Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Gesundheit Krankenhaus / Krankenpflege

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Titel Einführung von SAP R/3 im Krankenhaus
Untertitel
AutorIn Harald Maikisch
Seiten 73 Seiten
Hochschule Donau-Universität Krems Österreich
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2001
Note 2
Preis 58,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91004176
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Ende 1998 entsprach die betriebswirtschaftliche Software der Vorarlberger Landeskrankenhäuser (LKH's) kaum mehr dem technischen Standard, vor allem im Hinblick auf Funktionalität, Integration und Konsolidierungsmöglichkeiten. Es gab zwei verschiedene Systeme, deren Kompatibilität nicht gegeben war. Äußerst problematisch war vor allem die bevorstehende Datumsumstellung von 1999 auf 2000, aber auch die Einführung des EURO als Hauswährung musste gewährleistet werden. Deshalb wurden drei verschiedene Softwarepakete und die Möglichkeit einer Individuallösung detailliert überprüft. Dabei wurden auch Überlegungen bezüglich einer eventuellen Monopolsituation angestellt, wobei dieser Punkt bei beiden Alternativen gleich zu bewerten war. Nach dieser Evaluation verblieben die Standardsoftware SAP R/3 und eine allfällige Individualprogrammierung in der engeren Wahl.

Die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H. (KHBG) war gezwungen, diese umfangreiche Installation für die drei LKH's im Jahr 1999 in nur etwa 10 Monaten, also in extrem kurzer Zeit, durchzuführen. Eine frühere Entscheidung, die eine längerfristige Vorbereitung ermöglicht hätte, konnte nicht rechtzeitig getroffen werden. Aus verständlichen und nachvollziehbaren Gründen wollte das Amt der Vorarlberger Landesregierung, dass die KHBG bzw. die nachgeordneten LKH's das im Amt in Einsatz befindliche EDV-Paket (Individualprogrammierung) übernimmt. Dieses war nur im Bereich der Finanzbuchhaltung brauchbar, in der Kostenrechnung jedoch nur wenig, und in der Materialwirtschaft sehr mangelhaft entwickelt. Diese Vorgangsweise hätte eine aufwendige Neuprogrammierung erfordert. Die dafür notwendigen Abklärungen haben enorm viel Zeit beansprucht. Erst ein Bericht des Bundes-Rechnungshofes über die betriebswirtschaftliche Software hat das Amt und den Aufsichtsrat bewogen, die Entscheidung für SAP R/3 zu treffen. Da dies jedoch erst im Januar 1999 erfolgte, und das Projekt bis zum 31.12.1999 für den Jahreswechsel auf den 1.1.2000 abgeschlossen werden musste, war es erforderlich, die Einführung in ungewollt kurzer Zeit abzuwickeln.

SAP R/3 ist ein in der Wirtschaft weit verbreitetes EDV-System zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Abläufe. Es ist durchaus bekannt, dass es über eine große Komplexität und Funktionalität verfügt und eine hohe wirtschaftliche Kompetenz mit großer Durchgängigkeit in der Geschäftsprozessabwicklung und einen äußerst hohen Datenintegrationscharakter aufweist. Moderne Krankenhäuser sind in der Betriebwirtschaft Industriebetrieben großteils gleichzusetzen. Gerade der Bereich der EDV ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Er ist von wesentlicher strategischer und organisatorischer Bedeutung.

