Ebenso wichtig wie Fragen der Prozessgestaltung und der Technologie ist es, alle am Transformationsprozess beteiligten Personen aktiv einzubinden. Mit dem mehrstufigen Lernkonzept Value@Network stellt Siemens Business Services ein Instrumentarium zur Verfügung, das Unternehmen die Transformation in eine E-Company erleichtern soll.
E-Business-Konzepte auf Basis von konkreten Anforderungen
Auf der Höhe der Dot.com-Euphorie interessierten sich viele Firmen vor allen Dingen für einen effektvollen Auftritt im World Wide Web als Teil ihres Marketinginstrumentariums, weiß Jürgen Frischmuth, Geschäftsleiter von Siemens Business Services in Deutschland. Durchdachte, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens abgestimmte Konzepte, gingen dabei jedoch nur selten voraus. So wundert es dann auch nicht, wenn auf den E-Business-Hype der Crash folgte und so verschiedene Studien dreiviertel aller E-Business-Projekte nicht sofort den gewünschten Erfolg brachten. Dennoch: Trotz Konjunkturflaute und Dot.com-Crash ist das Interesse der Unternehmen am E-Business ungebrochen.
Voraussetzungen für erfolgreiche Projekte
Damit Projekte erfolgreich durchgeführt werden können, müssen alle Geschäftsprozesse auf den Prüfstand gestellt und unter Umständen mit oder ohne E- und M-Business neu strukturiert werden. Das einzelne Unternehmen sollte dabei analysieren, an welchen Stellen E- und M-Business die Wertschöpfung erhöhen kann und welche Geschäftsprozesse davon betroffen sind. Bislang standen bei der E-Transformation jedoch häufig immer nur die eigenen Prozesse oder die technologischen Machbarkeiten im Vordergrund. Vor allem der menschliche Faktor kommt meist zu kurz.
Doch ohne die Akzeptanz der Mitarbeiter sind E-Business-Projekte oder gar der Wandel eines Unternehmens hin zu einer E-Company nicht möglich, bekräftigt Dagmar Wötzel, Projektmanagerin bei Siemens Business Services. Denn, um einen Transformationsprozess erfolgreich durchzuführen, müsse das Verständnis und die Unterstützung der Veränderung durch alle Beteiligten sichergestellt werden.
Zunächst geht es darum, bei den Verantwortlichen und Projektmitarbeitern ein Bewusstsein für das Thema E- und M-Business zu schaffen und dazu ein gemeinsames, tieferes Verständnis für die Zusammenhänge und Hintergründe aufzubauen. Erst wenn hier eine Basis vorhanden ist, können Ziele und Vorgehensweisen zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Unternehmens erarbeitet werden, unterstreicht die Expertin. So gelinge es anschließend leichter, Projekte ohne große Reibungsverluste umzusetzen.
Dagmar Wötzel ist überzeugt: Der gesamte Transformationsprozess läuft wesentlich effizienter, damit kostensparender und erheblich erfolgreicher ab.
Spielerischer Einstieg
Siemens Business Services bietet ein toolgestütztes Gesamtkonzept an, dass die Betroffenen mit unkonventionellen und didaktisch durchdachten Vorgehensweisen dabei unterstützt, sich mit Spaß und Motivation mit dem Thema E-Business bezogen auf den eigenen Betrieb umfassend auseinander zu setzen, zu lernen und die Transformation zu unterstützen.
Darüber hinaus entwickelt der IT-Dienstleister abgestimmt auf die jeweiligen Erfordernisse eines Unternehmens spezifische Lösungen für das Change-Management. Anschließende Trainings vermitteln das konkrete Handwerkszeug und damit die Akzeptanz, das der Endanwender benötigt, um sein Rolle auszufüllen. Teil dieses Gesamtkonzeptes ist das Lern - und Diskussionskonzept V@lue Network. Mit V@lue Network wird zunächst ein gemeinsames Verständnis zu E-Business erarbeitet.
Das Gesellschaftsspiel Anaconda bietet dabei eine spielerische Variante sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Der Fachroman Das Würfelmodell inklusive des Posters zur Selbsteinschätzung kommt den Nutzern entgegen, die sich mit Hilfe unterhaltsamer Literatur informieren wollen. Das Lernprogramm e/m -time hilft in einem eintägigen Workshop den Teilnehmern zu definieren, was sie unter E-Business eigentlich verstehen, welche Prozesse davon betroffen sein können und wie diese umgestaltet werden müssen. Mit der PC-basierten V@lue Network Simulation kann dann basierend aus den gewonnenen Erfahrungen für eine fiktive Firma wie beispielsweise den Automobilhersteller Dreamcar in Lösungen wie z.B. Supply Chain Management, E-Commerce etc. sowie in Mitarbeiter investiert werden.
Nur wer eine eigene Strategie entwickelt und konsequent verfolgt sowie die grundsätzlichen Zusammenhänge beachtet, wird hier sehr gute Ergebnisse erzielen können. Die unterschiedlichen Strategien und Vorgehensweisen können dann im Team analysiert und diskutiert werden und auf die Situation des eigenen Unternehmens adaptiert werden.
Mehr zu den aufgeführten Instrumenten finden Sie hier:
[Gastbeitrag von: Susanne Bongard, Conosco]
- Coaching
- E-Commerce
- Empowerment
- Fachkompetenz
- Fachkräftemangel
- Interkulturelles Management
- Internet
- Lernen
- Mentoring
- Mitarbeiterorientierung
- Mittelstand
- Motivation
- Personalbeschaffung
- Personalentwicklung
- Personalverwaltung
- Produktivität
- Präsentation
- Soziale Kompetenz
- Unternehmenswettbewerb
- demografischer Wandel