In immer kürzer werdenden Abständen sehen sich Unternehmen Veränderungsprozessen vielfältigster Art ausgesetzt, die es zu bewältigen gilt. Ambivalent dazu ist jedoch der Wunsch nach Stabilität, Sicherheit und festen Strukturen vieler Mitarbeiter. Neben der Überwindung von zeitlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen gilt es somit, interne Widerstände im Unternehmen abzubauen, die Mitarbeiter zu motivieren und auf ihre Emotionen und Konflikte einzugehen. Geschieht das nicht, können die Veränderungsziele kaum verankert werden.
Laut einer Change-Management-Studie von Capgemini Consulting aus dem Jahr 2012 ist die emotionale Dimension mit 49 Prozent die wichtigste für den Erfolg eines Wandels, erst danach folgen politische und rationale Aspekte. Es liegt vor allem in der Verantwortung der Führungsmannschaft, notwendige Veränderungen so zu gestalten, dass diese nicht nur akzeptiert, sondern auch toleriert werden.

