Die richtigen Maßnahmen und Projekte zur richtigen Zeit zu starten, eine Chance zu erkennen und beim Schopf zu packen, ist eine Kunst. Ausgefeilte Business-Cases und ROI-Betrachtungen führen oft nicht zum Erfolg, was bei den Beteiligten große Verwunderung hervorruft. Eine Priorisierung, die ausschließlich nach messbaren und monetären Kriterien und ohne strategischen Weitblick erfolgt, ist extrem kritisch. Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander, wenn „weiche“ Aspekte wie Kundenähe, Prozessoptimierung, Lieferantentreue oder Marktwirkung angemessen berücksichtigt werden sollen.
Doch gerade diese Faktoren entscheiden darüber, ob eine Maßnahme richtig zieht, nur erfolgreich ist oder floppt. Diese Kriterien werden, neben den zähl- beziehungsweise messbaren, bei einer guten Methodik zur Projektpriorisierung, angemessenen berücksichtigt. Eine systematische, transparente und strategische Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen erhöht die Akzeptanz, spart Zeit und Geld und ist essenziell für den Erfolg – insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen. Wichtig sind die methodische Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Erfolgsperspektiven von Maßnahmen und die Transparenz über monetäre und qualitative Nutzenbeiträge.


