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Zusammenfassung:
Jährlich entstehen volkswirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe, weil Kleine- und Mittelständische Unternehmen in Ermangelung eines qualifizierten Nachfolgers stillgelegt werden müssen. Unzureichende Vorbereitung des Wechsels an der Unternehmensspitze, mangelhafte Planung oder schlichtes Verdrängen von Nachfolgeproblemen sind die häufigsten Versäumnisse, die zur Liquidation durchaus fortführungswürdiger mittelständischer Unternehmen führen. Aber auch Informations-, Finanzierungs- und Qualifikationsmängel bei potenziellen Nachfolgern sind häufig die Ursache einer missglückten Unternehmensnachfolge. Um dies zu vermeiden und das Fortbestehen eines Unternehmens zu sichern, bedarf es deshalb einer sorgfältigen, gut vorbereiteten und frühzeitigen Planung, denn die Übergabe eines Unternehmens ist sowohl für den ausscheidenden Eigner als auch für den Nachfolger bzw. Existenzgründer immer ein Schritt mit weitreichenden Folgen.
Zu den häufigsten Übergabefehlern, die zu einem Scheitern eines Nachfolgeprojektes führen, gehören eine falsche Beurteilung zivilrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Fragen, die Unterschätzung der psychologischen Komponente, steuerliche Fehlentscheidungen und Finanzierungsfehler. Aus diesem Grund besteht die Grobgliederung der Arbeit aus zwei Teilen. Der erste Teil dient als eine Art Leitfaden, in dem auf die wesentlichen Gesichtspunkte hingewiesen wird, auf die ein potenzieller Nachfolger bei einer Unternehmensübernahme zu achten hat. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den finanziellen Förderhilfen bei der Unternehmensnachfolge. Dabei werden im Wesentlichen die wichtigsten Förderprogramme des Bundes und des Landes Berlin vorgestellt und deren Kombinationsmöglichkeiten herausgearbeitet.
Ziel der Ausarbeitung ist es, interessierten Lesern das Thema Unternehmensnachfolge aus Sicht eines Nachfolgers näher zu bringen, sie gegebenenfalls zu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ihnen zur Unterstützung ihres Vorhabens über ein breites Spektrum von Problemfeldern eine Hilfestellung in vielfacher Hinsicht zu gewähren. Um eine möglichst praxisnahe Darstellung der Ausarbeitung zu erlangen, wird anhand eines Beispielsfalls in Berlin eine mögliche Variante der Unternehmensübernahme veranschaulicht.
Inhaltsverzeichnis:
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1.
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Einleitung
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1
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1.1
|
Aktualität des Themas
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2
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1.2
|
Zielsetzung der Ausarbeitung
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4
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2.
|
Unternehmensbeschreibung (Beispielfall)
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6
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2.1
|
Das Unternehmen
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6
|
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2.2
|
Die betriebliche Situation
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10
|
|
2.3
|
Der Nachfolger (Existenzgründer)
|
10
|
|
3.
|
Theoretische Grundlagen der Unternehmensnachfolge
|
11
|
|
3.1
|
Begriff der Unternehmensnachfolge
|
11
|
|
3.2
|
Unterschied zwischen Neugründung und Nachfolge
|
12
|
|
3.3
|
Vor- und Nachteile bei der Unternehmensnachfolge
|
14
|
|
3.4
|
Interessensabwägung
|
16
|
|
3.5
|
Persönliche und fachliche Voraussetzungen des Nachfolgers
|
17
|
|
3.6
|
Planung und Beratung
|
18
|
|
3.6.1
|
Vorgehensweise in der Suchphase
|
18
|
|
3.6.2
|
Unternehmensbörsen
|
20
|
|
3.6.3
|
Beratungsinstitutionen
|
22
|
|
3.7
|
Sonstige Faktoren
|
25
|
|
4.
|
Unternehmensübernahmemodelle
|
27
|
|
4.1
|
Kauf des Unternehmens
|
29
|
|
4.1.1
|
Kauf durch einen "Externen Dritten" (Management Buy In)
|
32
|
|
4.1.2
|
Kauf durch das Management (Management Buy Out)
|
33
|
|
4.1.3
|
Kauf gegen Einmalzahlung
|
35
|
|
4.1.4
|
Kauf gegen wiederkehrende Zahlungen
|
36
|
|
4.1.4.1
|
Kauf gegen Kaufpreisraten
|
37
|
|
4.1.4.2
|
Kauf gegen Rentenzahlungen
|
38
|
|
4.1.4.3
|
Kauf gegen dauernde Last
|
39
|
|
4.2
|
Schrittweise Übernahme durch tätige Beteiligung
|
40
|
|
4.3
|
Zwischenergebnis
|
44
|
|
4.4
|
Anwendung auf den Beispielsfall
|
45
|
|
5.
|
Wahl der Rechtsform
|
46
|
|
5.1
|
Allgemeine Erläuterungen
|
47
|
|
5.2
|
Entscheidungsrelevante Gesichtspunkte
|
51
|
|
5.3
|
Zwischenergebnis
|
57
|
|
5.4
|
Anwendung auf den Beispielsfall
|
58
|
|
6.
