Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Energie

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Titel Anwendung und Nutzen des E-Business in Energieversorgungsunternehmen am Beispiel der Software PowerCommerce
Untertitel
AutorIn Claudia Meng
Seiten 82 Seiten
Hochschule Brandenburgische Technische Universität Cottbus Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2001
Note 1
Preis 58,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91005326
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Zweifelsohne ist der Einsatz von Informationstechnologie und das Engagement im eBusiness von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im 21. Jahrhundert. Doch worauf begründen sich Wettbewerbsvorteile? Zahlreiche Studien prognostizieren wachsenden Umsatz und immense Einsparpotenziale durch eBusiness und eCommerce. Doch mittlerweile betrachten die Unternehmen das Thema mit etwas nüchternen Augen, da sie die versprochenen Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen nicht erreichen konnten. Zudem ist auf dem Neuen Markt die Stimmung durch täglich neue Konkursmeldungen und Umsatzeinbrüche gekennzeichnet. Nichts desto trotz gibt es weiterhin in fast jedem Unternehmen eBusiness-Strategien. Die Umsetzung jeder eBusiness-Strategie erfordert den Einsatz entsprechender Software. Die angebotenen Lösungen sind vielfältig und der Markt ist kaum zu überschauen. Die Entscheidung ob und welche Software zur Umsetzung der jeweiligen eBusiness-Strategie umgesetzt wird, ist eine Investitionsentscheidung. Wie bei jeder anderen Investition auch, muss sich der Einsatz im Betriebsergebnis widerspiegeln. Die Anbieter versprechen vielfach Funktionen, deren Wirkungen für das Unternehmen und dem daraus resultierenden Nutzen nicht eindeutig beurteilbar und nachvollziehbar sind. Daraus entstehen Unsicherheiten. Kann man den Nutzen für das Unternehmen vorher bestimmen, kann man diese Unsicherheiten reduzieren. Die bisher entwickelten und angewandten Verfahren zur Bestimmung des Nutzens genießen wenig Vertrauen und es mangelt ihnen an der Anwendbarkeit. Die Unternehmen reagieren auf diese Unsicherheit mit Forderungen von kurzen Amortisationszeiten. Vor dem Hintergrund der durch die Liberalisierung hervorgerufenen Veränderungen auf dem Energiemarkt werden in dieser Arbeit Anwendungsmöglichkeiten und Nutzen von eBusiness in Energieversorgungsunternehmen (EVU) untersucht. Grundlage für die Betrachtung ist die eBusiness-Branchensoftware PowerCommerce, die von der Firma ITC Internet-Trade-Center GmbH & Co. KG Dresden entwickelt wurde. Aufgrund dieser komplexen Aufgabenstellung lassen sich folgende Schwerpunkte der Arbeit herauskristallisieren:

- Überblick über die Wettbewerbssituation der deutschen Energie-versorgungsunternehmen und Anwendungsmöglichkeiten von eBusiness in den EVU.

- Vergleich der Software PowerCommerce mit anderen eBusiness-Lösungen für die Branche der Energieversorger.

- Überblick über Verfahren, die den Nutzen von Software bestimmen.

- Nutzenbetrachtung der Software PowerCommerce.

Mit der Einleitung der Liberalisierung im April 1998 hat sich der Energiemarkt in Deutschland grundlegend verändert. Mit der Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, ist der Gebietsschutz der EVU aufgehoben und damit die Monopolstellung beseitigt worden. Seit dem können sowohl Privat- als auch Industriekunden ihren Stromversorger frei wählen. Im internationalen Vergleich ist diese 100%ige Marktöffnung so nicht zu finden. Die meisten europäischen Länder öffnen oder öffneten ihre Strommärkte schrittweise. Die Öffnung richtete sich nach der Abnahmemenge der Verbraucher. Jeder Stromversorger kann bundesweit seinen Strom vertreiben. Grundlage für einen funktionierenden Wettbewerb ist ein diskriminierungsfreier Zugang zu den Stromnetzen für alle Versorger, der von den Netzbetreibergesellschaften zu gewährleisten ist. Vom Gesetzgeber ist diese Diskriminierungsfreiheit nicht eindeutig geregelt. In Deutschland hat man sich für einen verhandelten Netzzugang entschlossen, der sich in der Verbändevereinbarung ausdrückt. Eine weitere Folge der Liberalisierung ist das Unbundling. Nach der EU Richtlinie Elektrizität, müssen die Bereiche Stromerzeugung (Kraftwerke), Stromverteilung (Netzbetreiber) und der Verkauf (Groß- und Einzelhandel) sowohl organisatorisch als auch buchhalterisch getrennt werden. Dies ist bei den großen EVU schon gegeben, doch kleinere Stadtwerke befinden sich hier erst in der Umstellung.

