Durch externe Berater holt sich das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum zusätzliches Know-how ins Haus, das man sich selber nicht so rasch hätte aneignen können. Die Berater bringen aber auch eine neue, unvoreingenommene Sichtweise mit ins Unternehmen. Dies kann sich gerade bei Projekten, die sich auf die Unternehmensprozesse auswirken, als nützlich erweisen.
Ist die Einführung neuer IT-Systeme geplant, gilt es, klare Ziele zu formulieren und die Beteiligten für das Projekt zu gewinnen. Management und IT-Verantwortliche müssen an einem Strang ziehen, was nicht immer funktioniert, wenn die eine Seite nicht unbedingt versteht, was die andere möchte.
In diesem Fall kann ein erfahrener externer Berater vermittelnd wirken und gemeinsam mit den Beteiligten das Projekt voranbringen. Auch wenn nur die Anschaffung neuer Software – beispielsweise eine Customer-Relationship-Management (CRM)-Lösung – geplant ist, kann ein externer Berater mit weitreichenden Marktkenntnissen wertvolle Dienste leisten. Die IT-Verantwortlichen mittelständischer Unternehmen sind vielfach so ausgelastet, dass sie große Projekte nicht ohne Unterstützung von außen stemmen können. Externe Berater bieten spezifisches Fachwissen und einen neuen, frischen Blick auf Unternehmensstrukturen und -prozesse. Das kann helfen, den Projektverlauf zu beschleunigen und das Projekt innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens abzuschließen.
Beispielhafte Firmenlösung
Manches mittelständische Unternehmen will sich ausschließlich auf sein Kerngeschäft konzentrieren und keine eigene Expertise im Bereich IT aufbauen. Ein IT-Dienstleister pflegt und wartet alle Server und Clients des Unternehmens inklusive der Betriebssysteme, betreut die Office-Lösung und übernimmt teilweise Arbeiten im Zusammenhang mit IT-Anwendungen. Der Dienstleister arbeitet fast wie eine interne IT-Abteilung des Unternehmens. Dabei müssen die IT-Experten selbst überlegen, wie sie die Anforderungen des Unternehmens am besten und am effektivsten umsetzen und das Unternehmenswachstum unterstützen. Selbst beim Managementmeeting sitzen die Berater regelmäßig mit am Tisch.
Checkliste Wissensmanagement
- Machen Sie sich bewusst, wie viel Wissen in Ihrem Unternehmen vorhanden ist!
- Betrachten Sie das in Ihrem Unternehmen verfügbare Wissen als wertvolle Ressource, die in Ihre Geschäftsabläufe mit einfließt!
- Schaffen Sie eine offene, teamorientierte Unternehmenskultur, in deren Atmosphäre Ihre Mitarbeiter ihr Wissen gerne zur Verfügung stellen!
- Beziehen Sie Ihre Angestellten in die Planung der Wissensorganisation mit ein, indem Sie sie nach ihren Anforderungen befragen!
- Sorgen Sie für die technischen Voraussetzungen einer zentralen Wissensdatenbank!
- Bedenken Sie, dass die implementierten Lösungen nutzerfreundlich ausgerichtet sein müssen!
- Gewährleisten Sie eine Lösung, die Übersichtlichkeit und intuitive Strukturierung bietet!
- Verfügen Sie nicht über eine eigene IT-Abteilung oder ist das Projekt zu umfassend, greifen Sie auf das externe Know-how eines IT-Dienstleisters Ihres Vertrauens zurück!
Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.
- Teil 1: Wissensmanagement: Wissen Sie eigentlich, wie viel Ihr Unternehmen weiß?
- Teil 2: Ihr Wissen betrifft auch die Unternehmensorganisation!
- Teil 3: Auf externe IT-Hilfe setzen
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