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Working Capital Management

Wie Sie Ihr Kapital effizient einsetzen

Was ist Working Capital Management?

Mit Geld sollte man sparsam und effizient umgehen. Es muss aber auch investiert werden, damit ein Unternehmen überhaupt funktioniert. Während viele Methoden dabei helfen sollen, Investitionen in Maschinen, Anlagen und Finanztitel zu bewerten und zu optimieren, gehen Unternehmen mit ihrem Umlaufvermögen oft recht schludrig um.

Im Rahmen des Working Capital Managements schaut man sich das Umlaufvermögen und das dort gebundene Kapital genauer an. Dahinter stehen meist Prozesse, die dazu führen, dass mehr „arbeitendes Kapital“ gebunden ist, als eigentlich notwendig wäre. Im Fokus sind vor allem:

  • Lagerbestände,
  • Forderungen und
  • Verbindlichkeiten.

In diesen Feldern sollen ineffiziente Abläufe und Handlungsweisen identifiziert und verbessert werden. Das Working Capital Management will dafür die notwendigen Methoden und Werkzeuge an die Hand geben.

Wofür Working Capital Management?

Ziel des Working Capital Managements ist es, das Kapital möglichst effizient einzusetzen. Prozesse sind so zu gestalten, dass wenig Kapital in Umlaufvermögen gebunden ist. Kunden sollen Rechnungen zügig bezahlen. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sollen eher spät ausgeglichen werden. Der Kapitalzufluss wird beschleunigt, der Kapitalabfluss verlangsamt und der Cashflow wird optimiert.

Die Folge: Es steht mehr Geld für attraktive Investitionen zur Verfügung und die Liquidität wird verbessert. Oft lässt sich auch bares Geld sparen. Manche Experten meinen, dass durch Maßnahmen des Working Capital Managements das gebundene Kapital um 10 bis 30 Prozent reduziert werden kann. Das Unternehmen wird insgesamt effizienter:

  • Beschaffungszeiten können verkürzt werden.
  • Lagerbestände werden abgebaut.
  • Durchlaufzeiten werden verringert.
  • Prozesse der Rechnungsstellung und Rechnungsverfolgung werden besser.

Die Fokussierung auf das Umlaufvermögen zeigt oft kurzfristige Handlungsspielräume auf, die sehr operativ und am Alltagsgeschäft ausgerichtet sind. Das schafft mehr Flexibilität. Und zahlt sich gerade dann aus, wenn die Kosten für Rohstoffe, Energie und Materialien nach oben schnellen. Es macht Unternehmen weniger abhängig von den Kreditlinien ihrer Banken und entspannt die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt. Sie werden robust und weniger krisenanfällig.

Da die Kennzahlen zur Steuerung des Working Capital auch bei Unternehmensratings herangezogen werden, wirkt sich ein aktives Working Capital Management auch positiv auf die Bonität eines Unternehmens aus. Die Erhöhung der freien Cashflows wird positiv bei wertorientierten Unternehmensführungskonzepten verbucht.

Das finden Sie in dieser Lösungshilfe

Im Rahmen des Working Capital Managements stehen vor allem drei Gestaltungsbereiche im Vordergrund:

  1. Bestandsmanagement mit Lieferkette, Logistik und Lagerhaltung (Supply Chain Management);
  2. Management von Forderungen (Prozess Order-to-Cash);
  3. Management von Verbindlichkeiten (Prozess Purchase-to-Pay).

Wir beschreiben die Ziele, die in diesen Bereichen im Vordergrund stehen, wenn es um eine Reduzierung der Kapitalbindung geht, und erläutern die wichtigen Kennzahlen. Außerdem zeigen wir mögliche Stellhebel, Aktionsfelder und Maßnahmen auf, um das Working Capital Management zu verbessern. Was genau dazu beiträgt, ist immer vom Unternehmen abhängig. Die Zahl der konkreten Maßnahmen ist unbegrenzt. Wir beschreiben einige wichtige Beispiele und verweisen auf weitere Lösungshilfen für die Umsetzung. Immer wieder entscheidend: effiziente Prozessgestaltung.

Schließlich beschreiben wir auch die Vorgehensweise und die wichtigen Schritte im Rahmen des Working Capital Managements sowie die Handlungsfelder für den ersten Einstieg. Damit erzielen Sie kurzfristige Erfolge bei der Verbesserung der Liquidität und der Reduzierung des gebundenen Kapitals.

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