Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Medien- und Kommunikationswissenschaften Mediensoziologie Medien und Gesellschaft

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Titel Reality Switching
Untertitel Handlungsmöglichkeiten im Multiversum der Wirklichkeitskonstruktion
AutorIn Wolfgang Aigner
Seiten 150 Seiten
Hochschule Donau-Universität Krems Österreich
Art der Arbeit MA-Thesis / Master
Abgabe 2002
Note 1
Preis 68,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 35005808
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Arbeit beschreibt sich durch ein Weiten und Umstellen der medienpädagogischen Möglichkeiten und skizziert durch das Konzept "Reality-Switching" [RS] pädagogisch und individuell, relevante Handlungsmöglichkeiten in der "Kommunikations- Medien-Gesellschaft".

Als Rahmen und Orientierung für dieses Konzept wird eine Transformation unserer Gesellschaft - hin zum "Multiversum der Wirklichkeitskonstruktionen" [MdW] - angenommen, - und am Beispiel des Cyberspace beschrieben.

Reality-Switching [RS], als Konzept viabler Handlungsmöglichkeiten - im Umgang mit Wirklichkeiten - eröffnet die Möglichkeit sich in Wirklichkeitskonstruktionen zu verflüssigen, Halt im Haltlosen zu finden und intersubjektiv wertvoll, also aktiv, an der Konstruktion eines MdW teilzuhaben.

Als Basis für diese Teilnahme fordert Reality-Switching [RS], flüssige Identitätskonzepte. Diese sind dauerhaft, nur durch kreative, prozessuale und konstruktivistische Prozess-Erfahrungen zu erreichen.

Reality-Switching orientiert damit "Schulpädagogik" an Denk- und Arbeitsmethoden für prozessuale Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten; - und erweitert das Feld der Möglichkeiten für die Medienpädagogik.

Medienpädagogik [MP], wird in dieser Arbeit als offenes Möglichkeitsfeld und Teilsystem der Kommunikationswissenschaften beschrieben, - um sich als Störung, im System Schule zu etablieren und damit eine drohende Implosion dieses Systems abzuwenden.

Insgesamt will diese Arbeit ein Raumgewinn, - für "Selbst-Konzepte", für Medienpädagogik, und für unsere gemeinsame Konstruktion von Gesellschaft, - durch Neuanordnung und Ausweitung der Denk- und Handlungsmöglichkeiten und durch die Möglichkeit zur Fortsetzungskommunikation - und so gesehen pädagogisch relevant sein.

Inhaltsverzeichnis:

1. Orientierungsrahmen 8
1.1 Ausgangsfragen 12
1.2 Erkenntnisinteresse 12
1.2.1 Bevorzugter Erkenntnisweg 12
1.2.2 Erkenntnisangebot 13
1.2.3 Wissenschaftliche Grundpositionen 13
1.2.4 Arbeitsmethoden 13
1.3 Leselandkarte 14
1.4 Verallgemeinerte Beobachter-Standpunkte 15
2. Allgemeine Ausgangslagen und Denkmodelle 26
2.1 Konstruktivismus 30
2.1.1 Grundsätzliches 30
2.1.2 Allgemeine Aspekte des Konstruktivismus 31
2.1.3 Konsequenzen/Paradigmen 34
2.2 Synergetik, Komplexität 37
2.3 Endophysik - der Raum des inneren Beobachters 41
2.4 Morphische Felder 43
2.5 Das Konzept - Kreativität 46
2.5.1 Begriff und Theorie 50
2.5.2 Phasentypischer Verlauf 55
2.5.3 Das Konzept des Fließens 57
2.5.4 Kindliche Kreativität 59
2.5.5 Kreativität fördern und verhindern 60
2.5.6 Kreativ im MdW 61
2.6 Zen und Identität 64
2.6.1 Was ist Zen? 66
2.6.1.1 Satori und Bewusstsein 68
2.7 Gewählte weiterführende Annahmen und Gedanken 71
3. Cyberspace als Wirklichkeits-Multiversum 73
3.1 Mediale Beobachterpositionen und Dimensionen 75
3.2 Vergangene, übliche - Ausgangsbeschreibungen 77
3.2.1 Cyberspace 77
3.2.1.1 Verhältnis- und Verhaltensbeispiele 79
3.3 Der CS - als Transformationszustand des MdW 81
3.4 Fazit 83
4. Phänomene der Transformation 84
4.1 Wirklichkeitsmultiversum 86
4.1.1 Einflüsse und Dimensionen 86
4.1.1.1 Komplexität und Radikalität 87
4.1.1.2 Geschwindigkeit 87
4.1.1.3 Kommunikationsstrukturen und Kommunikation 88
5. Relevanzbereich Schule 90
5.1 Lernsphären 93
5.2 Mentoring als Lernprinzip 95
5.3 Konzept - Prozesserfahrung 97
5.3.1 Prozessuale Didaktik 98
5.3.2 Prozessuales, reflektives "Gehen" 99
5.3.3 Bewusstseinsstrom und Selbstvergessenheit 102
5.3.4 Bewusst - wie das Wasser 103
5.3.5 Kreative Tiefen 105
5.3.6 Konstruktivistische und meditative Prozesserfahrung 106
5.4 Instabile Lernprozesse 109
6. Handlungsmöglichkeit - "Reality-Switching" 110
6.1 Ausgangslagen - Paradigmen 116
6.2 Verlangte Fähigkeiten für das Konzept RS 118
6.3 Reality-Switching 120
6.3.1 Beschreibungen 120
6.3.2 RS - Prozesserfahrung 121
6.3.3 Switch - Störungen 123
7. Medienpädagogik 124
7.1 Aktionale Perspektiven und Paradigmen 126
8. Quellnachweis 127
8.1 Literatur 127
8.2 Zeitschriften 129
8.3 Diplomarbeiten 129
8.4 Benutzte und empfehlenswerte Quellen im Internet 129
8.4.1 Links 129
9. Anhang A - Ergänzende Gedanken und Thesen 131
9.1 Konstruktivismus 131
9.1.1 Biologische Wurzel 131
9.1.2 Neurobiologische Wurzel 132
9.1.3 Kybernetische Wurzel 134
9.2 Ich - Selbstraum - Identität 135
9.2.1 Das Konzept des Bewusstsein 137
9.3 Der Traum, ein MdW 141
9.4 Medien und Wirklichkeiten 143
10. Thesenrelevante Knoten- und Übergangspunkte 146
11. Dankesworte 152
12. Anhang B - Datenträger 152

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