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Entscheidungstechniken Diese Methoden helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung

Wenn es um das Entscheiden geht, fühlen sich viele Führungskräfte unsicher. Vor allem dann, wenn die Fülle der Informationen und das Bauchgefühl im Widerspruch liegen. Hilfreich sind einfache Methoden, die Klarheit in den Informationswust bringen. Wer zudem seiner Erfahrung traut und mögliche Folgen reflektiert, schafft sich Entscheidungssicherheit. Und vermeidet, in typische Entscheidungsfallen zu tappen.

Worum geht's?

Mit Entscheidungen legen wir fest, was wir tun (wollen). Sie basieren auf Zielen, Präferenzen, persönlichen Wünschen. Und es braucht Alternativen, zwischen denen wir entscheiden können. So treffen wir jeden Tag viele Tausend Entscheidungen (die meisten davon unbewusst), damit wir vorankommen.

Auch in Unternehmen werden jeden Tag viele Tausend, vielleicht sogar Millionen von Entscheidungen getroffen. In ihrer Summe machen Sie maßgeblich den Erfolg des Unternehmens aus. Wozu entscheidet sich beispielsweise die Mitarbeiterin der Hotline, wenn ein erboster Kunde anruft und sich beschwert? Oder welchen Bewerber wählt ein Abteilungsleiter aus, um sein Team zu verstärken? Von besonderer Tragweite sind die weitreichenden, strategischen und grundsätzlichen Entscheidungen, die Führungskräfte und Top-Manager treffen. Typische Fälle sind:

  • Kauf eines anderen Unternehmens,
  • Entwicklung eines neuen Produkts,
  • Einstieg in einen fremden Markt,
  • Anschaffung einer teuren Maschine oder eines EDV-Systems.

Oft fühlen sich Menschen in einer konkreten Entscheidungssituation nicht ganz wohl. Sie sind sich unsicher, ob sie die richtige Entscheidung treffen werden. Denn, was richtig und was falsch ist, zeigt sich erst in der Zukunft – und die kann niemand vorhersehen. Um dieser Unsicherheit zu entgehen und um mehr Entscheidungssicherheit zu gewinnen, dabei hilft ein klarer Entscheidungsprozess mit vielen Entscheidungstechniken.

Entscheidungstechniken können mehr Sicherheit vermitteln, aber nie die endgültige. Was sie erreichen:

  • Sie machen die Situation transparent, indem sie die relevanten Informationen herausstellen, mögliche Folgen sichtbar machen.
  • Sie helfen beim Bewerten von Alternativen, indem diese systematisch in Bezug auf die eigenen Ziele und Präferenzen beleuchtet werden.
  • Sie basieren auf Regeln, die auch für andere nachvollziehbar sind, sodass diese unsere Entscheidungen besser verstehen und ihnen folgen können.

Darüber hinaus sollten immer auch Erfahrungen in Entscheidungen einfließen. Viele Erfahrungen haben wir im Unterbewusstsein abgespeichert. Sie kommen dann plötzlich, aber sehr wirkungsvoll in einer Entscheidungssituation ins Bewusstsein. Wir interpretieren dies als Bauchgefühl oder intuitive Entscheidungen.

Was bringt's?

  • Sie lernen,wie Sie Entscheidungen vorbereiten und für andere nachvollziehbar machen.
  • Sie erhöhen das Gefühl der Sicherheit bei der Entscheidungsfindung.
  • Sie fördern die Unterstützung bei der Umsetzung getroffener Entscheidungen.

Was finden Sie hier?

  • Erläuterungen zu den Schritten der Entscheidungsfindung
  • Methoden und Werkzeuge für die Entscheidungsfindung
  • Die Rolle von Erfahrungen und Bauchgefühlen
  • Tipps und Hinweise,wie Sie Entscheidungsfallen vermeiden
  • 8 Arbeitsvorlagen,Checklisten und Kalkulationstabellen (Risikoanalyse,Nutzwertanalyse)
  • Teil 1: Entscheidungstechniken: Diese Methoden helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung
  • Teil 2: Entscheidungen zwischen Rationalität und Bauchgefühl
  • Teil 3: Entscheidungssituation klären
  • Teil 4: Die Alternativen kennen
  • Teil 5: Methodische Herangehensweise zur Bewertung
  • Teil 6: Erfahrungen und dem Bauchgefühl vertrauen
  • Teil 7: Entscheidungsfallen entgehen
  • Teil 8: Entscheidungen auch umsetzen
  • Teil 9: Quellen und weiterführende Informationen zu Entscheidungstechniken