Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Bauindustrie

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Titel Marketingkonzeption zur Produkteinführung
Untertitel Am Beispiel des Husumer Mineralwassers
AutorIn Bettina Bulau
Seiten 178 Seiten
Hochschule Fachhochschule Flensburg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1994
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91000031
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Stagnierende oder gar schrumpfende Märkte machen es nicht gerade leicht, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Gerade wenn es sich um ein Low-Involvement-Produkt des alltäglichen Bedarfs handelt, sind Erfolg und Mißerfolg sehr dicht beieinander. Daher ist es wichtig, ein umfassendes Konzept zu erarbeiten, das alle Eventualitäten beinhaltet. Dies ist Anliegen der vorliegenden Arbeit, bei der die Autorin den Mineralwassermarkt im allgemeinen betrachtet, um Schlüsse für das einzuführende Produkt zu ziehen.

Nach dem theoretischen Teil, folgt die empirische Untersuchung, bei der Produkt sowie Unternehmen eingehend betrachtet werden. Die Marktforschung nimmt einen großen und wichtigen Teil der Arbeit ein. Ausgiebige Forschungen im Rahmen von Desk-Research waren notwendig, um Zielgruppe und Konkurrenten zu untersuchen. Primärforschung wurde vor Ort betrieben, wobei die potentiellen Verbraucher direkt mit einbezogen wurden und bei einer Straßenumfrage einen treffenden Produktnamen nennen durften. Das große Interesse der Husumer Bürger an dem neuen Produkt wird an der Auflistung der genannten Vorschläge deutlich. Demnach ist ein Husum-Bezug unbedingt notwendig. Husum mit seinem frischen und sauberen Image kann durchaus unterstützend wirken. Aber nicht nur weiche Facts sind zu beachten, auch Zahlen spielen eine Rolle. So will der Preis wohl überlegt sein. Daher folgt eine genaue Betrachtung der Preispolitik.

Und was nützt das beste Produkt, wenn es nirgends erhältlich ist. Distribution und Leistung sind ein Gebiet für sich. Nur schwer läßt sich der Handel, der mit neuen Produkten quasi bombardiert wird, für sich und sein Produkt gewinnen. Daher werden gute Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit genannt und gegenüber gestellt. Nur wer laut ist, wird auch wahrgenommen. Nach diesem Motto gilt es, das Produkt beim Verbraucher bekannt zu machen und Bedürfnisse zu wecken. Der beste Weg dies im Rahmen von Werbung und PR zu erreichen, wird eingehend beschrieben. Um Einblick in die Materie zu bekommen, besuchte die Autorin die beiden Abfüller "Wittenseer Quelle" und "Sylt-Quelle". Diese beiden Unternehmen werden kurz vorgestellt und wichtige Unterschiede deutlich gemacht.

Die Stadtwerke, als öffentliches Versorgungsunternehmen, boten ihr Trink- oder Brauchwasser bisher nur aus dem Wasserhahn oder der Toilettenspülung an. Die sich aus dem Rückgang beim Wasserverbrauch ergebende Kosten-Erlösschere sollte durch die anderwertige Vermarktung abgebaut werden. Die Güte des Husumer Wassers und das positive Firmenimage des Versorgungsbetriebes machen die Einführung des neuen Produktes leichter. Der Verbraucher kennt den Absender und verbindet damit etwas Gutes. Zahlreiche Verordnungen und Bestimmungen sind für den Abfüller einzuhalten, um ein einwandfreies Produkt anbieten zu können, das zur Gruppe der Lebensmittel gehört.

Erst drei Jahre nach Abgabe der Diplomarbeit ist das Abfüllunternehmen in Husum tätig geworden. Daran wird einmal mehr deutlich, wie lang ein wohl überlegtes Projekt benötigt, um zur Reife zu gelangen. "Unser gutes Husumer" ist nun für viele im Lebensmittelhandel erhältlich und behauptet sich gut neben den großen Marken.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Von der Idee zum Markt 4
2.1 Mineralwasser 4
2.1.1 Entstehung 4
2.1.2 Allgemeines/besondere Bestimmungen 6
2.2 Neuprodukte 12
2.2.1 Marktneuheiten 12
2.2.2 Neuheit für das Unternehmen 13
3 . Das Konzept/die Konzeption 15
3.1 Definitionen 15
3.1.1 Notwendigkeit 17
3.1.2 Strukturen von Marketingkonzeptionen 19
3.1.3 Formulierung von Marketingkonzeptionen im allgemeinen 20
3.2 Marktforschung/Marketingforschung/Marktlage 21
3.2.1 Trends 31
3.2.2 Ziele und Strategien 39
3.2.3 Die Konkurrenten im Vertriebsgebiet 47
3.3 Allgemeines zur Produktpolitik 54
3.3.1 Das Produkt "Husumer Mineralwasser" 59
3.3.2 Der Name/die Markierung 63
3.3.3 Die Etikettierung 77
3.4 Die Zielgruppe 80
3.5 Preispolitik 88
3.6 Distribution/Vertrieb/Logistik 93
3.7 Werbung/Kommunikation/PR 106
4. Die Umsetzung bei den Husumer Stadtwerken 116
4.1 Das Beispiel "Wittenseer Quelle" 122
4.2 Das Beispiel "Sylt-Quelle" 124
5. Fazit 126
Anlagen
Abkürzungsverzeichnis I
Literaturverzeichnis/Quellenverzeichnis II
Cl und Philosophie der Husumer Stadtwerke III
Kopie der amtlichen Anerkennung als natürliches Mineralwasser IV
Schichtenaufbau des "Brunnen 20" V
Auszüge der Fresenius Gutachten VI
Bezugsquellen der "Sylt-Quelle" VII
Anzeigen und Beispiele zur Verdeutlichung der Textaussagen VIII
Impressionen der "Sylt-Quelle" IX
Bilder aus Wittensee X
Der "Brunnen 20" XI
Plakataktion "Glashäger" XII

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