Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Virtuelle Unternehmen

BESTELLEN

Titel Virtuelle Organisation aus institutionenökonomischer Sicht
Untertitel
AutorIn Maciej Dabrowski
Seiten 116 Seiten
Hochschule Ruhr-Universität Bochum Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000594
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Entwicklung turbulenter Kundenmärkte, internationaler Wettbewerb und die fortschreitenden Entwicklungen im Bereich von Informations- und Kommunikationstechnologien bilden den Hintergrund für die Entstehung von Virtuellen Unternehmungen. Virtuelle Unternehmen sind intermediäre Organisationsformen zwischen Markt und Hierarchie, in denen Kernkompetenzen unabhängiger Unternehmen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien temporär zu einer "virtuellen" Einheit verschmolzen werden. In Form einer gemeinsamen Nutzung von Know-how, Ressourcen, Märkten und Partnern entstehen durch eine solche Integration entlang der Wertschöpfungskette Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Koordinationsformen.

Wie bei anderen Kooperationen ist auch bei einer virtuellen Organisation von Kooperationsproblemen und -risiken auszugehen, die gegen die Kooperationsvorteile abgewogen werden müssen. Dies ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit: nach der Ausarbeitung einer Definition virtueller Organisation und der Abgrenzung gegenüber anderen Kooperationskonzepten sollen die Vor- und Nachteile virtueller Organisation gegenübergestellt werden. Dies erfolgt im theoretischen Rahmen der neuen Institutionenökonomik, aus der Sicht der Agency- und der Transaktionskostentheorie. Beide Theorien beschreiben Informationsasymmetrien zwischen kooperierenden Vertragspartnern und suchen nach Möglichkeiten, die dadurch entstehenden Kosten durch die Wahl geeigneter institutioneller Arrangements zu minimieren. Aus einer solchen Betrachtung ergeben sich Konsequenzen für die institutionelle Gestaltung virtueller Organisation.

Abstract:

Turbulent customer-markets, fierce international competition and advancing technical devetopment of information technologies are the background for the emergence of virtual organizations. Virtual organizations are networks of independent companies, temporarily linking together their corecompetencies, supported by information technologies. The sharing of skills, market-access, resources and partners along the value-chain may help to realize competitive advantages without the costs of vertical integration or the risks of tight cooperation or market coordination.

Although various authors emphasize the trust-based character of virtual organizations there is no reason to assume that there are no co-operation risks within this kind of relationship. The focus of this thesis is to identify co-operation problems and weigh up the institutional costs and benefits of virtual organization. The problems are examined from the viewpoint of new institutional economics, especially the transaction-costs economics and the theory of agency. Both theories describe the problems of asymmetric information between co-operating partners and identify solutions like contracts or incentives to minimize institutional costs. This helps to recognize and to solve particular problems in building appropriate institutional frameworks within virtual organizations.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS 4
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 5
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG 6
2. WAS IST EINE VIRTUELLE ORGANISATION? 11
2.1 Begriffsgeschichte 12
2.2 Arbeitsdefinition 15
2.2.1 Informations- und Kommunikationstechnologien 16
2.2.2 Interorganisatorische Perspektive 18
2.2.3 Konzentration auf Kernkompetenzen 23
2.2.4 Missionscharakter Virtueller Unternehmen 25
2.2.5 Gemeinsames Geschäftsverständnis 25
2.3 Fallbeispiele 27
2.4 Problemfelder 31
3. INSTITUTIONENÖKONOMISCHE ANSÄTZE 35
3.1 Transaktionskostentheorie 38
3. 1.1 Der Ansatz von Coase 38
3.1.2 Der Ansatz von Williamson 42
3.1.3 Kostenarten und Finflußgrößen 44
3.1.4 Effiziente Koordinationsformen 47
3.2 Agency-Theorie und lnformationsökonomik 52
3.2.1. Agenturprobleme 52
3.2.2. Kooperationsdesigns als Lösungsansätze 57
4. VIRTUELLE ORGANISATION AUS INSTITUTIONENÖKONOMISCHER SICHT 64
4.1 Transaktionskostentheorie 64
4.1.1 Virtuelle Organisation als hybrides institutionelles Arrangement 64
4.1.2 Informationstechnologien und Spezifität 67
4.1.3 Unsicherheit und Spezifität 71
4.1.4 Investitionen in organisatorisches Wissen und Zeitwett- bewerb 73
4.2 Agency-Theorie 75
4.2.1 Qualitätsunsicherheit 76
4.2.2 Holdup 78
4.2.3 Moral Hazard 82
5. SCHLUß 87
5.1 Theoriekritik 87
5.1.1 Opportunistisches Verhalten 88
5. 1.2 Quantifizierbarkeit von Transaktions- und Agencykosten 89
5.1.3 Trennschärfe und Komplexität der Theorie 91
5.1.4 Schlußfolgerung 94
5.2 Ergebnis und Resümee 95
LITERATURLISTE 102

BESTELLEN