Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Outsourcing

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Titel Der rechtsgeschäftliche Betriebsübergang aus Arbeitnehmersicht
Untertitel
AutorIn Henryk Merkel
Seiten 120 Seiten
Hochschule Hochschule Mittweida (FH) Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2000
Note 1
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90003094
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Die Arbeit beschäftigt sich im Allgemeinen mit der Sicht der Mitarbeiter auf eine Outsourcingmaßnahme und untersucht dabei im Besonderen die entstehenden Risiken und Nachteile der Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einer Outsourcingentscheidung. Die Arbeit verfolgt das Ziel, mögliche Mitarbeiterrisiken zu identifizieren, sie für die Beteiligten transparent zu machen und Möglichkeiten zur Vermeidung oder Verringerung dieser Risiken aufzuzeigen.

Bei den Ausführungen wird primär von den arbeitsrechtlichen Aspekten des Outsourcing ausgegangen und folgerichtig der Mitarbeiter in seiner Stellung als Arbeitnehmer betrachten. Fragen der ökonomischen Bewertung einer Auslagerungsentscheidung genauso wie die steuer-, gesellschafts- und haftungsrechtlichen Auswirkungen werden dagegen nur am Rande gestreift.

Die Arbeit geht von der Voraussetzung aus, dass die betriebswirtschaftliche Entscheidung zum Outsourcing bereits gefallen ist, für eine bestimmte Arbeitnehmergruppe ein Personalübergang bevorsteht und dieser als rechtsgeschäflicher Betriebsübergang im Sinne des §613a BGB zu qualifizieren ist. Outsourcingfälle ohne Personalübergang oder gesellschaftsrechtliche Umwandlungen sollen in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abbildungsverzeichnis III
III. Abkürzungsverzeichnis IV
Teil A.- Betriebswirtschaftliche Grundlagen
1. Einführung 1
1.1 Inhalt der Arbeit 2
2. Der Begriff Outsourcing 3
3. Formen des Outsourcing 5
3.1 Externes Outsourcing - Auslagerung 5
3.2 Internes Outsourcing - Ausgliederung 5
3.2.1 Tochterunternehmen 5
3.2.2 Gemeinschaftsunternehmen 6
3.2.3 Beteiligungsgesellschaften 6
3.2.4 Profit-Center 6
4. Motive des Outsourcing 7
5. Strategieformulierung 8
6. Strategisches Outsourcing 9
7. Outsourcing und Arbeitsrecht 10
7.1 Das deutsche Arbeitsrecht 10
7.2 Unternehmensautonomie und Sozialschutz 11
Teil B.- Arbeitsrechtliche Grundlagen
8. Gesetzgeberische Zielsetzung des §613a BGB 12
9. Anwendungsbereich 13
9.1 Persönlicher Anwendungsbereich 13
9.2 Sachlicher Anwendungsbereich 14
9.2.1 Betrieb 14
9.2.2 Betriebsteil 14
10. Tatbestandsvoraussetzungen 15
10.1 Rechtsgeschäft 15
10.2 Betriebsinhaberwechsel 15
10.3 Betriebs(teil)übergang 16
11. Rechtsfolgen des Betriebsübergangs 17
11.1 Individualarbeitsrecht 18
11.1.1 Widerspruchsrecht 18
11.1.2 Kündigungsschutzrecht 19
11.1.2.1 Der gesetzliche Sonderkündigungsschutz 19
11.1.2.2 Sonstige Kündigungsgründe 19
11.1.2.3 Kündigungsschutzklage 19
11.1.3 Betriebliche Einheitsregelungen 20
11.1.4 Die betriebliche Altersversorgung 21
11.2 Kollektivarbeitsrecht 22
11.2.1 Tarifvertragsrecht 22
11.2.1.1 Die gesetzliche Regelung des §613a BGB 22
11.2.1.2 Geltungsrahmen 22
11.2.1.3 Fortgeltung von Tarifverträgen 23
11.2.2 Betriebsvereinbarungen 24
11.2.2.1 Die gesetzliche Regelung 24
11.3 Betriebsverfassungsrecht 24
11.3.1 Beteiligungsrecht der Arbeitnehmer 25
11.3.2 Allgemeine Beteiligungsrechte des Betriebsrates 25
11.3.2.1 Allgemeine Informationspflichten aus §80 Abs.2 BetrVG 25
11.3.2.2 Unterrichtung und Beratung nach §§90 und 92 BetrVG 26
11.3.2.3 Weitere Beteiligungsrechte 26
11.3.2.4 Der Wirtschaftsausschuss nach §106 BetrVG 26
11.3.2.5 Verletzung der Unterrichtungspflichten 27
11.3.3 Beteiligungsrechte des Betriebsrates bei Betriebsänderung 27
11.3.3.1 Der Interessenausgleich 28
11.3.3.2 Der Sozialplan 29
11.3.4 Die Betriebsräte 30
11.3.4.1 Übergang eines ganzen Betriebes 31