Der bisherige Wettbewerb brachte sowohl für Privatkunden als auch für Industriekunden erhebliche Preissenkungen, die Mitte 2000 besonders ausgeprägt waren. Die EVU reagierten mit neuen Produkt- und Dienstleistungsangeboten, wie Rahmen- und Bündelverträge, individuelle Verträge oder spezifische Angebote wie Ökostrom und Paketangebote.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit ist in vier Hauptkapitel gegliedert. Das erste Kapitel dient der Einführung in die Thematik und der Erläuterung des Aufbaus dieser Arbeit. Dazu dient ein kurzer Überblick über die Liberalisierung des deutschen Strommarktes.

Ausgehend von der derzeitigen Wettbewerbssituation auf dem deutschen Energiemarkt werden im zweiten Kapitel Anwendungsmöglichkeiten von eBusiness für Energieversorgungsunternehmen aufgezeigt. In einem weiteren Abschnitt wird die derzeitige eBusiness-Situation in Energieversorgungsunternehmen dargestellt. Es wird die Software PowerCommerce vorgestellt und mit anderen eBusiness-Lösungen für die Branche der Energieversorger hinsichtlich der angebotenen Funktionalitäten verglichen. Ein wichtiger Aspekt bei der Einführung eines eBusiness-Systems ist die Datensicherheit. Daher wird dieses Kapitel einen kurzen Überblick über Möglichkeiten zur Datensicherung umfassen.

Anbieter von E-Business-Lösungen versprechen den Unternehmen vielfachen Nutzen. Doch diesen zu beurteilen, fällt den Investitionsentscheidern aufgrund der unsicheren Wirkungen und fehlenden Erfahrungen schwer. Ziel des dritten Kapitel ist es, die Wirkungsrichtungen von Software darzustellen und einen Überblick über Verfahren zu geben, die eine derartige Betrachtung erlauben.

Im vierten Kapitel werden Lösungen aufgezeigt, wie man den Nutzen der Software PowerCommerce für ein Energieversorgungsunternehmen bestimmen kann. Grundlage für diese Untersuchung sind die im Kapitel drei vorgestellten Verfahren. Dazu wird der qualitative als auch der quantitative Nutzen in die Betrachtung einbezogen. Um den quantifizierbaren Nutzen möglichst genau zu bestimmen, wurden EVU mit dem Ziel befragt, die Ist-Situation genauestens abzuschätzen.

Im Schlusskapitel der Arbeit werden die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengefasst und erläutert.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINFÜHRUNG 1
2. E-BUSINESS IN EVU 4
2.1 WETTBEWERBSSITUATION AUF DEM ENERGIEMARKT 4
2.2 E-BUSINESS IN EVU - DERZEITIGE SITUATION UND AUSSICHTEN 7
2.3 ANWENDUNGSBEREICHE VON E-BUSINESS IN EVU 13
2.4 DAS PRODUKT POWERCOMMERCE 15
2.5 SICHERHEITSASPEKTE 19
2.6 DER MARKT FÜR E-BUSINESS-LÖSUNGEN 21
2.6.1 DER SOFTWAREMARKT 21
2.6.2 E-BUSINESS-LÖSUNGEN FÜR ENERGIEVERSORGER 23
3. NUTZENBETRACHTUNG VON E-BUSINESS-SYSTEMEN 28
3.1 WIRKUNGSRICHTUNGEN VON SOFTWARE 29
3.2 KLASSISCHE BEWERTUNGSMETHODEN 31
3.3 NEUERE BEWERTUNGSVERFAHREN 38
4. BEWERTUNG DER SOFTWARE POWERCOMMERCE 45
4.1 ARGUMENTENBILANZ 45
4.1.1 STRATEGIE UND WETTBEWERB 45
4.1.2 KOSTEN 48
4.1.3 FLEXIBILITÄT 49
4.2 IST-DATENERHEBUNG 50
4.2.1 ZIEL, AUFBAU UND RÜCKLAUF DES FRAGEBOGENS 51
4.2.2 AUSWERTUNG DER FRAGEBÖGEN 53
4.3 AMORTISATIONSRECHNUNG 59
4.4 SENSITIVITÄTSANALYSE 61
5. ZUSAMMENFASSUNG 63
LITERATUR 65
ANHANG

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