5 TippsAls Amazon-Händler den Umsatz kräftig steigern

Sie haben das richtige Produkt für den Verkaufskanal Amazon gefunden. Der Umsatz ist schon sehenswert. Und jetzt? 5 Tipps, wie Sie als Amazon-Händler Ihr Geschäft skalieren.

Wie können Sie als Amazon-Händler Ihren Umsatz skalieren? Welche Möglichkeiten gibt es? 5 Tipps, wie Sie den Verkauf über Amazon auf die nächste Stufe heben.

Tipp 1: Trend-Beobachtung zur Produktfindung

Die Nachfrage nach Ihrem Topseller-Produkt kann von heute auf morgen einbrechen. Daher sollten Sie darüber nachdenken, das Sortiment klug zu erweitern.

Beim Start als Amazon-Händler haben Sie bei Ihrer ersten Produktrecherche noch auf die Bestseller-Listen von Amazon zurückgegriffen. Die Beststeller-Liste spiegelt die aktuelle Nachfrage bei Amazon wider. Dort werden die 100 populärsten Produkte mit den höchsten Verkaufszahlen angezeigt. Dies ist natürlich zum Start vorteilhaft, da Sie schnell und einfach trendige Produkte identifizieren können. Das Problem: Die Konkurrenz ist für trendige Produkte in der Regel sehr hoch und so sind Sie nicht der First Mover auf Amazon. Nun sollten Sie umdenken.

Als First Mover müssen Sie Trends möglichst früh erkennen. Dazu ist es empfehlenswert, gefragte Social-Media-Kanäle zu verfolgen, zum Beispiel Tik Tok, Instagram oder Facebook. Denn die Nachfrage nach einem Produkt entsteht nicht erst bei Amazon, sondern schon viel früher. Hier setzen Sie an und haben die Möglichkeit, ein geeignetes und einzigartiges Produkt zu finden. Ein Produkt, das es bei Amazon nur bei Ihnen gibt – wenn auch nur für kurze Zeit.

Tipp 2: Prozess-Optimierung

Für den Start als Amazon-Händler kann es durchaus sinnvoll sein, Amazon nur als Verkaufskanal zu nutzen, aber den Versand komplett eigenständig zu managen (Amazon FBM). Nachdem das Geschäft angelaufen ist und der nächste Schritt bevorsteht, sollte man jedoch darüber nachdenken, den Versand zu optimieren.

Der Grund hierfür ist, dass mit steigenden Verkaufszahlen auch die Erwartungen an den Versand steigen. Kunden sind es gewohnt, dass ihre Bestellungen schnell verschickt werden. Der Knackpunkt: Der eigene Versand ist arbeitsintensiv und kann meist nicht parallel mit den Amazon-Verkaufszahlen skalieren. Entweder es fehlen die liquiden Mittel oder die Suche nach Lagerfläche gestaltet sich schwierig.

Daher ist zu empfehlen, die Warenlager und Versandprozesse von Amazon zu nutzen. Das Fulfilment by Amazon (FBA) erhält nicht nur die gewohnten Versandprozesse aufrecht, sondern spart dem Online-Händler auch Zeit. Zeit, die der Amazon-Händler in die Erweiterung des eigenen Geschäfts stecken kann.

Tipp 3: Internationalisierung

In der Regel fokussieren sich Amazon-Händler in der Anfangsphase auf ein Verkaufsland. Doch der Bedarf nach einem Produkt kann über die Landesgrenzen des Verkaufslands hinweg vorhanden sein.

Deshalb ist es durchaus sinnvoll, seine Verkaufsaktivitäten auf andere Länder auszudehnen und so attraktive Märkte zu erschließen. Mit Amazon FBA können Amazon-Händler in 26 Ländern verkaufen. Neue Länder bringen neue Nachfrage mit sich – der Umsatz steigt!

Aber Achtung: mit der Erschließung neuer Länder muss der Händler auch die steuerrechtliche Anforderungen beachten. Da der Verstoß gegen geltendes Steuerrecht mit hohen Strafen belegt ist, ist es empfehlenswert, alle steuerrechtlichen Vorschriften und Pflichten einzuhalten.

Tipp 4: Community-Building

Social-Media-Kanäle helfen nicht nur bei der Erkennung von Trends. Mit Social-Media-Aktivitäten können Sie einen aktuellen Trend medial begleiten oder in einem Verkaufsland anfachen.

Versuchen Sie mithilfe von Social-Media-Präsenz eine Community aufzubauen. Dabei ist es egal, ob Sie ein einzigartiges oder ein umkämpftes Produkt verkaufen. Greifen Sie aktuelle aufmerksamkeitsstarke Themen auf und verknüpfen Sie die Themen sinnvoll mit Ihren Produkten. Achten Sie jedoch darauf, dass die Weltgeschehnisse zu Ihrem Produkt passen und weder Ihr Image noch das des Produkts negativ beeinträchtigen.

Im Idealfall steigern Ihre Ideen direkt die Verkaufszahlen und stärken Ihr Image. Eine Idee wäre zum Beispiel die Anknüpfung an die gesellschaftliche und politische Debatte über das Klima. Hier könnten Sie dadurch anknüpfen, dass Sie durch klimafreundliches Versenden einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Engagement kommunizieren Sie gezielt über Ihre Social-Media-Kanäle.

Tipp 5: Bessere Einkaufskonditionen durch höhere Stückzahlen

Es ist sehr verlockend, sich die ersten Gewinne gleich auszuzahlen und sich damit zu vergnügen. Das Problem: Die Auszahlung der Gewinne hemmt Sie als Amazon-Händler und verschafft Ihnen eine schlechte Ausgangslage.

Es ist ratsam, die Gewinne während der Wachstumsphase einzubehalten. So haben Sie mehr liquide Mittel zum Ausbau Ihres Geschäfts. Mehr Liquidität verschafft Ihnen mehr Spielraum und bessere Konditionen beim Einkauf. Durch die liquiden Mittel können Sie Ware in höheren Stückzahlen einkaufen. Dadurch sinkt der Einkaufspreis je Stück und folglich steigt die Marge pro Produkt bei gleichbleibendem Verkaufspreis.

Dazu im Management-Handbuch

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