Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Organisation allgemein

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Titel Überbetriebliche Netzwerke als moderne, leistungsfähige Organisationsformen für innovative Unternehmenseinheiten
Untertitel
AutorIn Angelika Eberhardt
Seiten 103 Seiten
Hochschule Fachhochschule Coburg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1994
Note 1
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000817
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Seit einigen Jahren appellieren Managementexperten an Unternehmen, Hierarchieebenen abzubauen, zentralisierte Anweisungs- und Kontrollbefugnisse an die ausführenden Stellen zu übertragen, den Prozeß der Leistungserstellung in Teams zu organisieren, Aktivitäten, die nicht zu ihren Kerngeschäften gehören, auszulagern und sich in Gestalt von "Netzwerken" zu organisieren. Auf diese Weise entstehen lose gekoppelte Organisationsformen, die zur Integrierung ihrer Aktivitäten in einem gemeinsamen Ziel eines intensiven Informationsflußes, eines komplexen Informationsnetzes und gegebenenfalls einer zentralen Infrastruktur bedürfen. Beispiele für solche Organisationsformen gibt es in vielfältigen Ausprägungen wie Konsortium, Kartell, Strategische Allianz, Joint Venture, um nur einige zu nennen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es indes nicht, die speziellen Funktionen dieser verschiedenen Ausprägungen zu analysieren. Vielmehr sollen aufgrund allgemeiner wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen sowie aufgrund spezifischer Anwendungsbeispiele sowohl die Rahmenbedingungen für die Entstehung als auch die Kriterien für die operative Effektivität und Effizienz überbetrieblicher Netzwerke abgeleitet werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
1. Überblick und konzeptioneller Rahmen 1
1.1 Zielsetzung 1
1.2 Entstehung des Netzwerkbegriffs 1
1.3 Grundelemente des Netzwerks 3
1.4 Begriffliche Einordnung von überbetrieblichen Netzwerken 4
1.4.1 Soziologische Dimension 4
1.4.2 Strukturelle Dimension 6
1.4.3 Arbeitsspezifische Festlegung 7
2. Überbetriebliche Netzwerke im postindustriellen Kontext 9
2.1 Die "neue Unübersichtlichkeit" in der postindustriellen Gesellschaft 9
2.1.1 Sozioökonomische Folgen 10
2.1.1.1 Auflösung des Massenmarkts 10
2.1.1.2 Rückkehr zu den "Werten der Gemeinschaft" 12
2.1.2 Generelle Relativität 13
2.2 Umweltturbulenz 15
2.2.1 Einflußfaktoren 15
2.2.1.1 Umweltkomplexität und -dynamik 16
2.2.1.2 Entstehung globaler Märkte 18
2.2.1.3 Neue Informationstechnologien 20
2.2.2 Strukturelle Bewältigung 24
2.2.2.1 Mechanistische versus organische Organisationsstruktur 26
2.2.2.2 Trend zur Dezentralisierung 26
2.3 Einflußnahme auf die Umwelt 28
2.3.1 Marktkommunikation 28
2.3.2 Korruption 30
2.3.3 Ressourcensicherung 32
2.3.3.1 Langfristige Vertragsbeziehungen 32
2.3.3.2 Verbund 33
2.3.3.3 Kooptation und Verflechtung 33
3. Einordnung überbetrieblicher Netzwerke in die Theorie der Unternehmung 36
3.1 Harmonisierung von Kooperation und Koordination 36
3.1.1 Transaktionskostenansatz 37
3.1.1.1 Definition 37
3.1.1.2 Entstehungsgründe 38
3.1.1.3 Begrenzende Faktoren 39
3.1.2 "Principal-Agency"-Ansatz 40
3.1.2.1 Asymmetrische Informationsverteilung 40
3.1.2.2 Opportunistisches Verhalten 41
3.1.3 Spieltheoretischer Ansatz 42
3.1.3.1 Differenzierung von kurz- und langfristigen Vertragsbeziehungen 42
3.1.3.2 Differenzierung zwischen vertikalen und horizontalen Vertragsbeziehungen 44
3.1.3.3 Mikropolitisches Kalkül bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur 48
3.1.4 Netzwerkstrukturansatz 49
3.1.4.1 Abgrenzung von Netzwerk- und Interaktionstheorie 49
3.1.4.2 Opportunitätsfunktion von Sozialkapital 51
3.1.4.3 Informationszugang 52
3.1.4.4 Asymmetrische Verteilung von Netzwerkbindungen 52
3.1.4.5 Instrumentalisierung von Unsicherheit 55
3.1.4.6 Unternehmerische Möglichkeiten 55
3.1.5 "Population-Ecology"-Ansatz 56
3.2 Kontrollstrategien 58
3.2.1 Markt-Kontrolle 59
3.2.2 Bürokratische Kontrolle 59
3.2.3 Clan-Kontrolle 60
4. Organisationsarchitekturen überbetrieblicher Netzwerke 62
4.1 Exemplarisches Beispiel eines Netzwerks 62
4.2 Rekombination als Instrument der Effektivitätssteigerung 65
4.2.1 Nutzung globaler Wettbewerbsvorteile 65
4.2.2 Erhöhung des Innovationspotentials 67
4.3 Adhocratie 68
4.4 Föderation 71
4.5 Kleeblatt-Organisation 71
4.6 Cluster-Organisation 73
4.7 Strukturvertrieb 77
5. Ausblick 79
5.1 Tendenz 79
5.1.1 Gewinner 80
5.1.2 Verlierer 81
5.1.3 Unternehmen mit partiellem Wandlungsbedarf 81
Literaturverzeichnis und verwendete Kurztitel der Fußnoten VI

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