11.3.4.2 Übergang eines Betriebsteils 31
Teil C.- Arbeitnehmerseitige Risiken in Verbindung mit Outsourcing
12. Charakterisierung des Arbeitnehmerrisikos 32
12.1 Ziele und Risiken der Arbeitnehmer 32
12.1.1 Das Mitarbeiterzielsystem 33
12.1.2 Das System der Mitarbeiterrisiken 34
13. Existenzsicherung 35
13.1 Gefährdung des Arbeitsplatzes 35
13.1.1 Risiken von Rationalisierungsplänen 35
13.1.2 Das Risiko des Arbeitnehmerwiderspruchs 36
13.1.3 Risiken bei der Versetzung 36
13.1.4 Risiken bei der Sozialauswahl 37
13.1.5 Auswirkungen auf Abfindungen und Arbeitslosengeld 38
13.2 Scheinselbständigkeit 38
13.2.1 Arbeitnehmerrisiken der Scheinselbständigkeit 39
13.3 Verlust sozialer Sicherheit 40
13.3.1 Arbeitsvertragliche Nebenrechtspositionen 40
13.3.2 Einschränkung der betrieblichen Altersversorgung 40
14. Einkommen und Vermögen 41
14.1 Einkommenseinbußen 41
14.1.1 Die Entgeltansprüche 42
14.1.2 Verlust oder Verschlechterung der Tarifbindung 42
14.1.3 Verlust der Wirkung von Betriebsvereinbarungen 43
14.1.4 Der Sozialplan 44
14.1.5 Betriebszugehörigkeitsabhängige Ansprüche 45
14.2 Verlust von Mitarbeiterbeteiligungen 46
15. Betriebsklima und Soziale Beziehungen 48
15.1 Verschlechterung von interpersonellen Beziehungen 48
15.1.1 Belastungen durch den Wohnortwechsel 48
15.1.2 Sozialbeziehungen zu Kollegen am neuen Arbeitsplatz 48
15.1.3 Sozialbeziehungen zu Vorgesetzten am neuen Arbeitsplatz 49
15.1.4 Psychologische Belastungen 50
16. Mitbestimmung und Entfaltung am Arbeitsplatz 52
16.1 Einschränkung der Aus-, Fortbildung und des Aufstiegs 52
16.1.1 Qualifikationsanforderung 52
16.1.2 Qualifikationsmöglichkeiten 53
16.1.3 Innerbetriebliche Beurteilungen 54
16.2 Verlust oder Einschränkung von Mitwirkungsrechten 55
17. Arbeitsbedingungen 56
17.1 Veränderung der Arbeitsorganisation 56
17.1.1 Das Prinzip der Gruppenarbeit 57
17.1.2 Nachteile durch Einführung von Gruppenarbeit 57
18. Die Risikowertanalyse 58
Teil D - Möglichkeiten zur Risikoverringerung
19. Individualrechtliche Möglichkeiten 60
19.1 Mitarbeiterinformation und -beteiligung 60
19.1.1 Die gesetzliche Mitarbeiterpartizipation 60
19.1.2 Die freiwillige Mitarbeiterpartizipation 61
19.2 Arbeitsvertragsgestaltung 63
19.2.1 Arbeitsvertragliche Cafeteria- Systeme 63
19.2.2 Der Abschluss von Dienstleistungsverträgen 65
19.2.2.1 Unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung 66
19.3 Die berufliche Selbständigkeit 67
19.4 Der Arbeitnehmerwiderspruch 69
20. Kollektivarbeitsrechtliche Möglichkeiten 70
20.1 Rolle und Möglichkeiten des Betriebsrates 70
20.1.1 Ziele des Betriebsrats 70
20.1.2 Nutzung der betriebsverfassungsrechtlichen Gegebenheiten 70
20.1.3 Der Betriebsrat als kooperative Gegenmacht 72
20.1.4 Erweiterte Informationsbasis 73
20.1.5 Bewertung der Informationen 73
20.1.6 Einbeziehung der Belegschaft 74
20.1.7 Beteiligung an Planung und Durchführung 76
20.2 Innerbetriebliche Vereinbarungen 76
20.2.1 Arbeitszeitverkürzung und Qualifizierung 77
20.2.2 Personalüberleitungsverträge 79
20.3 Schaffung eines gemeinschaftlichen Betriebes 81
21. Strategisches Outsourcing als Lösung 83
21.1 Merkmale des Strategischen Outsourcing 84
22. Das Change Management beim Outsourcing 86
23. Resümee 87
IV. Anhang I
IV.I Motive des Outsourcing (Tabelle 1) I
IV.II Motive des Outsourcing (Tabelle 2) II
IV.III Risikowertanalyse - Bewertung III
IV.IV Risikowertanalyse - Darstellung IV
IV.V Checkliste Existenzgründung V
IV.VI Abgrenzung Dienstvertrag und Arbeitnehmerüberlassung VI
IV.VI.I Vertragsgestaltung VI
IV.VI.II Vertragsdurchführung VII
IV.VII Initiative des Betriebsrates VIII
IV.VIII Beispiel für eine Investitionsanalyse bei der Audi AG X
V. Quellenverzeichnis XI
V.I Monographien XI
V.II Artikel in Sammelwerken und Ähnlichem XIV
V.III Zeitschriften/ Broschüren XV
V.IV Gesetzestexte XVIII
V.V WorldWideWeb/ Internet XIX

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