Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Kommunikation

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Titel Potentiale innovativer Kommunikationstechnologien zur Deckung der Kommunikationsanforderungen in der Lean-Unternehmung
Untertitel
AutorIn Holger Müller
Seiten 114 Seiten
Hochschule Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90000923
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Diese Arbeit bietet insgesamt einen auch für den Nicht-Fachmann verständlichen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kommunikationstechnologie und die möglichen Einsatz-gebiete im Unternehmen aus Sicht eines Betriebswirtschaftlers.

Insgesamt wurden 170 Quellen verarbeitet, davon über 25% aus dem Jahr 1998. Damit ist zum einen eine gewisse Breite der Betrachtungen , zum anderen aber auch ein hoher Aktualitätsgrad gegeben.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser ein Problemempfinden für die Fülle der kommunikationsrelevanten Veränderungen zu vermitteln, die sich im Zusammenhang mit der Adaption der Lean Management-Philosophie in einem bis dahin klassisch geführten Unternehmen ergeben können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Kommunikationsbedürfnisse und der Zuordnung von Lösungsmöglichkeiten. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie neue Kommunikationstechnologien in unternehmerische Strukturen integriert werden können und kritisch untersucht werden, welchen Nutzen sie für den gesamten Wertschöpfungs-prozeß erbringen.

Nach einer theoretischen Einführung werden die allgemeinen Trends der technischen Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie erläutert.

Im Anschluß daran wird eine Analyse der Veränderungen der betrieblichen Kommunikations--erfordernisse durch den Übergang von klassisch organisierten Unternehmen hin zu Lean Management geleiteten Unternehmungen durchgeführt. Mittels der daraus abgeleiteten Anforderungsprofile an die Kommunikationstechnologie wird dann auf der Ebene der Kommunikationssysteme nach potentiellen Lösungen gesucht. Diese werden über eine rein deskriptive Darstellung hinaus kritisch auf Schwachstellen und eventuelle Nachteile hin untersucht. Desweiteren werden spezielle Trends einzelner Technologien aufgezeigt und mögliche zukünftige Entwicklungen eingebunden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Verknüpfungsmöglichkeiten der unterschied-lichen Medien zu einem möglichst optimalen Netzwerk mit einem Minimum an Medienbrüchen.

Abschließend soll ein zusammenfassender Ausblick auf die zu erwartenden Veränderungen im Bereich der Kommunikationsnetze gegeben werden.

Einer kritischen Diskussion der vermittelten Inhalte stehe ich jederzeit gern offen gegenüber.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Information und Kommunikation
2.1.1 Begriff Information und Kommunikation
2.1.1.1 Information
2.1.1.2 Kommunikation
2.1.1.3 Eigener Kommunikationsbegriff
2.1.2 Kategorisierung der Kommunikation
2.1.2.1 Formelle und informelle Kommunikationsstrukturen
2.1.2.2 Richtung von Informationsflüssen
2.1.2.3 Direkte und indirekte Kommunikation
2.1.2.3.1 Persönliche Direktheit
2.1.2.3.2 Zeitliche Direktheit
2.1.2.3.3 Räumliche Direktheit
2.1.2.4 Gegenseitigkeit
2.1.2.5 Wiederholbarkeit
2.1.2.6 Sensorische Qualitäten
2.1.2.7 Morphologie der Kommunikationsmerkmale
2.1.3 Ziele der Kommunikation
2.2 Begriff Kommunikationstechnologie
2.3 Kommunikationsmodelle
2.3.1 Grundlagenmodell von Shannon und Weaver
2.3.2 Erstmaligkeits-Bestätigungs-Modell von E. und C. v. Weizsäcker
2.3.3 Aufgabenorientiertes Kommunikationsmodell
2.4 Lean Management
3. Allgemeine trends der Kommunikationstechnologie
3.1 Trend zur Leistungssteigerung
3.2 Trend zur Impulsreduktion
3.3 Trend zur Systemintegration
3.4 Trend von der Material- zur Know-how-Intensität
3.5 Trend zu extremen Eigenschaften
4. Kommunikationsbedarf im Lean Management Unternehmen
4.1 Prinzip Ganzheitlichkeit
4.1.1 Forderung nach Anpassungsflexibilität
4.1.1.1 Systemtelefone und ISDN
4.1.1.2 Videokonferenzen (I)
4.1.2 Forderung nach egalitären Kommunikationsformen
4.1.3 Berücksichtigung des Produktivitätsparadoxon
4.2 Prinzip der Prozeßorientierung
4.2.1 Forderung nach stetigem Informationsfluß entlang der Wertschöpfungskette
4.2.1.1 Business TV
4.2.1.2 Intranet
4.2.1.2.1 Netzanbindung für mobil genutzte Geräte
4.2.1.2.2 Netzanbindung für fest installierte Geräte
4.2.1.3 Zusammenfassung Business TV versus Intranet
4.2.2 Forderung nach Ermöglichung strategischer Abstimmungen
4.2.2.1 Face-to-Face-Kommunikation
4.2.2.2 Videokonferenzen (II)
4.2.3 Forderung nach Ermöglichung von ad hoc Abstimmungen
4.2.3.1 E-Mail
4.2.3.2 Pager
4.3 Sachorientierung vor Wertorientierung
4.4 Permanenz und Konsequenz im Denken und Handeln
4.5 Umsetzungsorientierung
4.6 Perfektion auch im Kleinen
4.7 Vermeidung von Verschwendung
4.7.1 Forderung nach einem einheitlichen, jedem Mitarbeiter zugänglichen Kommunikationsmedium
4.7.2 Forderung nach einer Reduzierung der Medienbrüche auf null
4.8 Kundenorientierung
4.8.1 Forderung nach persönlich direktem Dialog mit dem Endkunden
4.8.1.1 Call Center
4.8.1.2 Multimedia Service Center
4.8.1.3 Internet
4.8.2 Forderung nach Dialog mit dem internen Kunden
4.9 Perspektivenwechsel vom "Sachvermögen" zum "Humanvermögen"
4.9.1 Forderung nach hoher Media Richness
4.9.2 Forderung nach Wiederholbarkeit
4.9.3 Forderung nach zielgruppenadequater Bedienbarkeit
4.10 Supernetzwerk als lernendes System
4.11 Integriertes "Supernetzwerk"
4.12 Konsequent integrierte Betrachtung von Produkt und Produktionsverfahren
4.12.1 Forderung nach stetigem und schnellen Informationsfluß zwischen allen Beteiligten
4.12.2 Forderung nach Gegenseitigkeit
4.12.3 Forderung nach Media Richness on demand
5. Zusammenfassung und Ausblicke
Literaturverzeichnis
Interviews
Ehrenwörtliche Erklärung

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