Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Virtuelle Unternehmen

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Titel Die virtuelle Organisation
Untertitel Konzeptionelle Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen
AutorIn Thomas Müller
Seiten 103 Seiten
Hochschule Universität Konstanz Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 1,5
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000420
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Gang der Untersuchung:

Ausgehend von einer Darstellung der Rahmen- und Umfeldbedingungen (z.B. Marktveränderungen, zunehmende Globalisierung, rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien) sollen die Gründe für die Notwendigkeit organisationsstruktureller Veränderungen beschrieben werden. Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, werden im folgenden verschiedene ausgewählte Publikationen bzw. (Haupt-)Strömungen zur virtuellen Organisation dargestellt und beurteilt. Anschließend werden die für die Arbeit wesentlichen Begriffe präzisiert bzw. voneinander abgegrenzt. Dabei sollen v.a. die Besonderheiten der virtuellen Organisation im Vergleich zu anderen Formen organisationaler Gestaltung herausgearbeitet werden.

Nachdem die begriffliche Basis gelegt wurde, wird im zweiten Teil der Arbeit eine theoretisch-konzeptionelle Perspektive gewäht. Zunächst wird dabei geprüft, weiche Ansätze grundsätzlich geeignet bzw. hilfreich erscheinen, das normative Konzept der virtuellen Organisation zu erklären. Ausgehend von den zentralen Merkmalen einer virtuellen Organisation, die in einem "heuristischen Kasten" abgebildet werden, wird induktiv auf die konzeptionellen Grundlagen geschlossen. Nach der Identifikation der grundlegenden Konzepte soll im folgenden (deduktiv) geprüft werden, inwieweit die Aussagen der jeweiligen Basiskonzepte auf die virtuelle Organisation anwendbar sind, welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede bestehen und weiche potentiellen Ansatzpunkte zur Gestaltung der virtuellen Organisation sich aus den unterschiedlichen Basiskonzepten ableiten lassen. Am Ende dieses Abschnitts, der den Hauptteil der Arbeit bildet, wird ein "Framework für die virtuelle Organisation" entworfen, das die wesentlichen Aussagen noch einmal bildlich zusammenfaßt.

Zum Abschluß der Arbeit werden, nach einer kurzen Zusammenfassung und einem Fazit aus theoretischer und empirischer Sicht, zwei Szenarien präsentiert, die die möglichen Auswirkungen der Virtualisierungsidee auf die zukünftige Gestaltung von Unternehmen beschreiben.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1. Einführung 1
1.1 Das Fallbeispiel TelePad Corp 1
1.2 Zielsetzung der Diplomarbeit 1
1.3 Methode 3
2. Zur Notwendigkeit organisatorischer Veränderung - Marktdynamik, Wettbewerb und die entscheidende Rolle der Information 4
2.1 Wandel der Markt- und Wettbewerbsbedingungen 4
2.2 Der Faktor Zeit 5
2.3 Informations- und Kommunikationstechnologie als "driving forces" organisationaler Veränderung 6
3. Begriffsbildung und erste Interpretationsversuche 7
3.1 Die Evolution des Virtualisierungskonzeptes 7
3.2 Das virtuelle Unternehmen nach Davidow/Malone 8
3.3 Die virtuelle Organisation nach Scholz 10
3.4 Virtuelle Unternehmen nach Amold/Faisst/Hörtling/Sieber 12
3.5 Virtuelle Organisation: Begriffsverwendung, Analyseebene und zentrale Merkmale 15
3.5.1 Anmerkungen zur Begriffsverwendung und zur Wohl der Analyseebene 15
3.5.2 Zentrale Merkmale virtueller Organisationen 17
3.6 Abgrenzung von anderen Formen der Zusammenarbeit 20
4. Konzeptionelle Grundlagen virtueller Organisationsformen 22
4.1 Netzwerkansatz 24
4.1.1 Grundlegende Aussagen 25
4.1.2 Bezugspunkte zur virtuellen Organisation 30
4.1.3 Kritische Aspekte 34
4.1.4 Ansatzpunkte zur Gestaltung von VO aus Sicht des Netzwerkansatzes 35
4.2 Core Competence-Konzept 37
4.2.1 Grundlegende Aussagen 37
4.2.2 Bezugspunkte zur virtuellen Organisation 40
4.2.3 Kritische Aspekte 43
4.2.4 Ansatzpunkte zur Gestaltung von VO aus Sicht des Core Competence-Konzeptes 45
4.3 Business Process Reengineering 47
4.3.1 Grundlegende Aussagen 47
4.3.2 Bezugspunkte zur virtuellen Organisation 51
4.3.3 Kritische Aspekte 54
4.3.4 Ansatzpunkte zur Gestaltung von VO aus Sicht des Business Process Reengineering 55
4.4 Selbstorganisationsansatz 58
4.4.1 Grundlegende Aussagen 58
4.4.2 Bezugspunkte zur virtuellen Organisation 62
4.4.3 Kritische Aspekte 64
4.4.4 Ansatzpunkte zur Gestaltung von VO aus Sicht des Selbstorganisationsansatzes 66
4.5 Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der luK-Technologie 68
4.5.1 Anforderungen virtueller Organisationen an die Informationsinfrastruktur 69
4.5.2 Technologische Basis 69
4.5.3 Schlüsselanwendungen in der virtuellen Organisation 72
4.5.4 Grenzen der luK-Technologie 74
4.6 Ein Framework für die virtuelle Organisation 76
5. Schlußbetrachtungen 79
5.1 Zusammenfassung 79
5.2 Fazit 81
5.3 Zwei Szenarien zum Schluß 82
LITERATURVERZEICHNIS V
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