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Bilanzkennzahlen

Kennzahlen zum Umlaufvermögen

Analyse Umlaufintensität oder Arbeitsintensität

Umlaufintensität
=   Umlaufvermögen / Gesamtvermögen

Mit der Kennzahl Umlaufintensität oder Arbeitsintensität wird dargestellt, welchen Anteil das Umlaufvermögen am Gesamtvermögen hat. Das Umlaufvermögen ist im Allgemeinen kurzfristig im Unternehmen gebunden; es lässt sich meist flexibler aufbauen und wieder abbauen. Die Daten ergeben sich aus den Bilanzpositionen zum Umlaufvermögen. Sie werden über einen Zeitraum von fünf Jahren zusammengestellt und können so im Zeitvergleich analysiert werden. Außerdem können die Werte mit denen anderer Unternehmen verglichen werden; denn die Branche und andere Merkmale eines Unternehmens bestimmen den Wert der Kennzahl.

Auch mit dieser Vorlage können die Ist-Werte mit einem Zielwert (Soll-Wert) verglichen werden. Eine geringes Umlaufvermögen kann ausdrücken, dass das Unternehmen sehr effizient mit dem Vermögen umgeht und nur wenig Kapital gebunden ist. Ein hoher Wert kann bedeuten, dass das Unternehmen durch hohe Kapitalkosten belastet wird.

Mehr zum Thema „Optimierung des Umlaufvermögens“ beziehungsweise Verbesserung der Umlaufintensität finden Sie unter:

Working Capital Management

Überprüfen Sie die Kapitalbindung in Ihrem Umlaufvermögen und die Ursachen für eine hohe beziehungsweise niedrige Kapitalbindung. Was können, was müssen Sie kurz-, mittel- und langfristig verbessern?




Umschlagsdauer der Vorräte

Beim Working Capital Managements geht es darum, die Vorräte (Rohstoffe, Zwischenprodukte, unfertige und fertige Erzeugnisse) möglichst nur eine kurze Zeit im Unternehmen zu halten. Der Bestand an Vorräten soll minimiert werden. Die relevante Kennzahl sind die Days Inventory Held. Der entsprechende Bestand an Vorräten wird in der folgenden Excel-Vorlage auf den Umsatz bezogen. Die so berechnete Kennzahl wird auch als Umschlagsdauer bezeichnet.

Umschlagsdauer
=   durchschnittlicher Bestand an Vorräten / Umsatzerlöse

Geldumschlagsdauer oder Cash Conversion Cycle

Mit der Geldumschlagsdauer beziehungsweise dem Cash Conversion Cycle wird ermittelt, wie lange liquide Mittel im Umlaufvermögen durchschnittlich gebunden sind. Der Wert zeigt an, wie schnell ein Unternehmen im operativen Betrieb in der Lage ist, Umlaufvermögen in liquide Mittel zu verwandeln oder welchen Zeitraum es warten muss, bis aus dem Umlaufvermögen (gebundenes Kapital) wieder Geldmittel werden. 

Cash Conversion Cycle
=   durchschnittliche Lagerdauer
+ durchschnittliche Inkassoperiode
– durchschnittliches Lieferantenzahlungsziel

=   (Bestand Vorräte / Umsatzerlöse)
+ (Bestand Forderungen / Umsatzerlöse)
– (Bestand Lieferverbindlichkeiten / Materialaufwand)

In der folgenden Excel-Vorlage stellen Sie die Daten zusammen und berechnen den Cash Conversion Cycle.

Wie beurteilen Sie das Working Capital Management Ihres Unternehmens? Wo kann die Bindung von Geld in Umlaufvermögen reduziert werden? Inwiefern können Zahlungsbedingungen mit Lieferanten verbessert werden?




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