Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Unternehmensform

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Titel Niederlassungsfreiheit in der EU - GmbH oder Limited?
Untertitel
AutorIn Jasmin Willer
Seiten 71 Seiten
Hochschule Eberhard Karls Universität Tübingen Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2005
Note 2
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90009709
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Seit dem Urteil "Überseering" (vgl. Kapitel 2.3.3) des Europäischen Gerichtshofes vom 05. Dezember 2002 gilt eine innerhalb der Europäischen Union gegründete Kapitalgesellschaft für jeden anderen Mitgliedstaat der EU als rechtsfähig. Dies war bis dahin nicht der Fall, da die Rechtsgültigkeit einer Kapitalgesellschaft in den verschiedenen Mitgliedstaaten durch zwei unterschiedliche Theorien, der Gründungs- bzw. Sitztheorie, definiert wurde.

Dies regelte der EuGH, indem er sich für die Anwendung einer Mischform beider Theorien entschied. Seitdem ist es für einen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland möglich eine andere europäische Rechtsform zu gründen um mit dieser ausschließlich von Deutschland aus tätig zu werden. Immer mehr deutsche Unternehmer wählen die britische private company limited by shares (im Folgenden: Limited) als Rechtsform.

Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch für einen mittelständischen Unternehmer in Deutschland? Welche Vor- und Nachteile besitzt diese britische Rechtsform? Wird die deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eventuell vom Markt verdrängt?

Das zweite Kapitel beginnt mit der Bedeutung der Niederlassungsfreiheit, sowie einer kurzen Darstellung der zugrundeliegenden Sitz- und Gründungstheorien der EU-Mitgliedstaaten. Anhand dieser sollen die Auswirkungen der wichtigsten Präzedenzfälle des Europäischen Gerichtshofs hinsichtlich der Niederlassungsfreiheit beurteilt und die wesentlichen rechtlichen Änderungen aufgezeigt werden.

Außerdem folgt im dritten Kapitel eine kurze Vorstellung der wichtigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (im Folgenden ebenfalls GmbH abgekürzt) Europas. Im dritten Kapitel wird die Struktur der englischen Limited aufgezeigt und in wesentlichen Punkten mit der deutschen GmbH verglichen. Beide stellen funktional die gleiche Rechtsform dar, weisen teilweise jedoch deutliche Unterschiede in den Vorschriften auf.

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den künftigen Überlebenschancen der deutschen GmbH und der geplanten Änderungen seitens der deutschen Regierung.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
1. EINLEITUNG 1
2. RECHTLICHE GRUNDLAGEN 1
2.1 Die Niederlassungsfreiheit 1
2.2 Anknüpfungstheorien 2
2.2.1 Die Sitztheorie 2
2.2.2 Die Gründungstheorie 3
2.2.3 Die Überlagerungstheorie 4
2.3 Präzedenzfälle 5
2.3.1 Das Daily Mail Urteil 5
2.3.2 Das Centros Urteil 6
2.3.3 Das Überseering Urteil 8
2.3.4 Das Inspire Art Urteil 9
2.3.5 Das Hamburger Urteil 10
2.3.6 Fazit 10
3. GRENZÜBERSCHREITENDE SITZVERLEGUNG VON KAPITALGESELLSCHAFTEN 12
3.1 Gesellschaften mit beschränkter Haftung von EU-Mitgliedstaaten 12
3.2 Die private company limited by shares in Deutschland im Vergleich zur GmbH 15
3.2.1 Anwendbares Recht 17
3.2.2 Die Gründung 19
3.2.3 Vorgesellschaften 25
3.2.4 Die Satzung 27
3.2.4.1 Die Firma 28
3.2.4.2 Der Unternehmenszweck 29
3.2.4.3 Die "Organe" 30
3.2.4.3.1 Die Geschäftsführung 30
3.2.4.3.2 Der Company Secretary 33
3.2.4.3.3 Die Beschlussfassung 33
3.2.4.4 Das Registered Office 35
3.2.4.5 Das Companies House 35
3.2.4.6 Weitere Erfordernisse 36
3.2.5 Das Kapital 37
3.2.6 Die Gesellschafter 40
3.2.7 Die Finanzierung 42
3.2.8 Der Gerichtsstand 44
3.2.9 Die Haftung 45
3.2.10 Die Publizitätspflichten 47
3.2.11 Die Steuern 49
3.2.12 Die Arbeitnehmer 51
3.2.13 Die Mitbestimmung 51
3.2.14 Der Jahresabschluss 52
3.2.15 Die Ausschüttungen 54
3.2.16 Der Statusbericht 54
3.2.17 Die Insolvenz 55
3.2.18 Die Auflösung 56
4. DIE AKTUELLE SITUATION IN DEUTSCHLAND 57
5. RESÜMEE 60
Literaturverzeichnis 63

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