Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Handel Import / Export

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Titel Finanzierung von Exportgeschäften kleiner und mittelständischer Unternehmen nach Osteuropa
Untertitel
AutorIn Ulrich Krause
Seiten 124 Seiten
Hochschule Hochschule Niederrhein, Abt. Mönchengladbach Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91000729
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Aufgrund der politischen Wende Ende der 80er Jahre und des enormen Entwicklungsbedarfs bietet Osteuropa heute nicht nur Investoren sondern auch deutschen Exporteuren eine wirtschaftlich interessante Perspektive. Allerdings erschweren Negativfaktoren wie die Devisenknappheit der Länder, Liquiditätsprobleme zahlreicher osteuropäischer Unternehmen und ein labiles inländisches Bankensystem eine Finanzierung von Importwaren. Die Schwierigkeiten bei der Vergabe von Krediten ortsansässiger Banken an Importeure führt dazu, daß deutsche Exporteure oftmals eine Finanzierung mitanbieten müssen, wenn sie nach Osteuropa liefern wollen. Hierbei wird jedoch nicht selten die mangelnde Unterstützung der deutschen Kreditinstitute beklagt, die sich mit Exportfinanzierungen in diese Region gerne zurückhalten.

Gang der Untersuchung:

Anhand der Diplomarbeit sollten daher für ein kleines deutsches Exportunternehmen die Möglichkeiten einer Finanzierung von Exportgeschäften kleiner und mittelständischer Unternehmen nach Osteuropa aufgezeigt werden. Dabei wird zunächst über die Absicherung des Finanzierungsrisikos berichtet. Im weiteren Verlauf werden einige klassische Finanzierungsinstrumente vorgestellt. Daran anschließend werden Finanzierungsalternativen aufgezeigt, die sich speziell für den Handel mit Osteuropa eignen. In einem weiteren Teil wird über die Schwierigkeiten berichtet, die bei der Suche nach einer geeigneten Finanzierung für zwei Exportvorhaben in die Ukraine und nach Slowenien aufgetreten sind. Bei den Gesprächen mit einzelnen Kreditinstituten wurde vor allem deutlich, daß gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei der Suche nach einem Finanzier erhebliche Probleme haben, da hier die Auftragsvolumina nicht selten unter einem erforderlichen Mindestlimit liegen. Trotzdem konnten mit Hilfe eines geeigneten Finanzpartners zwei Exportfinanzierungen aufgebaut werden, die Bestandteil der Angebote an beide Kunden des Exporteurs wurden.

Obwohl einige Länder dieser Region wie z.B. Slowenien und Tschechien in den letzten Jahren schon erhebliche wirtschaftliche Fortschritte erzielt haben, wird das zusätzliche Angebot einer Exportfinanzierung deutschen Exporteuren bei Geschäften nach Osteuropa auch in naher Zukunft einen bedeutsamen Wettbewerbsvorteil einräumen. Der Erfolg der deutschen Exportwirtschaft wird dabei nicht zuletzt auch von der Stärke ihrer Finanzpartner beeinflußt.

Inhaltsverzeichnis:

Tabellenverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis VIl
Abkürzungsverzeichnis VIll
I. EINLEITUNG 1
II. ABSICHERUNG DES FINANZIERUNGSRISIKOS 3
1. Ausfuhrgewährleistungen des Bundes 3
1.1 Allgemeine Angaben 3
1.2 Bundesdeckungen für die GUS-Staaten 6
1.3 Bundesdeckungen für die MOE-Staaten 7
2. Garant 9
III. KLASSISCHE FINANZIERUNGSINSTRUMENTE 10
1. Lieferantenkredit 10
1.1 Erläuterung des Begriffs 10
1.2 Anbieter von Lieferantenkrediten 11
1.2.1 Die Ausfuhrkredit-Gesellschaft (AKA) 11
1.2.1.1 Angaben über den Plafond A 12
1.2.1.2 Voraussetzungen für einen Lieferantenkredit 13
1.2.1.3 Kosten des Lieferantenkredits 15
1.2.1.4 Ablauf des Lieferantenkredits 16
1.2.1.5 Globalkredite 17
1.2.2 Die Kreditanstanstalt für Wiederaufbau (KfW) 18
1.2.3 Geschäftsbanken 19
1.3 Kritische Betrachtung 20
1.3.1 Nachteile 20
1.3.2 Vorteile 21
2. Bestellerkredit 21
2.1 Erläuterung des Begriffs 21
2.2 Anbieter von Bestellerkrediten 22
2.2.1 Ausfuhrkredit-Gesellschaft (AKA) 22
2.2.1.1 Angaben über die Plafonds C und D 22
2.2.1.2 Voraussetzungen für einen Bestellerkredit 22
2.2.1.3 Kosten des Bestellerkredits 24
2.2.2 Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 26
2.2.2.1 Angaben über den Bestellerkredit der KfW 26
2.2.2.2 Voraussetzungen für einen Bestellerkredit 27
2.2.2.3 Kosten des Bestellerkredits 28
2.2.3 Geschäftsbanken 31
2.3 Ablauf eines Bestellerkredits 31
2.4 Kritische Betrachtung 32
2.4.1 Nachteile 33
2.4.2 Vorteile 34
3. Forfaitierung 35
3.1 Erläuterung des Begriffs 35
3.2 Voraussetzungen für eine Forfaitierung 36
3.3 Kosten der Forfaitierung 37
3.3.1 Diskontsatz 37
3.3.2 Optionsgebühr 38
3.3.3 Bereitstellungsprovision 38
3.3.4 Respekttage 38
3.4 Kalkulation und Diskontierung 39
3.4.1 Diskontzinssatz und Effektivzinssatz 39
3.4.2 Ermittlung der zu forfaitierenden Wechselbeträge 39
3.4.3 Ermittlung der Erlöse einer Forfaitierung 42
3.5 Kritische Betrachtung 45
3.5.1 Nachteile 45
3.5.2 Vorteile 45
3.6 Möglicher Ablauf einer Forfaitierung 46
IV. FINANZIERUNGSALTERNATIVEN 48
1. Venture Capital 48
2. Gegengeschäfte 50
2.1 Begriff 50
2.2 Abwicklung 51
2.3 Kosten 52
2.4 Probleme und Risiken 53
2.5 Fazit 54
3. EU Förderprogramme 55
3.1 Phare-Programm 55
3.2 Tacis-Programm 58
3.3 Fazit 59
4. Finanzquellen in Osteuropa 60
5. Ergänzende Hinweise 63
V. FINANZIERUNG ZWEIER EXPORTGESCHÄFTE 65
1. Angaben zum Exporteur 65
2. Exportvorhaben 67
2.1 Sprühbeschichtungsanlage für Slowenien 67
2.2 Kaschier-Anlage für die Ukraine 68
3. Vorauswahl möglicher Finanzierungen 69
3.1 Venture Capital 69
3.2 Gegengeschäfte 70
3.3 EU Förderprogramme 70
3.4 Finanzquellen in Osteuropa 71
3.5 Lieferantenkredit 71
3.6 Bestellerkredit 72
3.7 Forfaitierung 72
4. Finanzierungsanfragen bei den Banken 73
4.1 Deutsche Bank 73
4.2 IKB Deutsche Industriebank 73
4.3 Sparkasse Krefeld 74
4.3.1 Angebot für Slowenien 74
4.3.2 Angebot für die Ukraine 75
4.3.3 Fazit 76
4.4 WGZ-Bank 76
4.4.1 Angebot für Slowenien 77
4.4.2 Angebot für die Ukraine 78
4.4.3 Fazit 78
5. Kalkulation 81
5.1 Slowenien 81
5.1.1 Sachverhalt 81
5.1.2 Ermittlung der Wechselbeträge 82
5.1.3 Diskontierung 82
5.2 Ukraine 83
5.2.1 Sachverhalt 83
5.2.2 Ermittlung der Wechselbeträge 84
5.2.3 Diskontierung 84
5.2.4 Ermittlung der Hermes-Gebühren 85
5.3 Zusammenfassung 86
VI. SCHLUSSBETRACHTUNG 87
Anhang IX
Literaturverzeichnis XXIII
Informationsgespräche XXX
Versicherung XXXI

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