Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Management / Unternehmensführung Risikomanagement

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Titel Internationales Risikomanagement aus unternehmerischer Perspektive unter Herausstellung des Economic Exposure
Untertitel
AutorIn Frank Bollmann
Seiten 60 Seiten
Hochschule Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1996
Note 1,8
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000453
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem des Economic Exposure eines Unternehmens. Hierzu werden zunächst die theoretischen Grundkonzepte erläutert, die von der Forschung im Bereich Wechselkurs- und Finanzmarkttheorie zu diesem Thema entwickelt wurden.

Weiterhin wird verdeutlicht, was das Economic Exposure ist und wie es sich auswirkt. Mit Hilfe der empirischen Forschung zum Problemfeld des realen Wechselkurses und der Kaufkraftparität soll sodann die Schwelle von der Theorie zur Praxis übersprungen werden, indem eine neue Perspektive zur Betrachtung des Exposures gewählt wird. Diese Perspektive basiert auf einer Aufgliederung der Einflußgrößen des realen Wechselkurses, je nachdem welche die Abweichung vom Gleichgewicht bewirkt und welche zur Rückführung beiträgt.

Konkret wird argumentiert, daß auf der Basis der empirischen Ergebnisse, die einen stabilen Trend des realen Wechselkurses zurück zu seinem durch die Kaufparität definierten Gleichgewicht ermittelt haben, die Hedgingstrategie eines Unternehmens neu überdacht werden muß.

Diesem Ansatz zufolge ist es in der Regel nicht notwendig, einem Unternehmen kostspielige Maßnahmen des Risikomanagements wie die Verlagerung der Produktion ins Ausland zuzumuten. In der Mehrzahl der Fälle (für Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit sich auf entwickelte Volkswirtschaften konzentriert, in allen Fällen) sind finanzielle Maßnahmen sinnvoller und ebenso erfolgversprechend, da nur die kurze bis mittlere Frist abgesichert werden muß, während in der langen die "natürliche" Tendenz des realen Wechselkurses zurück zum Gleichgewicht Hedging überflüssig werden läßt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
I. Einleitung 1
II. Ist das Management von Währungsrisiken von vornherein überflüssig? 3
1. Die Kaufkraftparität 4
a. Theoretische Darstellung 4
b. Empirische Gültigkeit 5
2. Die ungedeckte Zinsparität 6
III. Definition und Messung der einzelnen Exposurearten 9
1. Das Translationsexposure 9
2. Die Cash-Flow Exposures 11
a. Das Transaktionsexposure 11
b. Das Economic Exposure 12
3. Wettbewerbs- und Umtauscheffekt 12
4. Indirektes Exposure 13
5. Marktstruktur 16
IV. Kann Risikomanagement Werte schaffen, und wer profitiert davon? 19
1. Steuerwirkungen 21
2. Finanzielle Engpässe und Verschuldungsmöglichkeiten 21
3. Interne Cash-Flows zu Investitionszwecken 23
4. Ansätze der Prinzipal/Agenten-Theorie 26
V. Die "klassischen" Instrumente des internationalen Risikomanagements 28
1. Forwards 28
2. Futures 29
3. Swaps 29
4. Optionen 30
VI. Strategien des internationalen Risikomanagements 31
1. Diversifikation 32
a. Produktionsdiversifikation 32
b. Finanzdiversifikation 33
2. Finanzmarkthedging 34
a. Fall N/N 36
b. Fall N/I 37
c. Fall I/N 37
d. Fall I/I 38
e. Praktische Probleme 38
VII. Schlußbemerkungen 40
Literaturverzeichnis .41
Anhang .45
Ehrenwörtliche Erklärung .50

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