Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Unternehmensform

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Titel Grenzen und Möglichkeiten der GmbH & Still
Untertitel
AutorIn Konstantin Dittmann
Seiten 50 Seiten
Hochschule Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2001
Note 1
Preis 58,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90005480
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Aufgrund des permanenten Strebens der Öffentlichen Hand nach neuen Steuerquellen und dem Verschließen von sogenannten Steuerschlupflöchern besteht das stetige Bedürfnis der Steuerpflichtigen nach Konzepten und Sachverhaltsgestaltungen. Ziel der Steuerpflichtigen ist die Vermeidung oder Minimierung der Steuerlasten. Wegen des Haftungsrisikos einer Einzelfirma sind Unternehmer zunehmend dazu übergegangen, eine GmbH zu gründen, die aber steuerlich etwas unvorteilhafter ist als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften. Aus Steuersparerwägungen heraus und auch auf der Suche nach geeigneten Finanzierungsstrategien hat sich in den letzten Jahren die GmbH & Still als eine vertrauliche Unternehmensform entwickelt, die in Ansätzen die ertragsteuerlichen Vorteile der Personengesellschaft mit den haftungsrechtlichen Vorteilen der GmbH verbindet. Insbesondere in der ex ante Sachverhaltsgestaltung ist sie von Interesse, aber auch ex post gibt es Möglichkeiten.

Hier besteht die stille Beteiligung als Finanzierungsinstrument im Wege einer Kapitalzufuhr zur GmbH und zur steuerlichen Nutzung von Gewinnen und Verlusten der GmbH & Still auf Gesellschafterebene, die in dieser Arbeit untersucht werden sollen. Auch die GmbH & Co. KG, Holdinggesellschaften im In- und Ausland, Stiftungen, die AG & Co. und andere Konstrukte bieten Möglichkeiten der Steueroptimierung. Diese sollen hier aber nicht untersucht werden. Nachfolgend soll hier primär die besondere Bedeutung des stillen Gesellschafters in Verlustsituationen der GmbH, die Sachverhaltsgestaltung auf Gesellschafterebene und die Bedeutung des stillen Gesellschafters bei Umwandlungen unter Berücksichtigung des Steuersenkungsgesetzes vom 23.10.2000 diskutiert werden.

Gang der Untersuchung:

Die Untersuchung gliedert sich in drei Abschnitte. Im ersten werden die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen sowohl für die typische als auch für die atypische stille Gesellschaft dargestellt, im zweiten Abschnitt wird deren steuerrechtliche Behandlung und im dritten Abschnitt wird die aktuelle Bedeutung der GmbH & Still umfassend und auch anhand von theoretisch möglichen Praxisbeispielen diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IV
A. EINFÜHRUNG UND PROBLEMSTELLUNG 1
B. DIE STILLE BETEILIGUNG AN EINER GMBH AUS GESELLSCHAFTSRECHTLICHER SICHT 2
B.I Formen der Stillen Beteiligung 2
B.II Rechtliche Folgen einer Stillen Beteiligung 3
B.II1 Formen der stillen Einlage und deren bilanzielle Behandlung 3
B.II2 Gewinn- und Verlustbeteiligung 4
B.II3 Übrige Rechtsbeziehungen 4
B.II4 Beendigung der Stillen Gesellschaft 5
C. STEUERLICHE BEHANDLUNG DER GMBH & STILL 6
C.I Typische stille Beteiligung im Einkommensteuerrecht 6
C.I.1 Angemessenheit und Zufluß des Gewinnanspruchs 6
C.I.2 Behandlung von Verlusten 7
C.I.3 Vergütungen aus anderen Rechtsbeziehungen seitens der GmbH 7
C.I.4 Verdeckte Gewinnausschüttungen 7
C.II Atypische stille Beteiligung im Einkommensteuerrecht 8
C.II.1 Angemessene Gewinnverteilung 8
C.II.2 Behandlung von verdeckten Gewinnausschüttungen 9
C.II.3 Behandlung negativer Einlagekonten atypischer stiller Gesellschafter nach § 15 a Abs. 5 Nr. 1 EStG 10
C.II.4 Verlustübernahme durch den atypischen stillen Gesellschafter 10
C.III Übrige Steuerarten 11
C.IV Gestaltungsmöglichkeiten durch Gründung und Beendigung einer GmbH & Still 14
C.IV.1 Gründung durch Umwandlung von Gewinnvorträgen und Rücklagen 14
C.IV.2 Umwandlung einer GmbH & Co. KG in eine GmbH & atypisch Still 14
C.IV.3 Umwandlung von Pachtverhältnissen in ein stilles Beteiligungsverhältnis 15
C.IV.4 Einbringung eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft in eine GmbH & Still 15
C.IV.5 Einbringung eines Betriebes oder eines Mitunternehmeranteils in eine atypische GmbH & Still nach § 24 UmwG 17
C.IV.6 Umwandlung einer GmbH & Still in eine GmbH & Co. KG 17
C.IV.7 Umwandlung einer atypischen stillen Gesellschaft in eine GmbH 18
C.IV.8 Beendigung einer typischen stillen Beteiligung 18
C.IV.9 Beendigung einer atypischen stillen Beteiligung 19
C.IV.10 Beendigung durch Rückerstattung der Einlage 19
D. AKTUELLE BEDEUTUNG DER GMBH & STILL 20
D.I Die Finanzierungsfunktion der GmbH & Still 20
D.II Stille Beteiligung versus GmbH - Beteiligung 20
D.II.1 Gesellschaftsrechtliche Auswirkungen 20
D.II.2 Einkommen- und körperschaftsteuerliche Fragen 21
D.II.3 Typische versus atypische stille Beteiligung 23
D.III Stille Beteiligung versus Darlehen 25
D.III.1 Auswirkungen auf die Stellung der Gesellschafter 25
D.III.2 Einkommen- und körperschaftsteuerliche Fragen 25
D.IV Stille Beteiligung versus Betriebsaufspaltung 26
D.IV.1 Gesellschaftsrechtliche Fragen 26
D.IV.2 Ertragsteuerliche Fragen 28
D.V Stille Beteiligung versus GmbH & Co. KG 29
D.V.1 Gesellschaftsrechtliche Konsequenzen 29
D.V.2 Ertragsteuerliche Unterschiede 29
D.VI Kritische Würdigung 31
E. SCHLUßBETRACHTUNG 32
Anhang 1
Alternative Körperschaftsteuer- und Einkommensteuerberechnung für eine GmbH versus einer GmbH & Still 33
Anhang 2
Alternative Körperschaftsteuer- und Einkommensteuerberechnung für eine GmbH versus einer GmbH & Still mit überwiegender Ergebnisbeteiligung der atypischen stillen Gesellschafter 36
LITERATURVERZEICHNIS 39
ENTSCHEIDUNGSVERZEICHNISSE 43

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