München (dapd). Das Wirtschaftsklima im Euroraum hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Nach einem Absturz im zweiten Halbjahr 2011 stieg es im ersten Quartal um 1,1 auf 84,8 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Es liegt damit aber immer noch auf einem der schlechtesten Werte seit Beginn der Erhebung.

"Für den Euroraum kann keine konjunkturelle Entwarnung gegeben werden", erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Treiber der Stabilisierung war, dass die Aussichten weniger schlecht eingeschätzt wurden. Dieser Teilindikator stieg von 57,4 auf 70,5 Punkte. Bei der aktuellen Lage ging es dagegen weiter nach unten, von 128,7 auf 109,1 Punkte.

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