Diesen Gedanken verfolgte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961: "Und so, meine amerikanischen Mitbürger: Fragt nicht, was euer Land für euch tun wird - fragt, was ihr für euer Land tun könnt." Selbiges gilt für Organisationen: "Fragt nicht, was euer Unternehmen für euch tun wird - fragt was ihr für euer Unternehmen tun könnt."
Schon eine Mutation in der DNA von Bakterien kann Resistenz gegen Antibiotika auslösen. Genauso kann ein Einfall eines Mitarbeiters oder eines Kunden einem Unternehmen Millionengewinne bescheren. Jeder Mensch ist eine potenzielle Quelle für die Entwicklung des Unternehmens. Ein Angestellter kann mit seiner einzigartigen Kombination aus Fachwissen und Talenten einen einzigartigen Beitrag zum Unternehmen leisten (Bottom-Up Ansatz).
Ein Konsument kann mit der Kombination aus Anwender-Know-how und seiner spezifischen Ausbildung völlig neue Aspekte für die Produktverbesserung beisteuern (Outside-In Ansatz). Das Schicksal eines Unternehmens ist daher nicht nur von wenigen Personen in der Führungsetage abhängig, sondern das Unternehmen kann seine eigene Zukunft sichern, indem es Mitarbeiter und Konsumenten verstärkt in den Innovationsprozess miteinbezieht. Nicht nur Mitarbeiter sind Teil des Unternehmens und können durch ihr Engagement das Wachstum fördern, sondern auch Kunden und Lieferanten. Das erfolgreiche Unternehmen der Zukunft wird vom Top-Management geführt und vom kollektiven Handeln bestimmt.
Jeder Mensch ist ein Ideenpionier und kann dem Unternehmen neue Horizonte eröffnen.
Das Risiko des Innovationsprozesses sollte auf mehrere Parteien verteilt werden.

