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Problemlösungsmethoden

Lösungen bewerten und entscheiden

In dieser Phase der Lösungsentwicklung werden die Lösungen und mögliche Alternativen bewertet. Die Bewertung wiederum ist die Grundlage für eine Entscheidung: Was soll realisiert werden? Dabei wird immer eine Entscheidung getroffen – auch wenn nichts entschieden wird. Denn das bedeutet, es bleibt alles beim Alten und ist insofern eine Entscheidung für das Bestehende.

Für Bewertungen und Entscheidungen gibt es unterschiedliche Methoden und Verfahren. Meistens werden dabei „Filter“ angelegt, durch die die einzelnen Lösungen hindurch müssen. Der erste Filter beinhaltet grundsätzliche Entscheidungskriterien:

  • Ist die Lösung technisch umsetzbar?
  • Werden dabei alle Gesetze, Verträge, Regelungen oder die Unternehmenspolitik beachtet?
  • Ist die Lösung fair und lässt sie sich mit der Selbstachtung vereinbaren?

Die weiteren Entscheidungskriterien werden aus den Zielen abgeleitet. Dazu empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Entscheidungssituation benennen: Was soll entschieden werden?
  • Alternativen beschreiben: Welche unterschiedlichen Lösungen werden miteinander verglichen?
  • Bewertungskriterien benennen und erläutern: Welche Ziele werden mit der Lösung verfolgt? Welche Bewertungskriterien werden daraus abgeleitet? Wie werden diese messbar gemacht?
  • Methode der Entscheidungsfindung auswählen und anwenden: Je nachdem, welche Bewertungskriterien wichtig sind, können unterschiedliche formale Methoden eingesetzt werden. Beispiele sind: Argumentenbilanz, Verfahren der Investitionsrechnung, Kostenvergleiche, Nutzwertanalyse oder Entscheidungsbaum.
  • Vorschlag zur Entscheidung ausarbeiten: Welche Lösung wird als die beste erachtet? Wie sollte die Entscheidung ausgehen?

Entscheide nie gegen das Gefühl!

Auch jede noch so formale Methode zur Bewertung hilft dabei, die optimale oder in jedem Fall richtige Lösung zu finden. Deshalb sollte jedes Ergebnis mit dem „Bauchgefühl“ und „gesunden Menschenverstand“ überprüft werden. Oft bringen Entscheidungen aus dem Bauch heraus gute Lösungen, manchmal sogar bessere als aufwendige Methoden. Der Grund dafür ist, dass intuitive Entscheidungen auf (unbewussten) Faustregeln basieren, die der Entscheider anwendet. Diese gründen auf Erfahrung und allgemeinen Überzeugungen und Wertvorstellungen.

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