Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienökonomie Medienmanagement

BESTELLEN

Titel Start-up-Unternehmen in der deutschen Medienbranche
Untertitel
AutorIn Thomas Wolff
Seiten 84 Seiten
Hochschule Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2000
Note 2
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 35002745
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Das Internet löst in Deutschland derzeit dramatische Veränderungen im geschäftlichen und privaten Bereich aus. Es ist auch der Auslöser eines Gründungsbooms, der auf allen Stufen der internetbasierten Wertschöpfungskette stattfindet. Während vor einigen Jahren Innovationen im Medien- sowie im Informations- und Kommunikationsbereich vorwiegend von großen Unternehmen hervorgebracht wurden, spielen heute zunehmend neu gegründete Unternehmen in diesem Bereich eine entscheidende Rolle. Dabei hängt der Erfolg von der raschen Umsetzung der Geschäftsidee sowie der Nutzung des Internets als Distributionskanal ab. "Denn am Ende gewinnt der schnellere Läufer und nicht der mit den besseren Schuhen!".

Die rasante Entwicklung lässt ständig neue Geschäftsformen entstehen und die aus diesen Geschäftsformen hervorgehenden Start-ups weisen häufig gravierende Veränderungen der traditionellen Unternehmensphilosophien und Spielregeln auf. Durch den Einfluss des Internets zeichnet sich in der deutschen Medien- und IuK-Branche die Entstehung einer neuen "Gründungsökonomie" ab. Bestehende Grundsätze eines langsamen und kontinuierlichen Geschäftsaufbaus sind nur noch beschränkt anwendbar. Die möglichst schnelle Umsetzung einer Geschäftsidee und die damit verbundene rasche Marktdurchdringung stellt für das Management eine große Herausforderung dar und erfordert eine Menge Kapital. Neben sehr guten Managementqualitäten und einer ausreichenden Finanzierung spielt die Bildung von Kooperationen eine wichtige Rolle, um Synergiepotentiale auszunutzen und so qualitativ hochwertige Leistungen anbieten zu können, neue Marktsegmente zu erschließen und Standards durchzusetzen. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal im IT-Bereich gewinnt das Personalmanagement zunehmend an Bedeutung. Der Erfolg dieser Start-ups hängt entscheidend von der Fähigkeit ab, talentierte Mitarbeiter zu rekrutieren, ihre Leistungsfähigkeit sowie ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen und sie langfristig an das Unternehmen zu binden.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, theoretisch und empirisch die Besonderheiten und Problemfelder von Start-up-Unternehmen in der deutschen Medienbranche aufzuzeigen und darauf aufbauend mögliche Problemlösungen darzulegen.

Gang der Untersuchung:

Um dieses Ziel zu erreichen folgt diese Arbeit einer deduktiven Vorgehensweise. Während zunächst theoretische Grundlagen erarbeitet wurden, folgten anschließend Interviews mit Experten aus Start-up-Unternehmen der deutschen Medienbranche, um das anfänglich aufgestellte Theoriemodell zu überprüfen.

Diese Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Die Einleitung (Kap. 1) soll dem Leser einen Überblick über das Thema geben sowie ihm die Problemstellung und die Schwerpunkte dieser Arbeit näher bringen.

Im Grundlagenteil (Kap. 2) werden zunächst die zentralen Begriffe "Start-up-Unternehmen" und "Medienbranche" definiert, die Motive für Unternehmens-gründungen in der deutschen Medienbranche dargestellt und besonders die Rolle des Internets als Motor der derzeitigen Gründungswelle hervorgehoben. Außerdem werden die Konkurrenzvorteile von Start-ups gegenüber etablierten Unternehmen erarbeitet und die Bedeutung der Etablierung von Branchenstandards betont. Daran anschließend wird ein idealtypisches Modell vorgestellt, das den Werdegang eines Start-ups von der Geschäftsidee bis hin zum etablierten Unternehmen beschreibt.

Im Theoriemodell (Kap. 3) werden die möglichen Finanzierungsquellen eines Start-ups behandelt und bezüglich ihrer Eignung untersucht, die Problembereiche und Besonderheiten des Managements diskutiert und die Bedeutung möglicher Organisationsformen beleuchtet. Schließlich wird näher auf die Gestaltung einiger Anreizsysteme eingegangen und deren Wirksamkeit hinterfragt.

Im empirischen Teil dieser Arbeit (Kap. 4) werden drei deutsche Internet-Start-ups, die SGH mbH, AOL Europe und das LYCOS Europe Network, auf die Themenbereiche des Theoriemodells hin untersucht. Dabei soll das Theoriemodell bestätigt und eventuell verbessert werden.

In der Schlussbetrachtung (Kap. 5) werden die Ergebnisse zusammengefasst und mit einem Ausblick auf künftige Entwicklungen verbunden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung, Vorgehensweise und Struktur 2
2. Grundlagen 3
2.1 Definition der zentralen Begriffe 3
2.2 Motive für die Gründung eines Start-ups 4
2.2.1 Situation in der deutschen Medienbranche 4
2.2.2 Konsequenzen für Unternehmen in der deutschen Medienbranche 5
2.2.3 Konkurrenzvorteil von Start-ups gegenüber etablierten Unternehmen 6
2.2.4 Die Bedeutung der Etablierung eines Branchenstandards 7
2.3 Die Entwicklungsphasen eines Start-ups 9
2.3.1 Entwicklung der Geschäftsidee (IDEE) 10
2.3.2 Unternehmensplanungsphase (START) 11
2.3.3 Gründungs- und Wachstumsphase (WACHSTUM) 11
3. Theoriemodell 12
3.1 Die Finanzierung 12
3.1.1 Fremdkapitalquellen der Finanzierung 14
3.1.2 Eigenkapitalquellen der Finanzierung 16
3.2 Das Management 17
3.2.1 Die Bedeutung des Innovationsmanagements 17
3.2.2 Die Grenzen betriebswirtschaftlicher Instrumente 18
3.2.3 Die Grenzen des klassischen strategischen Managementprozesses 22
3.2.4 Strategisches Management mit Balanced Scorecard (BSC) 23
3.3 Die Organisation 27
3.3.1 Die innerbetriebliche Organisation 28
3.3.2 Die zwischenbetriebliche Organisation 32
3.4 Anreizsysteme 36
3.4.1 Verhaltenstheoretische Grundlagen 36
3.4.2 Systematisierung von Anreizen 37
3.4.3 Maßnahmen zur Steigerung der Leistungserbringung 38
3.4.4 Die Gestaltung einer geeigneten Prämienfunktion 40
3.4.5 Die Wahl einer geeigneten Bemessungsgrundlage 43
4. Fallbeispiele 45
4.1 SGH mbH 47
4.1.1 Geschäftsidee und Gründung 47
4.1.2 Die Finanzierung 47
4.1.3 Das Management 48
4.1.4 Die Organisation 49
4.1.5 Anreizsysteme 49
4.2 AOL Europe 50
4.2.1 Geschäftsidee und Gründung 50
4.2.2 Die Finanzierung 50
4.2.3 Das Management 51
4.2.4 Die Organisation 53
4.2.5 Anreizsysteme 53
4.3 LYCOS Europe N. V. 54
4.3.1 Geschäftsidee und Gründung 54
4.3.2 Die Finanzierung 55
4.3.3 Das Management 56
4.3.4 Die Organisation 59
4.3.5 Anreizsysteme 60
5. Schlussbetrachtung 61
Literaturverzeichnis VIII
Interviewverzeichnis XII
Anhang XIII

BESTELLEN