Marl (ddp.djn). Nach der Insolvenz des Computerherstellers Maxdata aus dem nordrhein-westfälischen Marl dauert die Suche nach neuen Besitzern an. Die bisherigen Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren seien «sehr positiv» verlaufen, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Winfried Andres am Donnerstag. Weitere Verhandlungen in «einem engeren Kreis» sollten nun folgen.

Unterdessen schloss der Insolvenzverwalter mit der PC-Garant GmbH einen Vertrag über die langfristige Absicherung der Gewährleistungs- und Serviceansprüche für alle Produkte der Marken Maxdata und Belinea. Die Vereinbarung gilt für alle Produkte, die nach der Insolvenz verkauft wurden. Zudem wurde mit Lieferanten aus Taiwan die Auslieferung von Komponenten vereinbart. Die Produktion sei damit gesichert, hieß es.

Zugleich wurde den Angaben zufolge die Restrukturierung des Unternehmens vorangetrieben: Dazu sollen die Maxdata-Landesgesellschaften in Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und Polen geschlossen werden. Die Auslandsgesellschaften Schweiz, Benelux und Österreich sollen dagegen erhalten bleiben.

Maxdata hatte Ende Juni wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt. Ende 2007 waren bei dem Unternehmen 1019 Menschen beschäftigt.

ddp.djn/mbo/rab

 


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