Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Marketing / Absatzwirtschaft Zielgruppenanalysen / Marktforschung

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Titel Kinder und Werbung
Untertitel Eine Analyse des Einflusses der Werbung auf die Zielgruppe Kinder (Literaturüberblick)
AutorIn Barbara Gliss
Seiten 98 Seiten
Hochschule Universität Passau Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1996
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000038
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Die manipulative Macht der Werbung steht seit langem in der wissenschaftlichen Diskussion, konnte aber bisher weitgehend entkräftet werden. Ihr Einfluß auf Kinder wird erst in jüngster Zeit näher untersucht, wobei es hier kritischere Stimmen gibt. Die Aufgabe der Verfasserin bestand darin, diesen Sachverhalt in Form einer Literaturrecherche genau zu analysieren.

Dazu stellte sie nach einer Beschreibung der Zielgruppe Kinder (Kapitel 2) das Dreigestirn Freizeit - Medien - Werbung vor, in dessen Rahmen die Autorin auf die Besonderheiten, die speziell für Kinder gelten, eingeht. Bei den Medien spielt v.a. das Fernsehen eine sehr große Rolle, was bereits in der Darstellung des Freizeitverhaltens durch die intensive Nutzung dieses Mediums erarbeitet wurde. Gesetzliche Werbevorschriften werden ebenfalls vorgestellt sowie die Notwendigkeit einer Werbe- und Medienerziehung. Im 4. Kapitel beschäftigt sich die Verfasserin mit den Kindern als Rezipienten der Werbung und stellt in dessen Verlauf die Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer Werbekampagne für die Zielgruppe Kinder vor. Schließlich werden die "potentiellen Konsumenten" noch einer näheren Betrachtung bezüglich ihres Konsumverhaltens unterzogen, bevor die Arbeit mit der Schlußbetrachtung endet.

Die Verfasserin wird der Aufgabenstellung gerecht. Die Arbeit weist eine stringente Untergliederung auf. Die Flut an Informationen wird (stilistisch) gut gebündelt, so daß eine redundanzfreie Struktur entsteht. Nur manchmal verliert der Leser innerhalb der einzelnen Kapitel die Übersicht, da weitgehend auf Tabellen oder andere "Visualisierungsinstrumente" verzichtet wurde.

Wünschenswert wäre zudem eine stärkere Einbindung der eigenen Meinung gewesen. Beispielsweise hätte das mit viel Mühe vorgestellte Interview aus dem Anhang besser integriert und bewertet werden können.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Die Zielgruppe Kinder 3
2.1 Definition der Zielgruppe 3
2.2 Zur Bedeutung der Akzeleration 4
2.3 Homogenität der Zielgruppe Kinder 5
3. Freizeit - Medien - Werbung 7
3.1 Die Freizeitgestaltung von Kindern 8
3.2 Die Medien- und Werbewelt der Kinder 9
3.2.1 Fernsehen 11
3.2.1.1 Fernsehen als Zeitvertreib 11
3.2.1.2 Werbung im Fernsehen 14
3.2.2 Computer 15
3.2.3 Auditive Medien (Radio/Kassette/Schallplatte/CD) 17
3.2.4 Printmedien (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften) 18
3.2.5 Kino 20
3.3 Grenzen der Werbung 21
3.3.1 Gesetzliche Vorschriften 21
3.3.2 Freiwillige Selbstkontrolle 22
3.3.2.1 Der Deutsche Werberat 22
3.3.2.2 Die Europäische Allianz der Werbeselbstkontrolle 23
3.3.3 Beurteilung der Werbevorschriften 24
3.4 Die Notwendigkeit einer Medien- und Werbeerziehung 25
4. Kinder als Rezipienten 26
4.1 Der Umgang mit Werbung 27
4.1.1 Erkennen des Werbezwecks 27
4.1.2 Einstellung der Kinder gegenüber Werbung 29
4.2 Vorgehensweise zur Entwicklung einer Werbekampagne für die Zielgruppe Kinder 31
4.3 Werbewirkung bei Kindern 33
5. Kinder und Konsum 36
5.1 Das direkte Kaufverhalten von Kindern 37
5.1.1 Die Finanzsituation 37
5.1.2 Markenkenntnis und Markenbewußtsein 38
5.1.3 Autonome Kaufentscheidungen 40
5.2 Einflußnahme durch und auf das soziale Umfeld 40
5.2.1 Kaufentscheidungsprozesse in der Familie 40
5.2.2 Die peer group 42
5.3 Markenbindung 43
6. Schlußbetrachtung 45

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