|
Rechtsfragen beim Kauf eines Unternehmens
|
62
|
|
6.1
|
Der Kaufvertrag
|
63
|
|
6.2
|
Die Firmenfortführung
|
65
|
|
6.3
|
Haftung
|
67
|
|
6.3.1
|
Haftung gegenüber Altgläubigern
|
68
|
|
6.3.2
|
Haftung bei Firmenfortführung
|
68
|
|
6.3.3
|
Haftung für Steuerschulden
|
70
|
|
6.3.4
|
Haftung für Löhne und Gehälter
|
71
|
|
6.3.5
|
Haftung für Garantieleistungen
|
71
|
|
6.3.6
|
Haftung bei Kauf eines Grundstücks (Altlasten)
|
71
|
|
6.4
|
Rechte und Pflichten
|
72
|
|
6.4.1
|
Pflicht zur Übernahme aller Arbeitsverträge und Anwartschaften
|
72
|
|
6.4.2
|
Eintritt in bestehende Verträge
|
73
|
|
6.4.3
|
Konkurrenzverbot
|
74
|
|
6.5
|
Zwischenergebnis
|
74
|
|
6.6
|
Anwendung auf den Beispielsfall
|
75
|
|
7.
|
Finanzierung der Unternehmensnachfolge
|
76
|
|
7.1
|
Die Unternehmensbewertung
|
76
|
|
7.2
|
Der Finanzplan
|
81
|
|
7.2.1
|
Kapitalbedarf
|
81
|
|
7.2.2
|
Rentabilitätsplan
|
82
|
|
7.2.3
|
Liquiditätsplanung
|
83
|
|
7.2.4
|
Finanzierung
|
83
|
|
7.2.4.1
|
Eigenkapital
|
84
|
|
7.2.4.2
|
Fremdkapital
|
84
|
|
7.2.4.3
|
Öffentliche Fördermittel
|
86
|
|
7.3
|
Zwischenergebnis
|
88
|
|
7.4
|
Anwendung auf den Beispielsfall
|
89
|
|
8.
|
Förderhilfen für kleine und mittelständische Unternehmen
|
94
|
|
8.1
|
Fördersituation in Deutschland
|
94
|
|
8.2
|
Arten der Förderhilfen
|
95
|
|
8.3
|
Fördermaßnahmen des Bundes
|
96
|
|
8.3.1
|
Finanzierungshilfen aus dem ERP- Sondervermögen
|
98
|
|
8.3.1.1
|
Allgemeine Vergabebedingungen für Mittel aus dem ERP - Sondervermögen
|
98
|
|
8.3.1.2
|
ERP Förderprogramme für Existenzgründer/ Unternehmensnachfolger
|
101
|
|
8.3.1.2.1
|
ERP-Eigenkapitalhilfe
|
101
|
|
8.3.1.2.2
|
ERP-Existenzgründungsprogramm
|
104
|
|
8.3.1.2.3
|
ERP-Regionalförderprogramm
|
106
|
|
8.3.1.2.4
|
ERP-BTU-Programm
|
108
|
|
8.3.2
|
Finanzierungshilfen der KfW - Mittelstandsbank
|
110
|
|
8.3.2.1
|
Der Unternehmerkredit
|
110
|
|
8.3.2.2
|
Das Mikro-Darlehen
|
113
|
|
8.3.2.3
|
Das Start-Geld
|
115
|
|
8.3.2.4
|
KfW-Gründercoaching
|
116
|
|
8.3.3
|
sonstige finanzielle Förderhilfen des Bundes
|
118
|
|
8.3.3.1
|
Förderung von Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
|
118
|
|
8.3.3.2
|
Sonderabschreibungen und Ansparabschreibungen für kleine und mittlere Unternehmen
|
119
|
|
8.3.3.3
|
Investitionszulage
|
120
|
|
8.4
|
Fördermaßnahmen des Landes Berlin
|
121
|
|
8.4.1
|
Zukunftsfonds der Investitionsbank Berlin
|
122
|
|
8.4.2
|
Innovationsfonds des Landes Berlin
|
124
|
|
8.4.3
|
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA)
|
125
|
|
8.4.4
|
Meisterprüfungsprämie für Existenzgründer
|
128
|
|
8.4.5
|
Beratung und Coaching für technologieorientierteUnternehmen und Existenzgründer
|
129
|
|
8.5
|
Bürgschaften
|
129
|
|
8.5.1
|
KfW - Mittelstandsbank-Bürgschaftsprogramm
|
130
|
|
8.5.2
|
Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH
|
132
|
|
8.5.3
|
Bürgschaften zur Förderung der Berliner Wirtschaft
|
134
|
|
8.5.4
|
Garantien für Arbeitnehmerbeteiligungen
|
135
|
|
8.6
|
Fördermittel für Existenzgründerinnen
|
137
|
|
8.7
|
Hinweis auf sonstige Förderprogramme
|
138
|
|
8.8
|
Weitere nicht finanzielle Förderhilfen
|
140
|
|
8.9
|
Finanzierungsplan für den Beispielsfall
|
142
|
|
9.
|
Ergebnis für den Beispielsfall
|
144
|
|
9.1
|
Zusammenfassung
|
144
|
|
9.2
|
Übernahmeorganisation
|
146
|
|
9.3
|
Weitere Formalitäten
|
146
|
|
10.
|
Schlussbemerkung
|
147
|