63 Prozent der deutschen Familienunternehmen nennen Personalentwicklung als Investitionsschwerpunkt im nächsten Jahr – und stellen das Thema damit an erste Stelle vor die Investitionen in Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Marketing (Studie über Familienunternehmen 2010/2011, PwC). Auch und gerade in Unternehmen, die zu klein für eine eigene PE-Abteilung sind, ist dieses Thema von Bedeutung: Was, wenn im nächsten Jahr gleich drei wichtige Entwicklungsingenieure in den Ruhestand gehen? Eine Nachwuchskraft übernimmt eine neue Position – was geschieht mit ihren bisherigen Aufgaben? Das Auslandsgeschäft wächst stark, wie kann das Exportteam das in Zukunft noch stemmen?
Keineswegs muss all das im Chaos enden, der Unternehmer und die Führungskräfte können für gute Übergänge und beste Leistungen der Mitarbeiter sorgen. Es gilt schlicht, die Personalentwicklung ganz pragmatisch anzugehen und nicht damit zu warten, bis eine eigene Stelle dafür eingerichtet wird. Wie kann so eine pragmatische Personalentwicklung aussehen?

