Kompetenz Wie Sie die IT-Querschnittskompetenzen Ihrer Mitarbeiter fördern

Teil 2: Unternehmenskultur IKT-Kompetenz

Die Entwicklung von IKT-Kompetenzen ist ein gemeinschaftliches Projekt von Unternehmensführung und Mitarbeitern. Wo unter den Mitarbeitern bereits IKT-Kompetenzen vorhanden sind, müssen diese kontinuierlich gefördert werden; wo es noch keine gibt, da müssen die Entscheider dafür sorgen, dass die Mitarbeiter diese Informationen schnell und im erforderlichen Maß erhalten.

Um eine IKT-Kompetenzkultur nachhaltig aufzubauen und um seinen Mitarbeitern eine ständige und zum Unternehmen passende Weiterbildung zu gewährleisten, muss sich die Führungsebene gründlich mit den Trainingsangeboten auf dem Markt beschäftigen. Außerdem könnte es interessant sein, sich in vom Bund oder der Europäischen Union geförderten Projekten zu engagieren oder sie gar zu initiieren, was positive Effekte haben kann:

  1. in puncto IKT-Kompetenzen jederzeit „ganz weit vorne zu sein“ und
  2. im Falle erfolgreicher Lösungen und Weiterbildungsmodelle auch als Vorbild für den gesamten Mittelstand zu agieren.

Mitarbeiter „mit“nehmen: Klassischer Fall „neue Software“

Die Einführung neuer Softwarelösungen zielt zumeist darauf hin, die Kosten zu senken und den Ertrag zu steigern, oder aber es sollen geschäftsrelevante Prozesse vereinfacht und beschleunigt werden. Durch die Implementierung entstehen automatisch neue Anforderungen und Abläufe, die zunächst ein für die Mitarbeiter unbekanntes und nicht vertrautes Terrain bedeuten können, was wiederum zu Unsicherheit oder auch Widerständen führen kann.

Das muss nicht sein! Eine Schulung kann dafür sorgen, dieser Unsicherheit bereits vor der direkten Konfrontation mit der neuen Lösung mit ausführlichen und verständlichen Informationen vorzubeugen. Mehr noch: Solche Schulungen sind vielfach notwendig, damit die Mitarbeiter den Umgang mit ihren neuen Werkzeugen beherrschen.

Im Rahmen des sogenannten E-Learnings gibt es heute aber auch eine Reihe interaktiver Lernkonzepte, Methoden und Werkzeuge im Internet, Lerneinheiten, die als Software über den Rechner abgerufen werden können, und – last, but not least – Lernmethoden, die die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit klassischer „Face-to-Face-Kommunikation“ sowie dem praktischen Lernen von Tätigkeiten verbinden.

Exkurs IKT-Weiterbildungsmaßnahmen

Ob Präsenzseminare oder Workshops, interaktive Medien, Telecoaching oder E-Learning – die Lern- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Unternehmen und Mitarbeiter werden immer vielfältiger. Auf welche Angebote aber soll man setzen, um die Wissenskompetenzen der Mitarbeiter effizient weiterzuentwickeln? Im Falle von Präsenzseminaren müssen die Unternehmen unter Umständen nicht nur die Abwesenheit ihrer Mitarbeiter hinnehmen, sondern auch noch für Reise- und Unterbringungskosten aufkommen. Entsprechende betriebliche und personelle Kapazitäten vorausgesetzt, können und werden solche Seminare aber auch im Unternehmen selbst abgehalten. Insbesondere wenn eine neue Softwarelösung beschafft wird, sollten die Unternehmen hier – so weit vorhanden – ihren IT-Partner in die Pflicht nehmen, um für eine adäquate Schulung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu sorgen.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

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