Berlin (ddp). Der Umweltschutz bietet in Deutschland immer mehr Menschen einen Arbeitsplatz. Rund 1,8 Millionen Erwerbstätige waren 2006 im Umweltschutz tätig, wie aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hervorgeht. Mit 4,5 Prozent aller Beschäftigten sei der Umweltschutz in der Wirtschaftskrise damit ein «bedeutender und stabilisierender Faktor» für den gesamten Arbeitsmarkt. Der DIW-Experte Dietmar Edler geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Umwelt- und Klimaschutz noch weiter steigen werde.
Auf umweltorientierte Dienstleistungen, wie im Ökotourismus oder im Energie- und Gebäudemanagement, entfallen der Studie zufolge mehr als eine Million Arbeitsplätze in Deutschland. Das entspricht rund zwei Drittel aller Beschäftigten im Umweltschutz. Die Beschäftigung im Sektor der erneuerbaren Energien sie innerhalb von nur vier Jahren um rund 70 Prozent gestiegen.
ddp.djn/dri/mbr
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