New York (dapd). Der weltweite Devisenhandel ist im vergangenen Herbst erstmals seit 2009 wieder gesunken. Wie aus halbjährlich erhobenen Daten der Zentralbanken Nordamerikas, Großbritanniens, Australiens und Singapurs hervorgeht, ging das tägliche Handelsvolumen im Oktober auf Halbjahressicht von 3,474 Billionen auf 3,470 Billionen US-Dollar zurück. Es lag damit aber um 15 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Den Angaben zufolge beruhte der Rückgang gegenüber dem Vorhalbjahr vor allem auf rückläufigen Devisenswaps, von denen wiederum Interbankenkredite einen großen Teil ausmachen. Das Volumen der Swaps ging zwischen April und Oktober um acht Prozent auf 1,368 Billionen Dollar zurück, wobei die stärksten Verluste in Großbritannien und Australien auftraten. Dagegen legte der Spot-Handel im Untersuchungszeitraum um neun Prozent zu.

(Dieser Nachricht liegt eine Dow-Jones-Meldung zugrunde.)

dapd.djn/rad/nat