterialität in der Ergebnisdimension 19
3.2.2.5 Positionierung im informationsökonomischen Dreieck 20
3.2.3 Folgerungen aus der Übertragung der Leistungstheorie auf Bankleistungen 22
4. Ein tieferes Verständnis der Bankleistung als Ansatzpunkt eines erweiterten Bankmarketing 24
4.1 Der Kunde als neue Komponente der Qualität von Bankleistungen 24
4.1.1 Die (Wieder-)Entdeckung des Qualitätsmanagements bei Bankleistungen 24
4.1.2 Der prosumer in Potential-, Prozeß- und Ergebnisdimension 28
4.1.2.1 Das mehrdimensionale Qualitätsmodell von MEYER/MATTMÜLLER 28
4.1.2.2 Derprosumer in der Potentialdimension 29
4.1.2.3 Der prosumer in der Prozeßdimension 34
4.1.2.3.1 Die Interaktionsbeziehung Mitarbeiter-Kunde als "nicht-triviale Maschine 34
4.1.2.3.2 Die Interaktionsbeziehung Kunde-Kunde als Qualitätskomponente 36
4.1.2.4 Image als rekursives Bindeglied von Ergebnis-, Prozeß- und Potentialdimension 39
4.2 Bankleistungen im Spannungsfeld von Standardisierung und Individualisierung 40
4.2.1 Der Begriff "Standardisierung" und seine Relevanz für integrative Leistungsbündel 40
4.2.2 Instrumente der Standardisierung 43
4.2.3 Der Standardisierungsgrad von Bankleistungen als Entscheidungsproblem 47
4.2.3.1 Die Sicht der Nachfrager 47
4.2.3.2 Die Sicht der Anbieter 49
4.2.3.3 Bankleistungen zwischen tailor-made und off-the-rack: Bestimmungsfaktoren 52
5. Fazit und Ausblick 54
Literaturverzeichnis 56

BESTELLEN