Kompetenz Wie Sie die IT-Querschnittskompetenzen Ihrer Mitarbeiter fördern

31.07.2009 – Sie haben sich eine neue Software gekauft, aber statt für Zeiteinsparung zu sorgen, verursacht sie unter den Mitarbeitern Verwirrung? In diesem Falle sollten Ihnen die Fertigkeiten Ihrer Angestellten in Sachen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mehr am Herzen liegen. Denn Ihr Unternehmen kann nur dann nachhaltig von den Vorteilen neuer IKT profitieren, wenn die Beschäftigten mit diesen auch umzugehen wissen.

Ein Blick aus der Statistik auf die Praxis

Neue IKT haben nachweislich einen enormen Einfluss auf die Informationsversorgung der Beschäftigten innerhalb eines Unternehmens. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur darum, einen Computer hochfahren zu können und einige Tasten zu drücken. Innovative Technologien verlangen heute mehr. Zum einen werden sie ständig erweitert und verbessert. Zum anderen fordern Web 2.0 und Co. eine ganz andere Art der Auseinandersetzung, die Technologien, Prozesse und Menschen gleichermaßen umfasst.

Der zunehmende Einsatz dieser IKT in den Unternehmen stellt deren Entscheider und Beschäftigte daher vor die Herausforderung, sich auch die erforderlichen Kenntnisse anzueignen.

Laut Statistischem Bundesamt benutzten in 2008 rund 21 Prozent der computernutzenden Unternehmen ein Intranet, eine Art organisationsinternes Rechennetzwerk. Bei 76 Prozent dieser Unternehmen konnten über das Intranet Arbeitsunterlagen für das Tagesgeschäft – zum Beispiel Standardformulare – heruntergeladen werden. Bei 61 Prozent standen im Intranet Handbücher, Leitfäden und Schulungsunterlagen zur Verfügung und bei immerhin noch 57 Prozent wurden auf der internen Firmenhomepage aktuelle Unternehmensnachrichten veröffentlicht. Damit einher geht die Prozentzahl der Beschäftigten, die regelmäßig während ihrer Arbeitszeit einen Computer nutzten: Diese ist seit Januar 2003 um 14 Prozentpunkte auf rund 60 Prozent im Januar 2008 gestiegen.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen ebenso wie auch verschiedene wissenschaftliche Studien, dass sich IKT immer mehr zu einem bestimmenden Faktor für Wachstum im Mittelstand entwickeln – und zwar auf so unterschiedlichen Gebieten wie der Erschließung neuer Geschäftsfelder, der Stärkung der Kundenbeziehungen oder der Optimierung aller Geschäftsabläufe. Doch was die Statistik nicht berichtet, ist, ob tatsächlich alle Mitarbeiter im Mittelstand den steigenden Anforderungen durch IKT gewachsen sind.

Veränderte Grundbedingungen

Grundlage eines erfolgreichen IKT-Einsatzes sollte eine an die Unternehmensstrategie gekoppelte IKT-Strategie sein. Vor dem Hintergrund einer solchen ganzheitlichen Denkweise haben sich die Anforderungen daran, wie IKT sowohl von der Geschäftsführung als auch von den Mitarbeitern bewertet und genutzt werden sollen, massiv verändert. Diese Tendenz wird sich nach Einschätzung von Experten auch in der Zukunft weiter fortsetzen. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragestellungen bezüglich der Entwicklung einer Unternehmenskultur, die IKT-Kompetenzen der Mitarbeiter konsequent integriert.

Umdenken auf Personalebene

Zuallererst sollte in der Personalentwicklung umgedacht werden. Gerade in kleineren Unternehmen gilt es, im Sinne der eigenen Leistungsstärke und lückenloser Geschäftsabläufe konsequent Hand in Hand zu arbeiten. Das schließt die Unternehmensleitung gleichermaßen mit ein wie auch sämtliche Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

[Bild: G+F Verlags- und Beratungs- GmbH]

(keine Bewertung)  Artikel bewerten