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Teil 3: Trends: Internationalisierung und Medienorchestrierung

Die wichtigsten Zielgruppen, die CP-Medien ansprechen, hat das EICP in seinem CP-Barometer chronologisch aufgelistet. In Prozent gemessen, sprechen die befragten Unternehmen mit Ihren Publikationen an (in Prozent):

  • Geschäftskunden und Geschäftspartner: 97,6
  • Mitarbeiter: 80,0
  • Multiplikatoren: 73,6
  • Konsumenten/Verbraucher: 66,7
  • Investoren: 57,7
  • Andere: 50,0
  • Kein Corporate Publishing: 40,5

Zwar hat sich die Anzahl der bei den Unternehmen eingesetzten elektronischen CP-Objekte im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Doch nach Angaben des FCP stehen Corporate Publisher derzeit vor der größten Herausforderung ihrer noch jungen Marktgeschichte. Der Grund: Die Internationalität beziehungsweise die globalen Wirtschaftsbeziehungen. FCP-Vorsitzender Manfred Hasenbeck sagt:

„Unsere Branche muss sich mit kreativen Modellen auf den Hype bei neuen Onlinemedien einstellen, mit größerer Beratungsleistung der Orchestrierung aller vorhandenen Medienkanäle begegnen und obendrein neue Strukturen für die zunehmende Internationalisierung des CP-Geschäftes schaffen.“

Niemand dürfte heute mehr auf internationale Kommunikationskonzepte verzichten. Corporate-Publishing-Produkte, die mehrsprachig erscheinen und regionale kulturelle Einflüsse widerspiegeln, würden ideal zur Marken- und auch Imagebildung eines Unternehmens beitragen, so Hasenbeck weiter. Auch die sogenannte Medienorchestrierung nehme im CP-Bereich einen immer höheren Stellenwert ein. FCP-Geschäftsführer Michael Höflich betont:

„Printpublikationen werden vermehrt mit digitalen Medien verknüpft, das heißt Kommunikationskonzepte müssen auf alle Medienkanäle angepasst werden.“

Höflich ist sich sicher: Auch bei E-Journals, Podcasts und Co. werde sich echte Corporate-Publishing-Qualität durchsetzen.  

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