Metzingen (ddp.djn). Der Modekonzern Hugo Boss hat im ersten Halbjahr einen Gewinn von 63 Millionen Euro eingefahren. Das seien 31 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist, wie das MDAX-Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Sondereffekten (Ebitda) habe bei 123 Millionen Euro und damit um sieben Prozent höher gelegen. Hugo Boss begründete den Anstieg unter anderem mit seiner Preispolitik, dem steigenden Umsatz im Einzelhandel sowie den geringeren Zinsaufwendungen.

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete der Modekonzern demnach einen Umsatz von 769 Millionen Euro, zwei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Allerdings stieg der Umsatz im Einzelhandel binnen Jahresfrist um 25 Prozent auf 288 Millionen Euro. In der Zahl seien auch die Umsätze der Outlets und Online-Stores von Hugo Boss enthalten. Für das Gesamtjahr geht der Modekonzern von einer Erhöhung der Erlöse um drei bis fünf Prozent aus.

Die Nettofinanzschulden des Unternehmens hätten sich im ersten Halbjahr um 40 Millionen auf 339 Millionen Euro verringert, teilte Hugo Boss weiter mit. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Schulden um insgesamt 190 Millionen Euro abgebaut worden.

ddp.djn/lca/mwo

 


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