Mobile IT-Sicherheit Gefahren, die Ihrer IT unterwegs auflauern

11.08.2009 – Ihre Unternehmensdaten sind Ihr Kapital? Auch beim Arbeiten von unterwegs aus möchten Sie diese Daten geschützt vor fremden Übergriffen wissen? Haben Sie Ihre mobilen Endgeräte auch umfassend geschützt? Lesen Sie im folgenden Beitrag Wissenswertes zu den Gefahren, die Ihrer IT unterwegs auflauern und wie Sie sich davor schützen.

Sicherheitsherausforderung Mobilität

Die Vorteile des Einsatzes mobiler Endgeräte und Infrastrukturen liegen klar auf oder besser gesagt in der Hand: Jede Veränderung im geplanten Ablauf, jedes Ereignis oder Ergebnis kann unmittelbar kommuniziert werden – unabhängig von Zeit und Ort. Ganz gleich, ob sich beim Außendienst ein Termin verschiebt, wichtige E-Mails noch abgerufen werden müssen oder der Zugriff auf eine Datenbank nötig ist – solange eine Verbindung vorhanden ist, genügt ein Klick und der Mitarbeiter greift auf die Unternehmensdaten zu.

Doch die Nutzung mobiler Systeme und Infrastrukturen zieht große Herausforderungen in puncto Sicherheit nach sich: Mobile Endgeräte einschließlich ihrer Infrastrukturen müssen gegen Missbrauch oder Diebstahl gesichert sein. Ein versehentlicher Klick, eine unsichere Konfiguration oder ein aus Bequemlichkeit allerorts aktiviertes WLAN – und schon verbindet sich der mobile Rechner mit einem unter falschem Namen agierenden User in das Unternehmensnetz.

Fehlendes Risikobewusstsein

Die Palette der Gefahren für die ständigen Wegbegleiter ist groß. Besonders fatal: Laut der Studie „IT-Sicherheit 2008“ der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde, hat sich das Gefahrenbewusstsein bei den befragten IT-Verantwortlichen von den über 70 Prozent des Jahres 2007 auf 57 Prozent in 2008 reduziert. Anders gesagt: Nur noch die Hälfte der deutschen Unternehmen schützt ihre Daten wirksam.

Dem entgegen stehen die wachsenden Zahlen der risikoreichen Gruppen: Viren/ Würmer und Spam, missbrauchte E-Mail-Adressen sowie Fehlkonfigurationen an den Geräten. Insbesondere Viren sind inzwischen hoch entwickelt und können von einem Desktop-PC auf einen mobilen Handheld überspringen. Zudem können sie mittlerweile Betriebssysteme voneinander unterscheiden. Dass ein identischer Trojaner zwei unterschiedliche Systeme befällt, ist eine völlig neue Erscheinung, die die Sicherheitsexperten in den Unternehmen vor eine neue, schwere Aufgabe stellt. Das sind aber nur einige der vielen Sicherheitsrisiken im Mobile Computing. Ebenso sind die mobilen Netzwerkstrukturen selbst nicht ausreichend gegen unbefugte Mitbenutzung, das sogenannte „Wardriving“, geschützt.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

[Bild: G+F Verlags- und Beratungs-GmbH]

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