Neue Kunden zu akquirieren ist bis zu fünf mal teurer und aufwändiger, als bestehende Kunden zu halten. Und doch ist die Kundengewinnung unabdingbar, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, denn auch bestehende Abnehmer halten aus den unterschiedlichsten Gründen selten lebenslang die Treue.
Was logisch klingt, wird in der Praxis nur spärlich umgesetzt: Ist die Geschäftslage gut, gibt es keine offensichtliche Notwendigkeit, neue Kunden zu akquirieren. Dafür hat sowieso keiner Zeit, da jeder damit beschäftigt ist, die bestehenden Anfragen und Aufträge abzuwickeln. Wenn das Geschäft dann erst einmal zurückgeht, ist es meistens schon zu spät. Denn oft fehlen die finanziellen Mittel für die teure Akquise, die zudem auch noch enorm lange Vorlaufzeiten benötigt, bis sie fruchtet. Die Zauberformel der Neukundenakquise heißt deshalb: konstant und nachvollziehbar am zukünftigen Kunden dranzubleiben. Diese akquiriert man, indem man sich Schritt für Schritt an den richtigen Ansprechpartner herantastet und sich regelmäßig bei diesem meldet – immer mit dem Wissen des jeweiligen Vorgesprächs.
Mit CRM-Systemen können Vertriebsmitarbeiter Kundenkontakte anlegen und Gespräche protokollieren. So wird der lange Prozess der Kundenakquise effizienter. Dies ist vor allem wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter über einen langen Zeitraum an der Akquise eines Kunden arbeiten. Unternehmen vermeiden doppelte und damit obsolete Schritte und sparen Kosten und wertvolle Zeit für das eigene sowie für das Kundenunternehmen. Des Weiteren lässt sich sicherstellen, dass die einmal kontaktierten Firmen in regelmäßigen Abständen wieder angesprochen werden, bis sie im Idealfall zum Kunden werden. Ein CRM-Tool bietet also viele Vorteile – vorausgesetzt das System wird richtig eingeführt und verwendet.
