Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Tourismus / Fremdenverkehr

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Titel Nachhaltiger Bergtourismus
Untertitel Marketingkonzept für den Weitwanderweg Via Retica
AutorIn Stefanie Wachter
Seiten 131 Seiten
Hochschule Fachhochschule Kempten Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2002
Note 1
Preis 68,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91006668
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Für die Sicherung der zukünftigen Lebensgrundlagen in den Alpen ist eine Erweiterung unseres Denkens und Handelns auf horizontaler und vertikaler Ebene, d. h. sektorübergreifend und auf einen langen Planungshorizont ausgerichtet, unerlässlich. Zu einer langfristigen nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums gehören politische Lenkungsprozesse und grenzenüberschreitende Staatsverträge. Mit der Alpenkonvention wurde ein erster Meilenstein zu einer einheitlichen Regelung alpiner Nutz- und Schutzinteressen auf internationaler Ebene geschaffen. Die Europäische Union und die Regierungen der einzelnen Länder schaffen durch spezielle Förderprogramme den Rahmen für eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung in den Alpen. Inwiefern innovative, branchenübergreifende Tourismusprojekte zur Umsetzung der Protokolle der Alpenkonvention beitragen können, wird in der vorliegenden Arbeit am Beispiel des Weitwanderweges Via Retica gezeigt. Das ausgearbeitete Marketingkonzept soll mit seinen nachhaltigen Ansätzen und Ideen eine Richtschnur für die optimale Produktgestaltung und Vermarktung der Via Retica liefern sowie Anreize für ähnliche Entwicklungsprogramme in anderen ländlichen Regionen schaffen.

Nach den ersten Gesprächen zu urteilen ist auf Seiten der Gemeinden und Tourismusorganisationen des Prättigaus, Montafons und Liechtensteins großes Interesse an der Markteinführung der Via Retica vorhanden. Geklärt werden muss noch die Frage der Finanzierung, bzw. der Kapitalgeber, welcher die Alpenbüro Netz GmbH als Initiator und Leiter des Projekts jedoch zuversichtlich gegenübersteht.

In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, dass ein entsprechender Markt für den Absatz der Via Retica vorhanden ist und erörtert, auf welche Weise die einzelnen Marktsegmente am sinnvollsten angesprochen werden sollten. Im Bereich der Angebotsgestaltung werden Vorschläge zur nachhaltigen Verbesserung der Wege-, Übernachtungs-, Verpflegungs- und Serviceleistungen erarbeitet und ein konkretes Verkaufspaket zusammengestellt. Inwieweit das Konzept erfolgreich umgesetzt werden kann, wird größtenteils davon abhängen, inwieweit es gelingt, die beteiligten Akteure (v. a. die Hüttenwarte) für die nachhaltigen Ideen zu sensibilisieren und zu begeistern. Nur durch kollektives Engagement und Investitionsbereitschaft werden die Anforderungen an eine hohe Produktqualität zur Zufriedenheit der Gäste und im Einklang mit der Natur und einheimischen Bevölkerung erfüllt werden können.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
A. Nachhaltiger Tourismus in Bergregionen 1
I. Tourismusproblematik in Gebirgsregionen 1
II. Aktuelle Entwicklungssituation in den Alpen 3
1. Tourismus und Landschaft 3
2. Energie und Verkehr 6
3. Notwendigkeit der Regionalorientierung 9
III. Lösungsansätze der Alpenkonvention 10
1. Grundlegende Ziele und Inhalte der Alpenkonvention 10
2. Protokolle und Umsetzung auf regionaler Ebene 11
B. Marketingkonzept für die Via Retica unter Berücksichtigung nachhaltiger Gesichtspunkte 15
I. Idee des Weitwanderweges Via Retica 15
II. Analyse 16
1. Globale Umweltanalyse 16
a) Wachstumsnische Ökotourismus 16
b) Entwicklung des Wandertourismus 19
2. Marktanalyse 25
a) Potenzieller Markt für die Via Retica 25
b) Nachfrageanalyse 28
a) Profil des Wanderers 28
b) Profil des Ökotouristen 36
c) Analyse vergleichbarer Weitwanderwege 40
a) Kulturweg Alpen 41
b) Grenzpfad Napfbergland 41
c) Via Valtellina 42
d) Via Spluga 42
e) Zusammenfassende Gegenüberstellung 43
3. Angebotsanalyse 49
a) Bestandteile der Via Retica 49
a) Route, Verkehrsanbindung, Wegenetz und Markierung 49
b) Beherbergung, Gastronomie und Dienstleistungsqualität 51
c) Kulturelles Engagement und Umweltschutz 56
d) Gästestruktur und Hüttenmarketing 57
e) Einstellung der Hüttenwarte zur Via Retica 58
b) Abhebung von anderen kulturellen Wegen 59
c) Einfügung in übergreifende Leitbilder 59
a) Positionierung von Graubünden, Vorarlberg und Liechtenstein 59
b) Internationaler Naturpark 61
c) Fernwanderweg Via Alpina 62
III. Konzeption 64
1. Beurteilung der Markteinführung der Via Retica 64
2. Zielformulierung und Positionierungsentscheid 67
3. Auswahl der Marketingstrategien 68
a) Marktsegmentierung 68
b) Qualitative Differenzierung 69
c) Präferenzstrategie 69
IV. Gestaltung 70
1. Finanzierung des Projekts 70
a) INTERREG III A und Kofinanzierung 70
b) Gewinnung potenzieller Geldgeber 71
2. Auswahl der Marketinginstrumente 71
a) Produktpolitik 71
b) Preispolitik 79
a) Preisfestsetzung 79
b) Preisdifferenzierung 81
c) Distributionspolitik 82
d) Kommunikationspolitik 83
a) Logo 83
b) Werbung 84
c) Verkaufsförderung 87
d) Public Relation 88
3. Kostenplan 90
C. Fazit 92
Anhang I Anwendungsbereich der Alpenkonvention 97
Anhang II Karte Via Retica 98
Anhang III Kleiner Wanderführer 99
Anhang IV Fragebogen für Hüttenwarte 108
Anhang V Ergebnisse der Hüttenbestandsaufnahme 112
Anhang VI Prospekt Via Alpina 118
Anhang VII Lebensmittelkreis 120
Literaturverzeichnis 127

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