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Interner Businessplan Neue Geschäftsfelder systematisch analysieren und beschreiben

Mit einem unternehmensinternen Businessplan lassen sich neue Produkte oder andere Geschäftsideen eines Unternehmens beschreiben. Er macht Chancen und Risiken sichtbar und leitet her, welche Ressourcen für die Umsetzung notwendig sind. Außerdem ist er die Grundlage für alle weiteren Planungen bei der Realisierung der Geschäftsidee.
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Worum geht's?

Neue Produkte entwickeln und vermarkten, in unbekannte Märkte einsteigen oder in große Anlagen investieren – immer muss der Unternehmer wissen, mit welchen Chancen er rechnen kann, welche Risiken drohen, wie hoch die Investitionen ausfallen und ob sich das Geschäft unterm Strich lohnt. Häufig werden dazu klassische Investitionsrechnungen durchgeführt. Doch einfache Zahlenwerte reichen für eine Beurteilung von Geschäftspotenzialen nicht mehr aus. Die verantwortlichen Mitarbeiter müssen einen internen Businessplan erstellen.

Planung bedeutet, sich ein Bild von der Zukunft zu machen. Das beinhaltet zweierlei: Was wird passieren? Und: Wie will ich die Zukunft gestalten? Die Entwicklung hat also ein passives und ein aktives Element. Beide lassen sich nicht vollständig vorhersagen; was in der Zukunft wirklich passiert, ist offen. Für den Businessplan ist gerade deshalb wichtig:

  • Er sollte ein möglichst realistisches Bild der Zukunft beschreiben; Ziele, die sich auch erreichen lassen; und Risiken nicht ausblenden.
  • Er sollte aber auch eine Vision von der Zukunft vermitteln, die Ansporn ist, die Ziele zu erreichen und die geplanten Maßnahmen umzusetzen. Da viele Menschen bei der Umsetzung beteiligt sind, muss er diese motivieren, sich aktiv einzubringen.

Ein wichtiger Vorteil eines Businessplans ist, dass die Ersteller beim Entwickeln gezwungen werden, ihre Geschäftsidee aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen. So wird geprüft, ob die Idee am Markt und im Wettbewerb bestehen könnte.

Zudem beinhaltet der fertige Businessplan die wichtigsten Meilensteine und Arbeitsschritte zur Umsetzung der Geschäftsidee. Er ist also auch ein Maßnahmenplan. Gleichzeitig kann in der Umsetzungsphase immer geprüft werden, ob die ursprünglichen Annahmen eingetroffen sind und die Ziele erreicht wurden.

Schließlich ist der Businessplan ein Verkaufsinstrument. Entscheidend für die Umsetzung ist, dass die notwendigen finanziellen Mittel – insbesondere in der Startphase – zur Verfügung stehen. Die Geldgeber müssen überzeugt werden. Das muss ein schlüssiger Businessplan leisten.

Was bringt's?

  • Sie können einen eigenen Business-Plan entwickeln - insbesondere für interne Zwecke in Ihrem Unternehmen.
  • Sie beleuchten Ihre Geschäftsidee aus unterschiedlichen Blickwinkeln und schätzen so Chancen und Risiken besser ein.
  • Sie haben ein Instrument an der Hand,mit dem Sie Ihre Geschäftsidee anderen (Banken,Investoren) präsentieren können.

Was finden Sie hier?

  • Erläuterungen zu allen wichtigen Inhalten eines Businessplans
  • Vorgehensweise zur Entwicklung und Dokumentation eines Businessplans
  • Hinweise,wie Sie einen Businessplan als Marketing-Instrument nutzen
  • 8 Arbeitsvorlagen und Checklisten mit 5 ausführlichen Excel-Arbeitsvorlagen für die Bilanz-,Gewinn- und Verlust- sowie für die Finanzplanung
  • Teil 1: Interner Businessplan: Neue Geschäftsfelder systematisch analysieren und beschreiben
  • Teil 2: Wofür ein Businessplan?
  • Teil 3: Geschäftsidee finden und festhalten
  • Teil 4: Ausrichtung und Zielgruppe bestimmen
  • Teil 5: Inhalte entwickeln und dokumentieren
  • Teil 6: Businessplan als Marketing-Instrument
  • Teil 7: Weiterführende Informationen und Links zum internen Businessplan