Durch den Einsatz von SAP R/3 soll in den LKH's der gesamte Budgetkreislauf von der Budgetplanung und Genehmigung über das Bestellwesen, die Rechnungsbearbeitung und die Zahlungsabwicklung bis hin zum Rechnungsabschluss unter Nutzung modernster Informationstechnologie ausgeführt werden. Eine Implementierung sämtlicher betriebswirtschaftlicher Anwendungen (in den LKH's "Betriebswirtschaftlicher Block" bezeichnet) in den Bereichen Finanzwirtschaft (FI), Anlagenmanagement (AM), Kostenrechnung / Controlling (CO), Materialwirtschaft (MM) für alle Artikel inkl. Medikamente stellte deshalb eine besondere Herausforderung dar, da die Komplexität und die Auswirkungen dieses EDV-Projektes auf den betrieblichen Ablauf der Krankenhäuser enorm war.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Erwartungen 3
1.3 Ziel der Arbeit 4
2. Theoretischer Teil 5
2.1 Warum SAP R/3 ? 5
2.2 Parametrisierung - Vorgabe 7
2.3 Externe Begleitung durch Fremdfirma 9
2.4 Schulung 10
2.5 Schnittstellen 11
2.6 Altdatenübernahme 11
2.7 Vereinheitlichung der Organisation 11
2.8 Motivation 13
2.9 Projektabwicklung 13
2.10 Veränderungsmanagement 15
3. Empirischer Teil 18
3.1 Projektvorbereitung 18
3.1.1 Projekterstellung 18
3.1.2 Grobterminplan 19
3.1.3 Projektgruppe 21
3.2 Projektorganisation 21
3.2.1 Projektorganigramm 22
3.2.2 Lenkungsausschuss 23
3.2.3 Projektleitung 23
3.2.3.1 Intern 24
3.2.3.2 Extern 24
3.2.3.3 Gemeinsame Arbeitsweise 24
3.2.4 Arbeitskreise 25
3.2.5 SAP - Verantwortlicher 27
3.2.6 Definition der Projektarbeiten 27
3.2.7 Meilensteine 28
3.3 Projektdurchführung (Implementierung) 28
3.3.1 Kick off 28
3.3.2 Technische Voraussetzungen 30
3.3.2.1 Zentrale 30
3.3.2.2 Netzwerk 30
3.3.2.3 Arbeitsplätze 31
3.3.2.4 Installation Testmandant 31
3.3.3 Ist-Analyse/Gemeinsame Vorgaben/Grundsatzentscheidungen/Soll-Konzept 31
3.3.3.1 FI/AM 32
3.3.3.2 MM 33
3.3.3.2.1 Material 33
3.3.3.2.2 Apotheke 35
3.3.4 Grob-Customizing - Erster Prototyp 36
3.3.4.1 FI/AM 36
3.3.4.2 MM 36
3.3.5 Erste Lenkungsausschusssitzung - 1.6.1993 37
3.3.5.1 Berichterstattung der Projektgruppen 37
3.3.5.2 Kontrolle des Zeitplanes 37
3.3.5.3 Entscheidung über offene Fragen 37
3.3.5.4 Festlegung der weiteren Vorgangsweise 38
3.3.5.5 Definition der kritischen Punkte 38
3.3.6 Fein-Customizing - Zweiter Prototyp 38
3.3.6.1 Apotheke 38
3.3.6.2 Material 39
3.3.6.3 FI/AM und CO 39
3.3.6.4 Schnittstellen 40
3.3.7 Zweite Lenkungsausschusssitzung - 21.9.1999 40
3.3.7.1 Wesentliche Entscheidungen 40
3.3.7.2 Weitere Vorgangsweise 41
3.3.7.3 Kritische Punkte 41
3.3.8 Dritte Lenkungsausschusssitzung - 20.10.1999 42
3.3.8.1 Wesentliche Entscheidungen 42
3.3.8.2 Weitere Vorgansweise 42
3.3.8.3 Kritische Punkte 43
3.3.9 Vierte Lenkungsausschusssitzung - 23.11.1999 43
3.3.9.1 Weitere Vorgangsweise 44
3.3.9.2 Kritische Punkte 44
3.3.10 Echtbetrieb 45
3.3.10.1 Information MitarbeiterInnen 45
3.3.10.2 Start / Hotline / Trouble shooting 45
3.3.11 Fünfte Lenkungsausschusssitzung - 19.1.2000 46
3.3.11.1 Weitere Vorgangsweise 46
3.3.12 Sechste Lenkungsausschusssitzung - 1.3.2000 47
3.3.13 Siebte Lenkungsausschusssitzung - 25.4.2000 47
3.3.14 Abschlussfeier - 2.5.2000 48
4. Diskussion der Ergebnisse 49
5. Schlussbetrachtung 54

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