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SWOT-Analyse

Ableitung von strategischen Maßnahmen

Jede Analyse ist am Ende nur so gut wie die Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden. Deshalb gilt es, aus den Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analysen Maßnahmen abzuleiten, die die Position des Unternehmens im Wettbewerb verbessern helfen.

Es ist falsch, wenn aus der Stärken- und Schwächen-Analyse der Schluss gezogen wird: Bei unseren Stärken müssen wir nichts tun – da sind wir ja stark. Wir müssen unsere Schwächen beheben.

Vielmehr gilt:

  1. Stärken Sie Ihre Stärken, arbeiten Sie diese deutlich heraus, vermitteln Sie diese Ihren Kunden in besonderer Weise, setzen Sie diese im Wettbewerb ein und verbessern Sie diese permanent.
  2. Nicht jede Schwäche muss behoben werden. Vielleicht geht dies gar nicht, ohne eine Stärke preiszugeben.
  3. Schwächen müssen aber immer im Vergleich zu Konkurrenten beobachtet werden. Sie dürfen nicht derart bedeutsam werden, dass die Existenz gefährdet wird.
  4. Wo Ihre Stärken auf Chancen treffen, sollten Sie Ihre Leistungen bzw. Ihr Angebot ausbauen.
  5. Wo Ihre Stärken auf Risiken treffen, sollten Sie Ihre Stärken nutzen, um sich abzusichern. Prüfen Sie, wie Sie einen Schutz vor den Risiken aufbauen können.
  6. Wo Sie mit Ihren Schwächen auf Chancen stoßen, sollten Sie aufholen, wenn dies machbar ist. Entwickeln Sie einen Aktivitätenplan, wie Sie mit Ihren Möglichkeiten die Schwächen beseitigen, um die konkreten Chancen zu nutzen.
  7. Wo Ihre Schwächen auf Risiken treffen, sollten Sie sich aus diesem Bereich zurückziehen. Prüfen Sie, durch welche Maßnahmen Sie ohne größere Verluste aus diesem Geschäftsbereich aussteigen können oder welche Abwehrmaßnahmen möglich sind.

Bei der Entwicklung einer strategischen Vorgehensweise ist es wichtig, dass Sie die möglichen Maßnahmen wiederum im Team erarbeiten und diskutieren. Denn nur so gehen Sie sicher, dass Sie kreativ ausreichend viele und vielversprechende Vorschläge zur Vorgehensweise finden. Sie müssen vor dem Hintergrund Ihrer eigenen Situation einen geeigneten Weg finden.

Eine Hilfestellung für die Maßnahmenplanung bietet Ihnen die folgende Word-Tabelle. Sammeln Sie hier für die vier Felder (siehe Ziffern 4 bis 7 in der obigen Liste) mögliche Maßnahmen.

Entscheiden Sie dann, welche konkreten Maßnahmen Sie ergreifen wollen und wie Sie diese im Unternehmen und am Markt umsetzen können. Dies wird wahrscheinlich die Form eines Projekts annehmen. Leiten Sie aus Ihren Analyseergebnissen also den Projektauftrag ab.

Die Ergebnisse können Sie für die interne Kommunikation in das folgende Bild übertragen.

Maßnahmenplan abgeleitet aus der Stärken-Schwächen-Analyse

Schließlich bringen Sie mit den beiden folgenden Arbeitsvorlagen (Excel-Arbeitsmappen) die Umfeldbereiche und Trends einerseits und die Ziele Ihres Unternehmens andererseits mit den Strategien und den Maßnahmen in einen direkten Zusammenhang. Sie erkennen, inwiefern Ihre Strategieplanung auf die relevanten Umfelder und Ziele ausgerichtet ist, wo die stärksten und wichtigsten Stellhebel sind und wo gegebenenfalls Defizite vermutet werden können.

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