Abu Dhabi (dapd). Der Air-Berlin-Großaktionär Etihad ist im vergangenen Jahr erstmals in die Gewinnzone geflogen und hat umgerechnet 10,5 Millionen Euro verdient. Wie die nationale Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate am Donnerstag in Abu Dhabi mitteilte, stieg die Zahl der Passagiere gegenüber 2010 um 17 Prozent auf 8,3 Millionen. Im laufenden Jahr will Etihad trotz der schwierigen Wirtschaftslage erneut kräftig wachsen. "Unser Ziel bei den Passagierzahlen liegt bei zehn Millionen. Entsprechend sollen auch die Gewinne steigen", sagte Etihad-Chef James Hogan.

Etihad ist seit Ende 2011 größter Einzelaktionär der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin. "Wir haben nun Zugang zu Europas größtem Reisemarkt", sagte Hogan. Dies werde sich sehr positiv auf das Wachstum von Etihad im laufenden Jahr auswirken.

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