Zum Corporate Publishing (CP) zählt zum einen, die Kommunikation mit Kunden und zum anderen die mit den Mitarbeitern des Unternehmens. In einigen mittelständischen und größeren Unternehmen gibt es hierfür eigene CP-Abteilungen, in denen die Mitarbeiter sich ausschließlich um die Wissens- und Informationsvermittlung an das Personal kümmern. Häufiger ist es jedoch der Fall, dass externe Dienstleister wie Verlage oder Agenturen mit Corporate Publishing beauftragt werden. Wie die Basisstudie Corporate Publishing 2008 ergab, betreiben 97 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum Corporate Publishing (CP). Mitarbeiter werden nach den Kunden am zweithäufigsten angesprochen (62 Prozent).
Aufgrund des Internets gibt es immer mehr Arten, mit Mitarbeitern zu kommunizieren und sie zu informieren. Einige davon sind:
- Intranet,
- E-Mail-Newsletter,
- Podcasts,
- Web-TV und
- Webradio.
Eine ganz besondere Bedeutung haben aber von jeher gedruckte Medien für Mitarbeiter. Denn sie haben einen großen Vorteil: Mitarbeiterzeitschriften können auch von den Angestellten gelesen werden, die keinen PC zur Erfüllung ihrer Arbeitsaufgaben brauchen. Somit ist die Mitarbeiterzeitschrift ein passendes Medium, um alle Mitarbeiter gleichermaßen zu erreichen. Außerdem ist es für manche Unternehmen eine Prestigefrage, ob es sich ein Unternehmen leistet, eine Mitarbeiterzeitschrift herauszugeben und diese zur positiven Imagebildung zu nutzen.
Stichwort
Mitarbeiterzeitschriften sind gedruckte, periodisch erscheinende Informations- und Kommunikationsmedien der innerorganisatorischen Kommunikation. Sie benutzen journalistische Textsorten und Stilmittel und informieren vor allem über Sachverhalte und Geschehnisse des Unternehmens. Mitarbeiterzeitschriften werden unter anderem auch Mitarbeiterzeitungen, Mitarbeitermagazine, Hauszeitschriften und Werkzeitschriften genannt.
Historische Entwicklung:
- Die erste bekannte Mitarbeiterzeitung erschien 1847 in Vernon in den USA.
- Als erste europäische Mitarbeiterzeitschrift gilt das "Werkjournal" eines niederländischen Unternehmens aus dem Jahr 1882.
- 1888 erschien der "Schlierbacher Fabrikbote" aus einer Steingutfabrik als deutscher Pionier der Mitarbeiterzeitschrift.
- Eine Zunahme an Publikationen erfolgte besonders nach dem ersten Weltkrieg, als große Unternehmen wie Siemens oder Bosch Mitarbeiterzeitschriften herausbrachten.
- Laut Branchenverband in.kom gibt es derzeit in Deutschland etwa 2.000 Mitarbeiterzeitschriften.
- Arbeitsgestaltung
- Beziehungsmanagement
- Change Management
- Fachkräftemangel
- Führungskompetenz
- Führungsstil
- Gesprächsführung
- Mitarbeiterbindung
- Mitarbeitergespräch
- Mitarbeiterstruktur
- Mittelstand
- Motivation
- Personalbeschaffung
- Personalentwicklung
- Produktivität
- Unternehmensimage
- Unternehmenskultur
- Work-Life-Balance
- Zusammenarbeit
- demografischer Wandel
