Aufgrund des demographischen Wandels und des höheren Renteneintrittsalters steigt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen. Altersbedingte Krankheiten treten häufiger im Berufsleben auf; krankheitsbedingte Ausfälle nehmen entsprechend zu. So verursachen Mitarbeiterausfälle in deutschen Firmen schon heute Kosten in Höhe von rund 60 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, müssen Unternehmen ein gezieltes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) betreiben.
Denn durch bessere, stressfreie Arbeitsbedingungen und eine passende Gesundheitsvorsorge lassen sich Mitarbeiterausfälle um bis zu 40 Prozent reduzieren. Diese Vorteile haben mittlerweile 80 Prozent der deutschen Firmen erkannt; trotzdem setzt lediglich ein Drittel von ihnen entsprechende Maßnahmen tatsächlich um. Das sind die Ergebnisse einer Studie zum BGM von Roland Berger Strategy Consultants. Studienautorin Maren Hauptmann von Roland Berger sagt dazu in einer Presseinformation:
„Deutsche Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, Kosten in Höhe von rund 60 Milliarden Euro pro Jahr wegen Mitarbeiterausfällen auf sich zu nehmen, denn das stellt ihre Wettbewerbsfähigkeit infrage. Aufgrund des steigenden Durchschnittsalters ihrer Belegschaft werden Unternehmen daher zunehmend in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren müssen.“
